Trauer um Maria Wagner in Kaltenbrunn

Trauer um Maria Wagner in Kaltenbrunn
„Mit Maria Wagner, die am 28. Juni unerwartet im Alter von 86 Jahren verstarb, verlieren wir einen liebevollen Menschen, eine fürsorgliche Mutter und Großmutter, eine treue Freundin und eine Frau, deren Glaube, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft viele Menschen berührt haben. In der Feier der Eucharistie, im Rosenkranz am Donnerstag, Samstag und Fatimatag sowie im Gesang des Kirchenchors hat sie ihre Beziehung zu Christus gepflegt“, betonte Pfarrer Varghese Puthenchira beim von Tenorsolist Hans Liedl und Dieter Ludwig an der Orgel musikalisch begleiteten Requiem am Donnerstag in der Pfarrkirche.
Abschied in Kaltenbrunn
Maria Wagner wurde am 19. September 1939 in Plößberg als dritte Tochter von Berta und Karl Plödt geboren. Von ihren drei Geschwistern musste sie bereits Abschied nehmen. Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch in ihrer Familie tiefe Spuren. Ihr Vater galt über Jahrzehnte als vermisst. Erst 2007 wurden seine sterblichen Überreste in einem Soldatengrab in Tschechien gefunden – ein bewegender Moment, der Maria tief berührte. Sie arbeitete nach der Zeit in der Püchersreuther Schwesternschule als Näherin in Plößberg.
Am 17. August 1968 heiratete sie Gerhard Wagner. Gemeinsam bauten sie sich in Kaltenbrunn ihr Zuhause auf und gründeten eine Familie. Das Glück wurde mit der Geburt von Martina und Bianka vollkommen. Ein schwerer Einschnitt war der Tod ihres Mannes 2002. Als ein ganz besonderes Geschenk empfand sie ihren 2002 geborenen Enkel Nikolas.
Glaube und Gemeinschaft
Für ihn war ihr kein Weg zu weit und keine Mühen zu groß. Mit unendlicher Liebe begleitete sie ihn auf seinem Lebensweg und freute sich über jede gemeinsame Stunde. Mit großer Verbundenheit besuchte Maria Wagner regelmäßig die Wallfahrtsorte Altötting und Gößweinstein, wo sie Ruhe, Kraft und Zuversicht fand. Ebenso gerne nahm sie am Generationencafé teil, wo sie die Gemeinschaft schätzte. Besondere Freude bereiteten ihr der Garten und die Blumen.
„Ihr Zuhause war ein Ort der Wärme, des Lachens und des Zusammenhalts. Sie schenkte ihren Angehörigen Geborgenheit, Rat und Liebe. Den Mitmenschen begegnete sie mit Humor und einem offenen Herzen. Sie lebte im Vertrauen, dass sie nicht nur Gott liebte, sondern vor allem von Gott geliebt war. Diese Liebe trägt sie auch jetzt hinein in das ewige Leben bei Gott“, schloss Puthenchira.
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