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Zwischen Leinwand und Altar: Kirche zeigt Herz

Kirchenthumbach. Mit Filmszenen aus „Wunder“, moderner Lichttechnik und gefühlvoller Live-Musik wurde die Pfarrkirche Kirchenthumbach zur besonderen Bühne. Ein Abend voller Emotionen, der zeigte, wie nah sich Kino und Glaube kommen können – und wie jeder Mensch selbst zum Wunder werden kann.

Zwischen Leinwand und Altar: Kirche zeigt Herz

Die Pfarreiengemeinschaft Eschenbach/Kirchenthumbach lud zum Gottesdienst der etwas anderen Art ein. Angeboten wurde ein Kinogottesdienst zur besten Prime Time. Foto: Petra Lettner
In Ausschnitten wurde der Kinofilm „Wunder“ gezeigt, der zum Nachdenken, Mitfühlen und Innehalten einlud. Foto: Petra Lettner
Für die passende musikalische Atmosphäre sorgte die Gruppe „Heaven´s Beat“ aus Parkstein. Foto: Petra Lettner
Zudem wurde die Pfarrkirche mit moderner Lichttechnik in ein stimmungsvolles „Kinofeeling“ verwandelt. Foto: Petra Lettner
Die Kirchenbesucher nahmen viele Gedanken mit nachhause. „Für wen bist du ein Wunder?“ – Ein Abend der nachklingt. Foto: Petra Lettner

Ein besonderer Gottesdienst zur besten „Prime Time“ am Samstagabend verwandelte die Pfarrkirche Kirchenthumbach in einen Ort mit ganz eigener Atmosphäre. Die Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius Eschenbach und Mariä Himmelfahrt Kirchenthumbach hatte zu einem Kinogottesdienst eingeladen, der durch bewegende Filmausschnitte aus dem Film Wunder geprägt war.

Kinofeeling

Mit moderner Lichttechnik wurde der Kirchenraum in ein eindrucksvolles „Kinofeeling“ getaucht. Die passenden musikalischen Akzente setzte die Gruppe Heaven’s Beat aus Parkstein. Die jungen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 12 und 16 Jahren beeindruckten mit modernen geistlichen Liedern und spürbarem Herzblut.

Bewegende Filmausschnitte

Der Film „Wunder“ erzählt eine berührende Geschichte über Mut, Anderssein, Freundschaft und Menschlichkeit – Themen, die viele Menschen im Alltag beschäftigen. Gerade in einer Zeit, in der ernste Herausforderungen das Leben prägen, gelang es diesem Gottesdienst, diese Themen in ein kurzweiliges und zugleich tiefgehendes Format zu kleiden.

Fürbitten vorab über Soziale Medien einsenden

Besonders beeindruckend war eine Filmszene, in der die Hauptfigur Auggie, lange Zeit ausgegrenzt, plötzlich Anerkennung erfährt. Ein Moment voller Emotionen – Angst, Mut, Überwindung und Freundschaft. Diese Szene wurde zum Wendepunkt und regte zum Nachdenken an: Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht „Was ist dein Wunder?“, sondern „Für wen kannst du ein Wunder sein?“ Pater Johannes Bosco griff diese Gedanken auf und lud die Gläubigen ein, offen zu sein für Begegnungen, für kleine Gesten und für Menschlichkeit im Alltag. Bereits im Vorfeld konnten Fürbitten per WhatsApp oder SMS eingesendet werden. Am Ende erhielten die Besucher Wunderkerzen – ein symbolisches Zeichen, das Licht und Hoffnung mit nach Hause zu nehmen.

Mut, Respekt und Freundlichkeit

Zwar hätten sich die Verantwortlichen mehr Besucher gewünscht, Jugendliche waren leider nur wenige vertreten, doch die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Umso mehr darf man sich über die freuen, die gekommen sind und den Gottesdienst sichtlich genossen haben. Ein Abend, der gezeigt hat: Wunder geschehen dort, wo Menschen einander mit Mut, Respekt und Freundlichkeit begegnen.

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