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Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi
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Trauer um Hobbyfotografen und Pädagogen Karl Stock

Eschenbach. „Danke für den Weg, den Du mit uns gegangen bist. Danke, dass es Dich gab“, sagten viele Freunde und Weggefährten dem Hobbyfotografen und Pädagogen Karl Stock. Nach einer Tumorerkrankung verstarb er im Alter von 71 Jahren.

Trauer um Hobbyfotografen und Pädagogen Karl Stock

Karl Stock – ein begeisterter Fotograf mit einem ganz besonderen Blick auf die Welt starb im Alter von 71 Jahren. Foto: Klaus Stingl

In der Stadtpfarrkirche Eschenbach zelebrierte Stadtpfarrer, Pater Johannes Bosco das Requiem für Karl Stock. Um ihn trauern und nehmen Abschied: seine Frau Sibylle mit Angehörigen, seine Geschwister, die Fotofreunde, sein Abiturjahrgang 1973, Lehrerkollegen und Freunde.

Dr. Knut Thielsen, ehemaliger Lehrerkollege, langjähriger Weggefährte und Freund der Familie, blickte in sehr persönlichen Worten auf das Leben des Studiendirektor a.D. Karl Stock zurück. In jungen Jahren lernte der geborene Eschenbach bei seinen Eltern bereits das harte Arbeitsleben kennen. Am Gymnasium Eschenbach legte er das Abitur ab und studierte. Als Lehrer für Mathematik und Physik wirkte Karl Stock mit viel Einfühlungsvermögen für die Schüler am Gymnasium in Pegnitz. Seine frühen Computerkenntnisse machten ihn dort auch zum Systembetreuer. Thielsen wies auf Karl Stocks große Leidenschaft, die Fotografie, hin.

Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender der Fotofreunde

Im Februar 1984 war er Gründungsmitglied der Fotofreunde Eschenbach-Grafenwöhr, langjähriger Vorstand und schließlich Ehrenvorsitzender des Clubs. Der jetzige Vorstand Klaus Stingl bezeichnete ihn als begeisterten Fotografen mit einem ganz besonderen Blick auf die Welt. „Er war Herzstück und treibende Kraft des Vereins. Er verstand es, das Schöne, das Einzigartige, das Vergängliche im richtigen Moment festzuhalten“ ist auf der Homepage, www.photofreunde.de zu lesen. Knut Thielsen stellte heraus, dass Karl Stock seine fotografischen Fähigkeiten auch der Schule und Anderen zum Festhalten von Konzerten, Festen und Ereignissen in der Region zur Verfügung stellte. Mit seinem jahrzehntealten, markanten orangefarbenen VW-Bus war er nicht nur in der Heimat, sondern auch in fernen Ländern über Südtirol, und Griechenland bis Tunesien unterwegs. Hier verband er die Leidenschaft des Fotografierens mit dem Reisen, bei dem auch viele Lost Places zu den Motiven des Eschenbacher Meisterfotografen gehörten. Der Redner sprach die Eigenschaften eines Tüftlers, Feinschmeckers und guten Gastgebers an. Mit einem Psalm aus dem Alten Testament beendete Thielsen seine Ansprache und gab sich überzeugt: „Karl war ein unentwegter Pilger auf der Straße des Lebens. Der Ort, an dem er sich jetzt befindet, ist alles andere als ein Lost Place, sondern ein Platz im Herrschaftsbereich Gottes.“

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