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Anschnallen rettet Leben: Polizei zieht Bilanz nach Aktionstagen zum Schuljahresbeginn

Oberpfalz. Polizei kontrollierte bei Aktionstagen Anschnall- und Kindersicherungspflicht und entdeckte 81 Gurtverstöße sowie 16 ungesicherte Kinder. 2025 starben in der Oberpfalz 38 Autoinsassen, zwölf waren nicht angegurtet.

Oberpfalz. Polizei kontrollierte bei Aktionstagen Anschnall- und Kindersicherungspflicht und entdeckte 81 Gurtverstöße sowie 16 ungesicherte Kinder. 2025 starben in der Oberpfalz 38 Autoinsassen, zwölf waren nicht angegurtet.
Foto: PI Nabburg / Prem

Anschnallen rettet Leben: Polizei zieht Bilanz nach Aktionstagen zum Schuljahresbeginn

Das Polizeipräsidium Oberpfalz beteiligte sich vom 15. bis 18. September an den bayernweiten Aktionstagen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht. An den Kontrollen in der Oberpfalz wirkten 527 Einsatzkräfte mit. Die Beamten registrierten 518 Beanstandungen und sprachen 476 Verwarnungen aus; sie erstatteten 21 Strafanzeigen und 21 Anzeigen im Verkehrsordnungswidrigkeiten-Bereich.

Kontrollschwerpunkte und Verstöße

Im Schwerpunkt lag die Kontrolle auf der Sicherheitsgurt- und Kindersicherungspflicht; die Einsatzkräfte ahndeten 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht und stellten in 16 Fällen fest, dass Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert waren. „Die Kontrollen und die Zahl der festgestellten Verstöße zeigen, dass unser Appell weiterhin notwendig ist. Anschnallen ist Verantwortung, keine Option. Schnallen Sie sich immer an, auch auf kurzen Strecken, bei niedrigen Geschwindigkeiten und auf dem Rücksitz. Besonders bei Kindern gibt es keinen Spielraum: Sie müssen immer mit einer geeigneten und korrekt verwendeten Rückhalteeinrichtung gesichert werden“, sagte Erwin Frankl, Polizeivizepräsident. Dabei registrierten die Kräfte darüber hinaus Verkehrsordnungswidrigkeiten, etwa Verstöße gegen Parkvorschriften und durch E-Scooter-Fahrer.

Foto: PI Nabburg / Prem

Im Jahr 2025 kamen in der Oberpfalz 38 Menschen als Autoinsassen ums Leben. Zwölf von ihnen hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt oder lagen nicht durch eine erforderliche Kinderrückhalteeinrichtung gesichert. Bis zum 31. Juli 2026 verzeichnete die Statistik bereits drei tödlich verunglückte Personen, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz kündigte an, die Einhaltung der Gurt- und Kindersicherungspflicht auch über die Aktionstage hinaus im Blick zu behalten.

Die Behörde appellierte an Verkehrsteilnehmer, den Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt anzulegen und Kinder stets mit einer geeigneten Kinderrückhalteeinrichtung zu sichern. Eltern und Fahrzeugführer sollen als Vorbild vorangehen und darauf achten, dass alle Mitfahrenden ordnungsgemäß angegurtet sind.

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