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Ausbau der Staatsstraße Floß-Plößberg hat oberste Priorität

Floß. In nahezu jeder Bürgerversammlung des Marktes in den letzten zwei Jahrzehnten wurde die Forderung nach einem dringend notwendigen Ausbau der Staatsstraße 2181 von Floß nach Plößberg, Straßenbaulastträger ist der Freistaat Bayern, erhoben.

Ausbau der Staatsstraße Floß-Plößberg hat oberste Priorität

Baudirektor Tobis Bäumler, Bürgermeister Robert Lindner, Nadine Galla-Sommer, Kreisrätin Rita Rosner, Bauoberrat Felix Steghöfer und Stephan Oetzinger (von links). Foto: Fred Lehner

Bürger und Beschwerdeführer machten deutlich, dass die Staatsstraße zu eng, zu kurvenreich und zu unfallträchtig ist. Sie werde dem zunehmenden Verkehrsaufkommen, vor allem was den Schwerlastverkehr betrifft, in keiner Weise mehr gerecht. Ein Ausbau des Straßennetzes sei das Gebot der Stunde. Hier werden die Steuergelder bestens angelegt.

Brennpunkt der Kategorie Priorität I

Ein Thema, das auch den Stimmkreisabgeordneten Stephan Oetzinger seit Jahren beschäftigt. Nun können alle bisherigen Bemühungen der Bevölkerung und Beschwerdeführer, der fordernden Verkehrsteilnehmer, der Kommunen und Mandatsträger scheinbar einen ersten Erfolg verbuchen. Fest steht jedenfalls, dass ein Teilabschnitt der Straße von der Ortsausfahrt Floß im Bereich des Ortsteiles Ziegelhütte bis nach Plößberg durch den Straßenbaulastträger in den Brennpunkt der Kategorie Priorität I eingestuft wurde.

Vor Ort umgesehen

Mit dem Leiter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach, Baudirektor Tobias Bäumler und Abteilungsleiter, Bauoberrat Felix Steghöfer, machte man sich auf den Weg, um vor Ort und aus erster Hand den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. Am Ortsausgang Ziegelhütte in der Äußeren Plößberger Straße im Markt Floß wurde unmittelbar an der Abzweigung zum Ortsteil Kalmreuth Halt gemacht. Mit dabei waren auch Bürgermeister Robert Lindner, Kreisrätin Rita Rosner und die CSU-Ortsvorsitzende Nadine Gralla-Sommer.

Tobias Bäumler machte gleich zu Beginn des Gesprächs deutlich und ohne Umschweife klar, dass dieser Straßenausbau zu den absolut ersten Maßnahmen in seinem Betreuungsgebiet gehöre. Deshalb stehe man Gewehr bei Fuß, was einen Baubeginn betreffe.

Schwierige Grundstücksverhandlungen

Felix Steghöfer berichtete, dass alle Erfordernisse samt Zustimmung der Fachstellen, einem Baubeginn für den ersten Bauabschnitt von Floß bis zur Einmündung nach Ellenbach unter Dach und Fach seien. Es liege letztlich nur noch an den Abschluss der seit längerer Zeit anstehenden sehr schwierigen Grundstücksverhandlungen. Bürgermeister Robert Lindner berichtete, dass er seit längerer Zeit mit den betroffenen Eigentümern in Kontakt stehe. Dabei unterstütze er die Bemühungen des Straßenbauamtes, doch es sei nicht einfach.

Baudirektor Bäumler sicherte seine Mithilfe bei den zum Teil unüberbrückbaren Problemen zu. Hier gehe es einzig und allein um das Wohl der Allgemeinheit. Bäumler will in jedem Fall einvernehmliche Grundstücksgeschäfte statt unendlich lange Verwaltungsverfahren. Die Verhandlungen mit den Grundeigentümern sollten bis Oktober 2023 abgeschlossen werden können. Nur dann können die notwendigen Ausschreibungen der Bauarbeiten für einen Baubeginn ab 2024 in Gang gesetzt werden. Derzeit rechnete man mit Baukosten von über 2,5 Millionen Euro.

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Der erste Schritt ist gemacht

Wenigstens ein erster Schritt, der hoffen lässt, hielten die Teilnehmer der Ortsbesichtigung fest. Damit ist aber nur ein Anfang des Gesamtproblems gemacht. Ziel ist und bleibt der weitere Ausbau des Straßenteilstücks von Ellenbach bis zur Ortseinfahrt Plößberg. Gerade hier treffe es zu, dass die Straße zu eng, zu kurvenreich und zu unfallträchtig ist. Der Landtagsabgeordnete werde sich weiter vehement für die Fortsetzung der Ausbauarbeiten nach Plößberg einsetzen.

Die Vertreter des Staatlichen Bauamtes sprachen auch die Erneuerung der Fahrbahn Kreisverkehr Lohma (aktuell im Bau und fast fertig) auf der Staatsstraße 2160 sowie die Erneuerung der Fahrbahn Albersrieth-Waldau (Bau ab August 2023) auf der Staatsstraßen 2166 an, berichtete über die Höhe der anfallenden Baukosten für die Projekte und sprachen davon, dass der Bestandserhaltung größter Wert beigemessen wird. Auskünfte, die der Abgeordnete Stephan Oetzinger bei seiner Reise durch den Landkreis wichtig waren, zumal er diese Projekte ebenfalls nachhaltig unterstütze.