Raiffeisenbank: 50 Jahre Treue zur Genossenschaft geehrt
Raiffeisenbank: 50 Jahre Treue zur Genossenschaft geehrt

Die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG hat langjährige Mitglieder für ihre besondere Treue ausgezeichnet: In Freihung wurden sechs, am Donnerstag in Auerbach neun Mitglieder für eine 50-jährige Mitgliedschaft in der Genossenschaft geehrt. Wer im Jahr 1976 der Bank beitrat, habe damit nicht nur eine persönliche Entscheidung getroffen, sondern auch ein Zeichen für Verantwortung, Solidarität und ein Miteinander gesetzt, das über den eigenen Vorteil hinausreiche, so der Tenor der Ansprache anlässlich der Ehrung.
Rückblick auf ein bewegtes Jahr 1976
In ihrer Rede blickte die Bank auf das Jahr 1976 zurück, das von großen Umbrüchen geprägt war: In den USA wurde mit der Vorstellung des ersten Apple-Computers der Grundstein für das digitale Zeitalter gelegt, in Deutschland wurde Helmut Schmidt nach der Bundestagswahl als Bundeskanzler bestätigt, und international prägte der Geist der Entspannungspolitik das Verhältnis zwischen Ost und West. Auch gesellschaftlich sei damals vieles in Bewegung gewesen, etwa in Debatten um Umwelt, Mitbestimmung und soziale Verantwortung.
Gerade in einer solchen Zeit sei das Genossenschaftswesen ein verlässlicher Anker gewesen, getragen von Gemeinschaft, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Die Mitgliedschaft bilde bis heute das Fundament der genossenschaftlichen Organisation – ein nach wie vor hochaktuelles Konzept, wie die Bank betonte: In Deutschland sei jeder vierte Bundesbürger Mitglied einer eingetragenen Genossenschaft, insgesamt zählten die deutschen Genossenschaften rund 22 Millionen Mitglieder.
Mit einem herzlichen Dank für Treue, Vertrauen und langjährige Mitwirkung gratulierte die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung ihren Jubilarinnen und Jubilaren zum 50-jährigen Bestehen ihrer Mitgliedschaft.
Die Geehrten:
Freihung: Gerard Basler, Manfred Gollwitzer, Brigitte Fischer, Leonhard Steinsdörfer, Bernhard Lindner und Rudolf Rodler
Auerbach: Adolf Hofer, Heribert Sier, Cornelia Hackenberg Christine Rupprecht, Günther Rupprecht, Georg Kugler, Agathe Schriml, Kunigunde Döth und Rudolf Drexler


