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Bauhof gestaltet Kinderhaus-Außenanlagen mit Pfarrei in Waidhaus

Waidhaus. Der Gemeinderat hilft der Pfarrei St. Emmeram: Der Bauhof gestaltet den Außenbereich des Kinderhauses, Pfarrei trägt Materialkosten. Weitere Bauprojekte und das Wappen genehmigt; für den Bolzplatz wird Ort gesucht.

Waidhaus. Der Gemeinderat hilft der Pfarrei St. Emmeram: Der Bauhof gestaltet den Außenbereich des Kinderhauses, Pfarrei trägt Materialkosten. Weitere Bauprojekte und das Wappen genehmigt; für den Bolzplatz wird Ort gesucht.
Bei der Gestaltung der Außenanlagen des Kinderhauses ist der kommunale Bauhof beteiligt. Foto: Josef Pilfusek

Bauhof gestaltet Kinderhaus-Außenanlagen mit Pfarrei in Waidhaus

Die vorzügliche Zusammenarbeit zwischen der Pfarrei St. Emmeram und der politischen Gemeinde hat sich in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats erneut bewiesen. Einstimmig hat das Kommunalgremium nämlich den Antrag der Katholischen Kirchenstiftung zur Unterstützung des Bauhofs im Zuge der Anlage der Außenanlagen beim Kinderhaus St. Emmeram befürwortet.

Gemeinde unterstützt Pfarrei beim Kinderhaus St. Emmeram

Laut Bürgermeister Markus Bauriedl hatte die Kirchenstiftung als Hauptgrund das Übersteigen der finanziellen Verhältnisse bei der Maßnahme angeführt. „Die Materialkosten werden jedoch vonseiten der Pfarrei übernommen“, wies er dabei hin.

Bauhof übernimmt Wege, Pflasterung und Pflanzarbeiten

Nach dem Votum der Ratsmitglieder wird das Team des Bauhofs vor allem das Anlegen des Weges übernehmen. Dazu kommen die Pflasterung sowie die Herstellung der Fundamente und eines Fallschutzes, außerdem die Pflanzarbeiten.

„Wir werden das weitergeben“, antwortete der Rathauschef auf den Vorschlag der CSU-Fraktionssprecherin Nicole Hoch, die Eltern wegen Mitarbeit zu fragen. „Natürlich sind wir dafür“, sprach sie dabei im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Tagesordnungspunkte einstimmig beschlossen

Ebenso einstimmig über die Bühne gegangen sind die weiteren Tagesordnungspunkte. „Eine Genehmigung im Freistellungsverfahren ist nicht möglich“, sagte Bauriedl zum Bauantrag über die Errichtung eines Bungalows mit Garage auf einem Grundstück in der Gemarkung Waidhaus. Das Bauvorhaben weicht seinen Worten zufolge von den Festsetzungen des Bebauungsplans „Im Kiesbeet“ geringfügig ab. „Die Erschließung ist gesichert“, wies der Bürgermeister hin. Das Ergebnis: Der Marktgemeinderat stimmte den Befreiungen zu und erteilte das gemeindliche Einvernehmen.

Das galt auch für den Antrag zum Anbau eines überdachten Stellplatzes an die bestehende Garage in der Gemarkung Waidhaus. „Das Grundstück liegt nach dem Flächennutzungsplan im Außenbereich“, erläuterte der Sitzungsleiter. „Die Erschließung ist ebenfalls gesichert.“

OTH Amberg-Weiden
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Stellplatz-Anbau im Außenbereich erhält Einvernehmen

Laut Bauriedl ist die Errichtung eines weiteren Betriebsleiter-Wohnhauses in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Wohnhaus erforderlich, ebenfalls in der Gemarkung Waidhaus. Da auch in diesem Fall die Erschließung gesichert ist, war das gemeindliche Einvernehmen zum Antrag auf Vorbescheid Formsache.

Ebenfalls um einen Antrag auf Vorbescheid handelte es sich beim geplanten Abriss eines Wohngebäudes und der Errichtung einer Maschinenhalle in der Gemarkung Waidhaus. „Dieses Grundstück liegt in einem Mischgebiet“, sagte der Rathauschef, wies auf die noch erforderliche Abstimmung mit dem Landratsamt Neustadt/WN und der Regierung der Oberpfalz in puncto Städtebausanierung hin und erteilte wie alle das gemeindliche Einvernehmen.

Maschinenhalle im Mischgebiet: Abstimmung mit Behörden

Keine Einwendungen hatte der Marktgemeinderat auch zum Antrag auf Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz. „Es geht um die Kapelle in Frankenreuth“, sagte Bauriedl. „Es stehen Sanierungsarbeiten an.“ Die entsprechende positive Stellungnahme geht daher an das Landratsamt.

„Die Genehmigung zum Führen von kommunalen Wappen durch Dritte soll nur erteilt werden, wenn nicht zu befürchten ist, dass damit einem Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb Vorschub geleistet werden könnte“, zitierte der Bürgermeister aus der entsprechenden gesetzlichen Regelung. Zum Antrag der Waidhauser Siedlergemeinschaft auf Nutzung des Marktwappens für Darstellungen des Vereins war er überzeugt: „Das ist nicht zu befürchten.“ Und so stimmte der Marktgemeinderat der Verwendung des Wappens bis auf Widerruf zu.

Siedlergemeinschaft darf Marktwappen nutzen

„Die Verwaltung hat zehn Kinder angeschrieben“, informierte Bauriedl zu dem bereits am 19. Januar behandelten Antrag der SPD-Fraktion auf Errichtung eines Bolzplatzes in Reinhardsrieth. „Von den sieben Rückmeldungen haben sechs Kinder ihr Interesse bekundet.“ Angesprochen worden sei auch, ob jemand ein Grundstück zur Verfügung stellen könne. „Das ist leider nicht der Fall“, bedauerte er. An die Verwaltung ging schließlich der Auftrag, die Grundstückssuche im „Woihauser Gmoibladl“ und in der Gemeinde-App zu veröffentlichen.