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Alter Volksfestplatz: Weiden stellt die Weichen für Feuerwache und Hochschulquartier

Weiden. Mehr Platz für die Hochschule, eine neue Feuerwache, mehr Grün und bessere Rad- und Fußwege: Der Stadtrat hat den Rahmenplan für das Areal rund um den ehemaligen Volksfestplatz beschlossen. Besonders konkret ist bereits der Standort der neuen Feuerwache.

Weiden. Mehr Platz für die Hochschule, eine neue Feuerwache, mehr Grün und bessere Rad- und Fußwege: Der Stadtrat hat den Rahmenplan für das Areal rund um den ehemaligen Volksfestplatz beschlossen. Besonders konkret ist bereits der Standort der neuen Feuerwache.
Alter Festplatz OTH Postkeller FOS BOS Foto: Ascherl

Alter Volksfestplatz: Weiden stellt die Weichen für Feuerwache und Hochschulquartier

Der alte Volksfestplatz soll sich langfristig zu einem urbanen Misch- und Innovationsquartier entwickeln. Der Stadtrat hat dafür am Montag den Rahmenplan „Hochschulstandort / ehem. Volksfestplatz“ beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem mehr Raum für Hochschule und Bildung, eine neue Feuerwache, Grünflächen sowie bessere Fuß- und Radwege.

Der Rahmenplan umfasst das Gebiet rund um den ehemaligen Volksfestplatz, die OTH Amberg-Weiden und die FOS/BOS. Er ist das Ergebnis eines längeren Planungs- und Beteiligungsprozesses, in dem unter anderem vier Planungsvarianten untersucht wurden. Der ehemalige Volksfestplatz soll dabei der vorrangige Entwicklungsbereich sein.

Feuerwache an die Leuchtenberger Straße

Besonders konkret sind die Planungen inzwischen für die neue Feuerwache und eine Heizzentrale. Für beide liegt laut Beschlussvorlage eine räumliche Grundanordnung vor. Die Feuerwache soll unmittelbar an der Leuchtenberger Straße entstehen. Südwestlich davon, am Hetzenrichter Weg, ist die Heizzentrale vorgesehen.

Oberbürgermeister Benjamin Zeitler hob nach der Stadtratssitzung vor allem die Feuerwache hervor. „Ein großes Thema ist dort die neue Feuerwache. Das werden wir jetzt angehen, Schritt für Schritt. Dafür haben wir heute die Basis geschaffen“, sagte er in einem Video der Stadt.

ein drittel so lang Der Rahmenplan zeigt die künftige Entwicklung rund um den alten Volksfestplatz mit Hochschulquartier, Feuerwache und neuen Grünflächen. Grafik: Stadt Weiden.

Mehr Platz für Hochschule und Bildung

Der Rahmenplan sieht außerdem eine Erweiterung und Nachverdichtung des Hochschul- und Bildungsstandorts vor. Der bestehende Campus soll gestärkt und besser mit den umliegenden Bereichen verbunden werden.

Geplant ist zudem ein zusammenhängendes Netz aus Grün- und Freiflächen sowie Wegen. Fuß- und Radverbindungen sollen sicherer und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verbessert werden. Auch die Stellplätze sollen neu geordnet und möglichst gemeinsam genutzt werden. Geprüft werden sollen darüber hinaus eine Quartiersgarage und eine Multifunktionshalle. Sport-, Retentions- und Reserveflächen sollen langfristig gesichert werden.

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
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Noch kein unmittelbares Baurecht

Der Beschluss bedeutet allerdings nicht, dass die einzelnen Projekte nun unmittelbar gebaut werden können. Der Rahmenplan ist ein städtebauliches Entwicklungskonzept und schafft selbst noch kein Baurecht. Er bildet vielmehr die Grundlage für die weiteren Fachplanungen und die notwendigen Bauleitplanverfahren.

Als nächster wichtiger Schritt soll auf Grundlage des Rahmenplans der Bebauungsplan „ehemaliger Volksfestplatz“ aufgestellt werden.

Schlagabtausch mit AfD‑Stadtrat – OB: „Wir bleiben beim Thema“

Für einen kurzen Schlagabtausch sorgte die Abstimmung über den Sonnenpark am neuen Volksfestplatz. Stadtrat Manfred Schiller (AfD) nutzte die Beratung für grundsätzliche Kritik an der Energiewende. „Wir haben diese gescheiterte Energiewende, die eigentlich eine Stromwende ist.“

Oberbürgermeister Zeitler bremste ihn: „Ich möchte schauen, dass wir am Thema bleiben.“ Es gehe um den Satzungsbeschluss für einen konkreten Bebauungsplan und nicht darum, „ob wir PV wollen oder nicht“.

Als Grünen-Stadträtin Laura Weber darauf reagieren wollte – „Auf so einen Schmarrn …“ –, griff Zeitler erneut ein: „Nein, das machen wir jetzt hier genauso.“ Er wolle keine Grundsatzdebatte über Energieformen führen.

Der Satzungsbeschluss wurde schließlich bei fünf Gegenstimmen angenommen.