Rückblick zu Nachmittagen im Erzählkaffee
Rückblick zu Nachmittagen im Erzählkaffee
So erinnerte der Vorsitzende in einem Rückblick beispielsweise an die Straßennamen mit den entsprechenden Häusern, die in der Stadt von Bedeutung waren. Was zum Beispiel zum Thema Oberer Markt viele Besucher nicht wussten, ist, dass die erste Briefsammelstelle, also die erste Poststelle, am Marktplatz war. Im Gegensatz dazu konnten sich viele ältere Personen über den Besuch im ehemaligen „blauen“ Schulhaus erinnern, wo heute die Sparkasse steht.
Themen der Nachmittage
In diesem Zusammenhang erinnerte ein Nachmittag auch an die Schulzeit und ein Nachmittag war alten Klassenfotos gewidmet. Themen waren ferner altes Brauchtum oder die Prominenten in der Stadt Mitterteich. Hier sei nur beispielhaft der Name Schrems erwähnt, der die Regensburger Domspatzen zu Weltruhm führte. Einer der Nachmittage war schließlich dem Fasching gewidmet, wo überraschender Weise Herma Laumer nochmals als Fosnatnigl in ihrem alten Kostüm auftrat.
Ein großer Themenbereich seien die zahlreichen Wirtshäuser in und um Mitterteich gewesen, fuhr Vorsitzender Werner Männer fort. Leider habe die Corona-Pandemie dazwischengefunkt sodass man hier ein wenig kürzer treten musste. Es seien noch nicht alle Informationen zu diesem Thema zusammengetragen. Das dafür geplante Buch sei also immer noch in Vorbereitung. Im Moment habe allerdings das Thema „Musikalisches Mitterteich“ Vorrang.
Hier sei man schon sehr weit gekommen. Und wenn alles gut läuft, soll dieses Buch zu Ostern erscheinen. Bei den Recherchen erlebe man immer wieder Überraschungen. Es tauchen plötzlich Bilder auf, die man schon lange gesucht habe. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende den vielen Mitterteichern, die in ihren Fotoalben gesucht hätten und den Arbeitskreis sehr unterstützt hätten.
Ganz besonderer Dank
Deshalb sagte der Vorsitzende einen ganz besonderen Dank an Monika Beer-Helm. Sie habe in den vergangenen Jahren viel geforscht, unter anderem tagelang im Stadtarchiv und sie habe auch viele Telefonate geführt. Ein enormer Zeitaufwand sei damit verbunden. Aber auch das Vorbereiten dieser Nachmittage benötige viel Zeit und Ausdauer. Dies sei alles nicht mit Geld aufzuwiegen. Aber einen besonderen Dank sei es wert.
Der Arbeitskreis-Vorsitzende überreichte Beer-Helm nicht nur einen Blumenstrauß, sondern auch noch Gutscheine für ihren persönlichen Bedarf. Die Anwesenden quittieren diese Arbeit mit langem Applaus. Der Dank des Vorsitzenden galt auch dem Team des Mehrgenerationenhauses, wo der Verein stets gut aufgenommen wurde. Monika Beer-Helm bedankte sich für diese Überraschung und berichtete, dass tatsächlich in so mancher Urkunde im Stadtarchiv immer wieder versteckte Hinweise zu finden seien. Man finde meist immer etwas Unverhofftes.




