VR Nopf
VR Nopf

Bürgermeisterkandidatin Petra Thomas: Es ist Zeit für eine Frau an der Spitze der Stadt

Anzeige - politische Werbung. Transparenzinformation gemäß EU-VO 2024/900: Auftraggeber / Sponsor: Petra Thomas, Wahlbezug: Kommunalwahl Bayern 2026, Art der Leistung: entgeltliche Veröffentlichung auf OberpfalzECHO.de, Targeting: kein personenbezogenes Targeting.

Erbendorf. Sie weiß, wie man Abläufe organisiert, Netzwerke spinnt und Menschen zusammenbringt: Petra Thomas, die engagierte SPD-Frau, die Bürgermeisterin ihrer Heimatstadt Erbendorf werden will.

Bürgermeisterkandidatin Petra Thomas: Es ist Zeit für eine Frau an der Spitze der Stadt

Petra Thomas. Foto: SPD Erbendorf-Wildenreuth

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, beantwortet Petra Thomas die Frage nach ihrem Beweggrund, in Erbendorf als Bürgermeisterkandidatin für die SPD in die Kommunalwahl am 8. März zu ziehen. „Es ist Zeit für eine Frau an der Spitze der Stadt“, sagt die Sozialdemokratin aus Überzeugung. Allerdings sei es ein längerer Prozess gewesen, bis sie diese Entscheidung getroffen habe, erklärt die 50-Jährige. „Da muss zuerst mal die Familie voll dahinterstehen. Das war bei uns der Fall.“

Stichwahl ist das erste Ziel

Erste Kontakte zur Sozialdemokratie knüpfte sie während ihrer Zeit als Krankenschwester in Regensburg, wo sie „rein interessehalber“ mal eine SPD-Veranstaltung besuchte. In der Bezirkshauptstadt arbeitete sie nach ihrer Ausbildung im Klinikum Weiden an der Uni-Klinik unter anderem als Stationsleiterin und später als Pflegedienstleiterin, wo sie für circa 350 Beschäftigte zuständig war.

„Die Arbeit mit Menschen hat mir schon immer Spaß gemacht. Ich kenne die Bedarfe von Kranken, Senioren und deren Angehörigen aus Erfahrung und kann mit jedem reden.“ Erfolge seien nur gemeinsam zu schaffen, nie alleine. Petra Thomas über Petra Thomas: „Ich kann Projekte managen und als empathischer Mensch die Leute zusammenbringen. Genau das also, was eine Bürgermeisterin von Erbendorf können muss: Verbinden statt spalten.“ Sie sei fest überzeugt, dass das aus der Perspektive einer Frau, die eine andere sei, gut gelingen könnte.

Aus Regensburg zurück in die Heimat

Fünf Jahre nach der Geburt ihrer Zwillinge im Jahr 2008 kehrte sie mit ihrer Familie in ihre Heimatstadt zurück. Nach einer Zwischenstation bei den Kliniken Nordoberpfalz, wo sie das onkologische Zentrum koordinierte, wechselte sie 2020 zur OTH Amberg-Weiden. Dort arbeitet sie seit 2020 an Forschungsprojekten, die das Ziel haben, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken. Seit dieser Zeit ist Petra Thomas auch verstärkt in der Politik tätig, wurde SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Sprecherin der SPD-Frauen im Landkreis und deren Vorsitzende im Unterbezirk Weiden-Neustadt/WN-Tirschenreuth.

Der Entschluss zur Bürgermeisterkandidatur sei dann schon ein längerer Prozess gewesen. „Von ‚geht gar nicht‘ bis ‚wenn nicht jetzt, wann dann‘ waren alle Gefühlswelten dabei.“ Nachdem immer mehr Erbendorfer sie ermutigt hätten und auch ihre Familie voll hinter ihrer Entscheidung gestanden habe, sei ihr die Entscheidung schließlich leicht gefallen.

Bürgermeisterkandidatin Petra Thomas mit den ersten Gratulanten nach ihrer einstimmigen Nominierung (von links): Kevin Meyer, Reinhold Kastner, Muhammet Dal, Petra Thomas, Brigitte Scharf, Marianne Fachtan und Martin Gallersdörfer. Foto: Franz Bauer jun.
Eine der ersten Gratulantinnen bei der Nominierung des SPD-Landratskandidaten Muhammet Dal (Zweiter von links) war Petra Thomas. Mit auf dem Foto SPD-Kreisvorsitzender Uli Roth und Bezirksvorsitzende Carolin Wagner. Foto: Udo Fürst
Petra Thomas
Petra Thomas (Mitte) mit ihrem Team, das bei der Kommunalwahl 2026 in Erbendorf antreten wird. Foto: Pia Thomas

„Es gibt viel zu tun in Erbendorf“

In ihrer knapp bemessenen Freizeit ist Thomas begeisterte Tennisspielerin beim TSV („wenn ich eine Stunde Zeit habe, geht’s auf den Tennisplatz“), fährt mit einer Damengruppe Mountainbike („Da bekommst du wieder einen Blick dafür, wie schön es bei uns ist“) oder arbeitet im Kunst- und Kulturverein Erbendorf (KUKUVE) mit. Außerdem ist sie passives Mitglied in vielen Vereinen.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Petra Thomas sieht folgende Aufgaben als die wichtigsten Ziele für Erbendorf: den Haushalt der hoch verschuldeten Stadt in Ordnung bringen, die Ganztagsbetreuung für die Grundschule, die kommunale Wärmeplanung für Stadt und die Gemeindeteile weiter voranbringen, ein offenes Rathaus mit flexiblen Terminen und eine konstruktive Debattenkultur im Stadtrat. Mit einem guten Wirtschaftsförderkonzept und regelmäßigem Dialog wolle sie die örtlichen Betriebe stärken.

Neue Nutzung für die Geriatrie

Mittelfristig gebe es weitere wichtige Themen, die sie aufgreifen wolle. Dazu gehörten unter anderem die Einrichtung eines Pflegestützpunktes, eine zukunftsorientierte Friedhofsplanung, eine angemessene Ehrenamtswürdigung, der Erhalt des Freibads oder die Öffnung des Areals vor dem Freibad zu einem Sport- und Begegnungsraum. Wünschenswert wäre auch eine Kreiseinrichtung in der Stadt. „Zum Beispiel könnte man sich in Kooperation mit dem Eigentümer ein neues Nutzungskonzept für die Geriatrie unterhalten. So könnte man dem drohenden Leerstand sinnvoll entgegentreten. Man sieht, es gibt viel zu tun in Erbendorf.“

Steckbrief Petra Thomas

Alter: 50
Familienstand:
verheiratet, zwei Kinder
Wohnort:
Erbendorf
Geburtsort:
Erbendorf

Beruf und Funktionen:

  • Krankenschwester
  • Pflegedienstleitung am Universitätsklinikum Regensburg
  • Koordinatorin Studiengang Gesundheitswissenschaft an der OTH Amberg-Weiden

Berufliche Erfahrung:

  • Ausbildung zur Krankenschwester am Klinikum Nordoberpfalz
  • Stations- und Pflegedienstleitung an der Uni-Klinik Regensburg
  • Mitarbeit und Koordination am OTH-Projekt „Gesundheit im ländlichen Raum“

Ehrenamt

  • SPD-Ortsvereinsvorsitzende Erbendorf
  • Vorsitzende der SPD-Frauen im Kreisverband Tirschenreuth
  • Vorsitzende der SPD-Frauen im Unterbezirk Weiden-Neustadt-Tirschenreuth
  • Mitarbeit im Kunst- und Kulturverein Erbendorf (KUKUVE)

Motivation

„Mein Ziel ist, das Notwendige heute zu sichern, das Machbare nachhaltig umzusetzen und zukunftsorientierte Perspektiven für Erbendorf zu entwickeln.“