Betriebsbesuch und Wahlauftakt der SPD in Waidhaus
Betriebsbesuch und Wahlauftakt der SPD in Waidhaus
Der SPD-Ortsverein Waidhaus hat das Drahtwerk Waidhaus besucht und mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Holger Grießhammer, über die Lage der Betriebe in der Region gesprochen. Geschäftsführer Jürgen Eiglmeier erläuterte die Unternehmensgeschichte und die Ausrichtung auf spezialisierte Nischenprodukte. Die Delegation erhielt bei einer Werksführung Einblicke in die Produktion und diskutierte, wie gut ausgebildete Beschäftigte und ihr Know-how die Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Betriebsbesuch im Drahtwerk Waidhaus
Der Ortsverein setzte in den Gesprächen auf gute Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und Mitbestimmung als Grundlage für stabile Unternehmen. Holger Grießhammer brachte seine Erfahrungen als selbstständiger Malermeister ein, sprach mit der Unternehmensseite über Fachkräftesicherung sowie Personal- und Auftragsmanagement und kündigte an, die genannten Anliegen in den Bayerischen Landtag mitzunehmen. Der Termin gehört zu einer Reihe von Betriebsbesichtigungen, mit denen der Ortsverein den Austausch mit der Wirtschaft vertieft.
Für Waidhaus als Grenzgemeinde stärken Betriebe wie das Drahtwerk die industrielle Basis und sichern Arbeitsplätze. Ein kontinuierlicher Dialog zwischen Politik und Unternehmen kann dabei helfen, Förderkulissen gezielter zu nutzen und Rahmenbedingungen frühzeitig an realen Bedarfen auszurichten.
Wahlauftakt in der EssCoBar
Mit einem gut besuchten Wahlauftakt in der EssCoBar ist der Ortsverein in den Kommunalwahlkampf gestartet. Zu Gast war erneut Holger Grießhammer, der die finanzielle Lage der Kommunen thematisierte. Er kritisierte die Finanzpolitik der Staatsregierung und verwies darauf, dass sich der Freistaat mit der „schwarzen Null“ schmücke, während Kommunen sich für notwendige Investitionen verschulden müssten. Die SPD fordert, mindestens 70 Prozent eines geplanten Sondervermögens direkt an die Kommunen zu geben, da sie etwa 70 Prozent der Infrastrukturkosten tragen.
Kommunalpolitik entsteht vor Ort und lebt von Zusammenarbeit, betonte Grießhammer. Bürgermeisterkandidat Reinhold Kraus stellte sein Team und seine Ziele für Waidhaus vor. Er kündigte mehr Transparenz, bessere Kommunikation und einen aktiveren Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Betrieben an. Zudem will er vorhandene Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärken sichtbarer machen, Unternehmen gezielt ansprechen und bei neuen Projekten von erfolgreichen Beispielen und aus Fehlern lernen.
Überparteiliche Signale
Ein Zeichen für den überparteilichen Charakter der Veranstaltung setzte die Teilnahme von Mitgliedern der CSU-Marktratsfraktion, des Dritten Bürgermeisters und von Kandidatinnen und Kandidaten der UWG-Liste. Das Treffen unterstrich den Anspruch, die Entwicklung von Waidhaus gemeinsam voranzubringen.







