Ehrenbürger Adolf Meier feiert 85. Geburtstag in Vorbach

Ehrenbürger Adolf Meier feiert 85. Geburtstag in Vorbach
Ein Baumeister für Gemeinde, Kirche und Gesellschaft. Die 85 Lenze des Vorbacher Bauunternehmers Adolf Meier. Ein Universalgenie feierte am Sonntag, 28. Juni seinen 85. Geburtstag. Vorbachs Ehrenbürger Adolf Meier „jubilierte“. Viele Gemeindebürger nennen ihn, den Grandseigneur der Gemeinde, einen „Tausendsassa“.
Feier zum 85. Geburtstag in Vorbach
Ein Mensch, stets hoch motiviert, ein Multitalent und Generalist, unterwegs auf vielen Interessengebieten. Was zeichnet dieses Vorbacher Urgestein aus? Bei der familiären Geburtstagsfeier im Hotel-Restaurant Rußweiher gab es auf diese Fragen von den geladenen Gästen beim Hochleben des Jubilars viele Antworten.
Im Kreis der Gratulanten beleuchtete Bürgermeister Alexander Goller die Turbo-Jahre des großen Vorbachers. Er zeichnete das Bild einer Persönlichkeit, die, als jüngster von zehn Kindern der Familie Meier geboren, gerade erst volljährig die Meisterprüfung schaffte, als Maurermeister den elterlichen Betrieb der Baufirma Meier übernahm und das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Fachbetriebe im oberpfälzischen und fränkischen Raum fortentwickelte.
Berufslaufbahn und Familienglück
Ein Glücksfall gesellte sich hinzu. 1964 heiratete Adolf Meier „seine“ Anni, geb. Scherl aus Speinshart. „Wer eine solch starke Frau an der Seite hat, braucht keine zusätzlichen Geschenke“, beteuerte der Jubilar bei der Geburtstagsfeier. Gleichwohl wurde der Bund fürs Leben mit glücklichen Fügungen gesegnet. Der Jubilar und seine Anni sind stolz auf ihre drei talentierten Söhne, sieben Enkel und einen Urenkel. Den guten Ruf der Firma setzt nun schon seit 26 Jahren Sohn Stephan fort.
Vielseitig unterwegs, wurde Adolf Meier auch im kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Bereich zum Synonym der Hilfsbereitschaft. Bürgermeister Goller charakterisierte den stets gut gelaunten Jubilar als Mensch mit großem Herz, großzügig, sozial und mitfühlend. Werte, die Adolf Meier noch heute pflegt. Eine Haltung, die auch die Vereinswelt erfreut. Für die unzähligen Spenden des Vereinsmäzens sind viele Institutionen dankbar. Dankbar blickt auch die politische Gemeinde auf „ihren Adolf“. Den kommunalpolitischen Werdegang, eine 24 Jahre währende Amtszeit als zweiter Bürgermeister der Gemeinde Vorbach von 1972 bis 1996 und insgesamt 30 Jahre Mitglied des Gemeinderates unter den Bürgermeistern Willi Biersack, Hans Hübner und Anton Schecklmann, skizzierte Bürgermeister Alexander Goller.
Auszeichnungen und kirchliches Engagement
Gleichzeitig erinnerte der Gemeindechef an die besonderen öffentlichen Auszeichnungen. Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland, Bürgermedaille und schließlich die Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Kommune nach dem Ausscheiden aus dem Gemeinderat im Jahr 2002 bestätigen den Einsatz Adolf Meiers für das Gemeinwohl. Auch als Mann der Kirche machte sich der tiefgläubige Jubilar einen Namen. Mitglied der Kirchenverwaltung, Kommunionhelfer und großzügiger Unterstützer der Ortskirche: Die Litanei guter Taten ist lang. Zudem übernahm der Jubilar 60 Jahre Verantwortung als Wallfahrtsführer der Vorbacher Fußwallfahrer nach Gössweinstein. Auch bei den Altötting-Rad-Wallfahrten ab Regensburg gehörte er, der leidenschaftliche Biker, zum Stamm der Teilnehmer.
Adolf Meier ist tief verwurzelt in den Traditionen der Kirche. Für Pfarrer und Prior Adrian Kugler war Veranlassung genug, das Bild eines vorbildlichen Christenmenschen zu zeichnen. Dankbar für die vielen Impulse zeigte sich auch die CSU-Ortsvorsitzende und zweite Bürgermeisterin Irmi Bauer. Für den CSU-Ortsverband Vorbach/Oberbibrach gratulierte Bauer zu 45 Jahren treuer und aktiver Mitgliedschaft.
Sportliche Aktivität und Feierpläne
Die Glückwünsche galten zudem einem Jubilar, der noch immer sportlich gut unterwegs ist. Als Pedalritter dreht Adolf Meier mit Ehefrau Anni noch regelmäßige Runden durch seine Heimatregion. Zum runden Geburtstag verneigten sich Familie, Nachbarn und weitere geladene Gäste vor Vorbachs „Baumeister“. Am kommenden Freitag folgt auf Einladung des Jubilars eine zünftige Feier mit den Vertretern der Vereinswelt.
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