7. Oktober: Stilles Gedenken für die Opfer des Hamas-Angriffs in Weiden
7. Oktober: Stilles Gedenken für die Opfer des Hamas-Angriffs in Weiden

Der 7. Oktober 2023 habe sich „tief in das kollektive Bewusstsein der Israelis und aller Juden weltweit eingegraben“, schreiben die Initiatoren in ihrem Aufruf. In den frühen Morgenstunden drangen Hunderte Hamas-Terroristen und Zivilisten aus Gaza in Israel ein und überfielen die noch schlafenden Bewohner der Kibbuzim sowie die jungen Menschen beim Nova-Musikfestival. Sie ermordeten sie oder verschleppten sie, um sie als Geiseln über Wochen, Monate und Jahre unter menschenunwürdigen Umständen gefangen zu halten.
„Wir wollen den Tag nicht vergehen lassen“
Drei Jahre später soll in Weiden an die Opfer erinnert werden. „Wir wollen den Tag nicht vergehen lassen, ohne an all diese Menschen zu denken, die an diesem Tag allein aufgrund ihres Jüdischseins oder Israelischseins so bitter leiden und mit dem Leben bezahlen mussten“, schreiben die drei Vorsitzenden.
Das Gedenken richtet den Blick zugleich auf die heutige Situation Israels. Auch hier wählen die Initiatoren deutliche Worte: „Wir wollen den Tag nicht vergehen lassen, ohne an Israel zu denken: in welcher Bedrängnis es steht, umgeben von Feinden und deren Hass, der zum Äußersten imstande ist.“
Psalmen am Gedenkstein
Das stille Gedenken beginnt am Mittwoch, 7. Oktober, um 11.40 Uhr am Gedenkstein in der Konrad-Adenauer-Anlage. Begleitet wird es von Worten aus den Psalmen. Unterzeichnet ist der Aufruf von Pfarrer Alfons Forster, katholischer Vorsitzender, Matthias Langer, evangelischer Vorsitzender, und Werner Friedmann, jüdischer Vorsitzender.
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