Stefan Gradl aus Weihern überzeugt bei Deutscher Meisterschaft
Stefan Gradl aus Weihern überzeugt bei Deutscher Meisterschaft
Der amtierende Gauschützenkönig Stefan Gradl von den Eichelbachschützen Weihern-Stein schaffte im Juli mit 412 Ringen die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Am Sonntagmorgen fand der Wettkampf auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück statt. Dabei erlebten viele Zuschauer die spannenden Schießwettkämpfe sowie später die Finalkämpfe live.
Selbstverständlich reisten der Schützenmeister Matthias Reis und viele weitere Vereinsmitglieder mit nach München, um die Wettkämpfe ebenfalls hautnah vor Ort mitzuerleben. Gradl war bereits als Schülerschütze im Jahr 2011 bei den Deutschen, 2023 als Armbrustschütze und nun als Schütze in der Herrenklasse eins – als erster Weiherner Sportschütze überhaupt. Darauf können die Eichelbachschützen sehr stolz sein.
Starke Leistung und Platz 86 bei der Deutschen Meisterschaft
Am Schießstand Nummer 98 startete Gradl schon um 8.15 Uhr am frühen Sonntagmorgen. Mit dem Gesamtergebnis von 610,5 Ringen und in den Serien 102,6 / 101,5 / 103,6 / 100,4 / 102,0 und 100,4 beendete er mit 42 Zehner-Treffern und 18 Neuner-Treffern (also leistete er sich keinen Ausrutscher, keinen Achter-Treffer) seine starke Serie.
Das bedeutete für ihn Rang 86 bei den Startern. Insgesamt gesehen ein gutes Ergebnis, da man sich erst einmal qualifizieren muss und nun praktisch unter den besten 100 Luftgewehrschützen in Deutschland ist.
Große Freude bei den Eichelbachschützen Weihern-Stein
Die Freude war natürlich sehr groß, nicht nur unter den mitgereisten Fans, sondern auch bei den vielen Weihernern, die die laufenden Ergebnisse am Computer oder durch WhatsApp-Meldungen mitverfolgten. Gemütlich besichtigten dann alle Mitgereisten noch die komplette Schießanlage und verfolgten somit auch noch das spannende Finalschießen. Für den kleinen Schützenverein aus Weihern und Stein wird dieser besondere Tag bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben und auch einen besonderen Platz in der jungen Vereinsgeschichte einnehmen. Die sportliche Laufbahn unseres Eigengewächses, begonnen als Jungschütze, kann noch weit bis ins hohe Alter fortgeführt werden. Der Schießsport kennt keine Altersgrenzen.
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