Rosa Wiesböck aus Ettmannsdorf feierte im Kreise ihrer Lieben ihren 80. Geburtstag

Rosa Wiesböck aus Ettmannsdorf feierte im Kreise ihrer Lieben ihren 80. Geburtstag
Unter den zahlreichen Gratulanten befand sich auch prominenter Besuch aus der Kirchengemeinde Herz Jesu Schwandorf. Pfarradministrator Andreas Schinko und Gemeindereferent Philip Bauer überbrachten die Segenswünsche der Pfarrei. Auch die Vorstandschaft des Frauenbundes, vertreten durch Brigitte Brunner und Rosemarie Scheuerer, ließ es sich nicht nehmen, ihrem langjährigen Mitglied persönlich zu gratulieren.
Tochter Ingrid überraschte das Geburtstagskind mit einem persönlichen Gedicht, während der zweite weibliche Sprössling Doris ein eigens komponiertes Lied vortrug. Rosa Wiesböck wurde am 12. Juni 1946 als Rosa Raab in Schwandorf geboren. Bereits im zarten Alter von 14 Jahren traf sie auf die Liebe ihres Lebens, den damals 19-jährigen Gerhard aus Klagenfurt. Trotz heftigem Gegenwind aus dessen Elternhaus eroberte der Österreicher ihr Herz im Sturm. Am 19. April 1968 gaben sich die beiden das Ja-Wort, eine Ehe, die nun schon seit 58 Jahren Bestand hat.
Lebensweg: Von Schwandorf über Tännesberg zurück nach Ettmannsdorf
Nach einem kurzen Lebensabschnitt von 1969 bis 1974 in Tännesberg zog es die Familie mit der kleinen Ingrid (geboren 1969) zurück nach Schwandorf. Im Stadtteil Ettmannsdorf war 1976 mit der Geburt der zweiten Tochter Doris das Glück vollkommen, und sie bauten sich ein dauerhaftes Zuhause auf, in dem sie bis heute noch glücklich vereint sind. Mittlerweile bereichern die vier Enkelkinder Kim, Christian, Timo und Tanja das Leben der Jubilarin, die mit absoluter Leidenschaft ihrer Berufung als Oma nachgeht.
Bereits mit 18 Jahren erwarb Rosa Wiesböck den Führerschein, lieh sich Autos aus und fungierte zeitlebens als zuverlässige Chauffeurin für ihren Ehemann Gerhard. Ihr Engagement für ihre Mitmenschen ist beispiellos. Bis zu ihrem 74. Lebensjahr leitete die gelernte Verkäuferin den Altenclub im Piusheim und bis heute bewirtet sie unermüdlich den wöchentlichen Mittwochsstammtisch bei sich zu Hause mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Ehrenamt, Geselligkeit und Sport prägen den Alltag
Über Jahrzehnte hinweg prägte die bekennende Orchideenliebhaberin das Gemeindeleben von Herz Jesu in Schwandorf entscheidend mit, sei es im Pfarrgemeinderat, als Sängerin im Kirchenchor oder im Singkreis. Beim Frauenbund gilt sie längst als feste Institution. Als „Bus-Oma“ war Rosa für Kindergartenkinder als Betreuerin ein wahres Geschenk. Auch sportlich zeigte sich die 80-Jährige stets von ihrer aktiven Seite. Ihre große Leidenschaft war über viele Jahre das Tischtennisspiel bei der DJK Ettmannsdorf. Sie kartelt nach wie vor leidenschaftlich gerne, spielt Minigolf oder Kniffeln und befindet sich dabei, wie ihre Mitspieler schmunzelnd berichten, nicht selten auf der Siegerstraße.
Am Rande der Feierlichkeiten gab es für die Familie sogar noch einen zweiten, aktuellen Grund zur Freude. Pünktlich zum Geburtstag der Oma präsentierte Enkelin Tanja stolz ihr frisch bestandenes Abitur, das sie mit der Traumnote von 1,0 absolvierte. Ein rundum gelungener Ehrentag für eine außergewöhnliche Frau, die mit ihrer Lebenseinstellung „Geben ist besser als Nehmen“ allzeit ein Vorzeigebeispiel an persönlichem Engagement für eine bessere Gesellschaft sein wird.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!




