Feierliche Firmung von 64 Jugendlichen in Vohenstrauß

Feierliche Firmung von 64 Jugendlichen in Vohenstrauß
In der voll besetzten Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk in Waldau empfingen am Samstag 64 Jugendliche aus den Pfarreien Vohenstrauß, Böhmischbruck, Tännesberg, Roggenstein, Michldorf und Leuchtenberg das Sakrament der Firmung. Gespendet wurde die Firmung durch Domdekan em. Josef Ammer im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer.
Firmung in Waldau: 64 Jugendliche aus der Region
Bereits zu Beginn des festlichen Gottesdienstes begrüßten Dekan Alexander Hösl und die Firmlinge den Firmspender sowie die zahlreichen Eltern, Paten und Gottesdienstbesucher. Die Jugendlichen brachten dabei ihre Freude darüber zum Ausdruck, diesen besonderen Tag gemeinsam mit ihren Familien und der Pfarrgemeinde feiern zu dürfen. Dekan Hösl feierte zusammen mit den Pfarrern Wilhelm Bauer, Ronald Liesaus, Pater Jo Jovilla aus Leuchtenberg, den Diakonen Ulrich Wabra und Janusz Szubartowicz und Gemeindeassistentin Elena Harwardt den Festgottesdienst in der voll besetzten Kirche mit.
Predigt betont Stärkung des Glaubens
In seiner Predigt griff Domdekan Josef Ammer den Weg des Glaubens von der Taufe bis zur Firmung auf. Die Firmung sei die bewusste Bestärkung des Glaubens und die Zusage, dass Gott den Menschen durch den Heiligen Geist auf seinem Lebensweg begleite. Besonders die Handauflegung und die Salbung mit Chrisam seien sichtbare Zeichen für Gottes Nähe, seinen Schutz und seine stärkende Liebe.
Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Heiligen Geistes. Bereits die Lesung vom Pfingstereignis und das Evangelium von der Sendung der Jünger machten deutlich, dass Christus seine Kirche auch heute begleitet und den Menschen Kraft schenkt. Die Firmlinge erneuerten gemeinsam ihr Taufversprechen und bekannten vor der versammelten Gemeinde ihren Glauben.
Zeichen des Heiligen Geistes prägen die Firmspendung
Während der Firmspendung begleiteten Chorgesang und meditative Texte die Feier. Dabei wurde das Bild des Feuers als Symbol des Heiligen Geistes aufgegriffen. Gottes Liebe, so wurde den Jugendlichen mit auf den Weg gegeben, sei wie ein Feuer, das wärmt, begeistert und Menschen befähigt, Verantwortung zu übernehmen und ihren Glauben im Alltag zu leben.
In den Fürbitten baten die Firmlinge unter anderem für die Kirche, für Frieden in der Welt, für Kranke und Einsame sowie für ihre Familien. Besonders beteten sie um Weisheit und Mut, die richtigen Entscheidungen für ihren weiteren Lebensweg treffen zu können.
Musik verleiht der Feier einen festlichen Rahmen
Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten feierlich unter der Leitung von Talina Winter gestaltet. Mit einfühlsamen Liedern verliehen sie der Firmfeier einen würdigen Rahmen und sorgten für eine festliche Atmosphäre.
Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich die Neugefirmten bei ihren Eltern und Paten für deren Begleitung auf ihrem Glaubensweg sowie bei allen Verantwortlichen, die sie während der Firmvorbereitung unterstützt hatten. Die Grüße der Pfarrgemeinde an die Firmlinge überbrachte Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Manfred Bauer. Sein besonderer Dank galt Firmspender Domdekan Josef Ammer für die Spendung des Sakraments.
Dank und Schlusssegen runden den Gottesdienst ab
Mit dem feierlichen Schlusssegen und dem gemeinsamen Auszug endete ein eindrucksvoller Gottesdienst, der den Jugendlichen Mut machte, ihren Glauben als lebendige Kraft im Alltag zu erfahren und als Christen Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.
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