111 Jahre Naturfreunde Weiden: Feier mit Geschichte und Kreativität

111 Jahre Naturfreunde Weiden: Feier mit Geschichte und Kreativität
Die Naturfreunde-Ortsgruppe Weiden feiert ein bedeutendes Jubiläum: Ihr 111-jähriges Bestehen. Am vergangenen Sonntag kamen Mitglieder und Gäste im Wanderheim in Trauschendorf zusammen, um diesen besonderen Meilenstein zu begehen. Unter den Gästen befanden sich prominente Persönlichkeiten wie der Bezirksvorsitzende der Naturfreunde Bayerns, Alexander Körber, und Vertreter der Weidener Politik.
Ein Blick zurück in die Geschichte
Der Historiker Dr. Sebastian Schott präsentierte interessante Einblicke in die Geschichte des Vereins, die bis ins Jahr 1895 zurückreicht. Damals schlossen sich erstmals Arbeiter in Wien zusammen. Ihre Gründung in Weiden erfolgte am 1. März 1913 durch 14 Porzelliner. Im Jahr 1919 öffnete sich der Verein erstmals für Frauen und zählte bereits 1922 300 Mitglieder. Nach einem Verbot durch die Nazis im Jahr 1933 wurde der Verein 1947 neu gegründet. Über die Jahre entwickelte sich der Verein weiter und führte verschiedene Gruppen ein, darunter eine Wander-, eine Bergwander-, eine Wintersport- und eine Fotogruppe.
Das Wanderheim in Trauschendorf
Ein besonderer Fokus der Feierlichkeiten lag auf dem Wanderheim in Trauschendorf. Nachdem Pläne für ein Vereinsheim in Weiden gescheitert waren, begann 1983 die Planung für das neue Heim, das bereits zwei Jahre später eröffnet wurde. Es bietet 30 Schlafgelegenheiten, einen Jugendraum und eine Küche und wird regelmäßig von hunderten Mitgliedern der Naturfreunde aus 40 Nationen besucht. Günther Grabs, der das Haus betreut, organisiert naturkundliche Wanderungen und Ausflüge in die Region.
Würdigung durch die Politik und Malwettbewerb
Bürgermeister Reinhold Wildenauer überbrachte Grüße des Stadtrats und des Oberbürgermeisters. Er hob die Bedeutung solcher Einrichtungen für Kinder hervor. Alexander Körber betonte die erfolgreiche Integration von Naturthemen in die Politik. Anlässlich des Jubiläums wurde eine Festschrift vorgestellt und ein Malwettbewerb für Kinder organisiert. Die Themen „Freundschaft kennt keine Grenzen“ und „tolle Erlebnisse im Wanderheim“ inspirierten zu kreativer Teilnahme.
Ehrenvolle Erwähnungen erhielten Heidi Wirth, David Weidner, Andrej Wed, Maxim Bulavin, Vitalina Shevchenko, Yana Khvorostiankina, Irina Korolova, Diana Weiss, Markaryta Pinchuk, Juliaine Müller und Clariussa Weidner für ihre herausragenden Kunstwerke. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahmen Lilija Ströhle, Herbert Schmid, Gabriela Romanini und Julia Gorn.


