Kleiner Tim aus Amberg kämpft gegen Leukämie – Familie bittet um Hilfe
Amberger wegen Leukämie behandelt. Mehr als 30 Chemotherapien liegen
bereits hinter ihm. Seine Eltern können derzeit beide nicht arbeiten – nun bittet die Familie um Unterstützung.

Kleiner Tim aus Amberg kämpft gegen Leukämie – Familie bittet um Hilfe
Tim ist gerade einmal ein Jahr alt. Seit Februar wird der kleine Amberger wegen Leukämie behandelt. Mehr als 30 Chemotherapien liegen bereits hinter ihm. Seine Eltern können derzeit beide nicht arbeiten – nun bittet die Familie um Unterstützung.
Für Katharina und Lukas Friedrich aus Amberg änderte sich am 25. Februar alles. Ihr damals 13 Monate alter Sohn Tim hatte plötzlich nicht mehr stehen wollen. Viermal, schreibt die Familie in ihrem Spendenaufruf, seien sie deshalb mit ihm beim Kinderarzt gewesen. Schließlich folgte die Überweisung ins Krankenhaus. Eine Blutuntersuchung brachte die Diagnose: Leukämie.
Noch am selben Tag wurde Tim mit dem Rettungswagen in die KUNO Kinderklinik der Universitätsklinik Regensburg gebracht. Nach Angaben seiner Eltern war sein Knochenmark nahezu vollständig von Leukämiezellen betroffen. Seit März wird der Junge wegen einer akuten lymphatischen Leukämie behandelt. Mehr als 30 einzelne Chemotherapien sowie zahlreiche Untersuchungen, Blutabnahmen und Transfusionen hat er inzwischen hinter sich.
Seit Juni läuft Tim wieder
Die Behandlung wird Tim noch längere Zeit begleiten. Doch seine Eltern berichten auch von Fortschritten. Seit Juni kann ihr Sohn wieder laufen. Für die Familie ist gerade das ein wichtiges Zeichen: Dass Tim nicht mehr stehen wollte, war eines der ersten Symptome gewesen, das schließlich zur Diagnose führte.
Der Alltag der Familie hat sich seitdem grundlegend verändert. Wegen seines geschwächten Immunsystems muss Tim möglichst vor Infektionen geschützt werden. Öffentliche Orte und Kontakte zu fremden Menschen meidet die Familie deshalb weitgehend. „Unser Leben spielt sich deshalb seit der Diagnose hauptsächlich zwischen unserem Zuhause und der Kinderonkologie in Regensburg ab“, schreiben die Eltern.
Hinzu kommt Tims älterer Bruder. Während ein Elternteil Tim bei Krankenhausaufenthalten und Behandlungen begleitet, kümmert sich der andere zu Hause um ihn. Unter diesen Umständen könnten derzeit beide Eltern nicht arbeiten, schildert die Familie.
Ersparnisse gehen zur Neige
Ein halbes Jahr lang habe die Familie versucht, die Situation aus eigenen Mitteln zu bewältigen und von ihren Ersparnissen gelebt. Doch die Behandlung dauert an und die finanziellen Reserven gehen nach Angaben der Eltern zur Neige.
Deshalb hat Tims Mutter Katharina Friedrich auf der Plattform GoFundMe die Spendenaktion „Tim kämpft gegen Leukämie – wir kämpfen mit ihm“ gestartet. Das Geld sei nicht für besondere Anschaffungen gedacht, sondern solle helfen, den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, solange die Betreuung der beiden Kinder einen normalen Arbeitsalltag nicht zulässt.
Das Spendenziel liegt bei 35.000 Euro. Die Familie hofft damit vor allem auf etwas finanzielle Entlastung während der weiteren Behandlung. Ihr größter Wunsch hat allerdings nichts mit Geld zu tun: Tim soll gesund werden und irgendwann von dieser schweren Zeit nur noch erzählt bekommen.
Zur Spendenaktion für Tims Familie.
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