CSU in Flossenbürg gut aufgestellt
CSU in Flossenbürg gut aufgestellt
Nach der Begrüßung des Ersten Bürgermeisters Thomas Meiler, des Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger, Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht sowie der Zweiten Vorsitzende der FU Angela Werner und der Zweiten Vorsitzenden der Jungen Union Pia Schmidt wurde den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere Altbürgermeister Johann Werner, Alfred Müller und Hermann Eckert gedacht.
In Ihrem Jahresbericht seit der letzten Sitzung im Mai 2022 ging die Vorsitzende Christina Rosner auf die Aktivitäten der zurückliegenden elf Monate ein und gab einen positiven Ausblick auf das Jahr 2023. 23 Mitglieder sind in die Jahreshauptversammlung gekommen. Der Ortsverband zählt momentan 52 Mitglieder zu 54 Mitgliedern gegenüber der letzten Jahreshauptversammlung. Es waren dabei ein Neuzugang und drei verstorbene Mitglieder. Unabhängig von der Mitgliederstärke sei es aber immer wieder wichtig, junge Menschen in die Arbeit des Vorstandsgremiums miteinzubinden. Hier haben wir schon gute Arbeit geleistet, so die Vorsitzende.
Der Erste Kassier Alfons Riedl legte den Kassenbericht vor und dieser weise einen guten Stand auf. Die Kassenrevisoren bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und baten die Versammlung um Entlastung, die einstimmig gewährt wurde. Bevor Stephan Oetzinger, der zu Beginn der Veranstaltung zum Leiter des Wahlausschusses gewählt wurde, schlug er der Versammlung vor, das gesamte Vorstandsgremium für die abgelaufene Periode zu entlasten. Dem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt.
Neuwahlen verlaufen reibungslos
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Christina Rosner als Erste Vorsitzende sowie Hans-Peter Ottlinger und Bianca Kraus als Stellvertreter einstimmig wieder gewählt. Alfons Riedl erhielt ebenso wie Peter Schmidt das einstimmige Vertrauen der Mitglieder als Kassier beziehungsweise Schriftführer. Bei den Beisitzern im Vorstand gelang es mit Sabine Zenger ein neues Mitglied zur Mitarbeit zu gewinnen. Silke und Norbert Haberkorn, Pia Schmidt sowie die Gemeinderäte Laura Frenzel, Maximilian Üblacker und Florian Plödt vervollständigen das Vorstandsteam. Als Kassenrevisoren wurden Helmut Erndt und Klaus Richter in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Ausgeschieden sind Konstanze Hauke und Benedikt Gradl, die sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellten. Als Delegierte für die Kreisvertreterversammlungen wurden Thomas Meiler, Peter Schmidt, Christina Rosner und Maximilian Üblacker gewählt. Ersatzdelegierte wurden Laura Frenzel, Bianca Kraus, Alfons Riedl und Florian Plödt von der Versammlung gewählt.
Dank für die jahrzehntelange Treue
Damit waren die Formalien erledigt und als erste Amtshandlung in der neuen Wahlperiode vollzog Christina Rosner mit Bürgermeister Meiler, Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Oetzinger und Bundestagsabgeordneten Rupprecht die Ehrung langjähriger Mitglieder. Geehrt wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Cilly Rosner und Angela Werner. Beide erhielten für ihre langjährige Treue zum Ortsverband eine Ehrenurkunde mit der goldenen Ehrennadel. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Albert Lurtsch mit der goldenen Ehrennadel, einer Urkunde und einem kleinen Geschenkkorb für die langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Grußworte von Rupprecht und Oetzinger
In seinem Grußwort stellte Albert Rupprecht die besondere Bedeutung Flossenbürgs für die CSU dar. Gewissermaßen war hier die Wiege der CSU, da deren Gründer Josef Müller, genannt “Ochsen-Sepp”, im Konzentrationslager während der Nazi-Diktatur inhaftiert und nur knapp dem Tode entgangen war. Während seiner Haft sei für Josef Müller das klare Bild der CSU entstanden. Bewusst nannte er die Idee nicht Partei, sondern Union, um die Bürger darin zusammenzuführen.
Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stephan Oetzinger dankte Bürgermeister Meiler und den Gemeinderäten für ihr engagiertes Arbeiten.
Flossenbürg sei eine Gemeinde, die ihn fordere. Vor allem durch das Engagement des Bürgermeisters seien enorm viele Projekte angeschoben worden und Fördermittel in riesigem Umfang abgegriffen worden. In seinem Referat stellte Oetzinger fest, dass sich der Ort Flossenbürg selbstbewusst neben die Gedenkstätte als gleichberechtigter Partner stelle.




