CSU Kastl nominiert Hans Walter einstimmig als Bürgermeisterkandidat

CSU Kastl nominiert Hans Walter einstimmig als Bürgermeisterkandidat
Bei der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Kastl im Floriansheim in Unterbruck wurde vor wenigen Tagen der amtierende Bürgermeister Hans Walter einstimmig erneut zum Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Kastl nominiert. Die große Geschlossenheit der Anwesenden unterstrich das klare Vertrauen in seine Arbeit und seinen Führungsanspruch für die kommenden Jahre.
CSU stellt Gemeinderatsliste auf
Neben der erneuten Nominierung von Hans Walter als Bürgermeisterkandidat beschloss die Versammlung auch einstimmig die Liste der zwölf Kandidatinnen und Kandidaten des CSU-Ortsverbandes Kastl für die Gemeinderatswahl. Auf Platz eins kandidiert Bürgermeister Hans Walter, gefolgt von Marco Streng (2), Andreas Wöhrl (3), Lukas Haberkorn (4), Arno Stahl (5), Berthold Baumann (6), Stefan Weidner (7), Thomas Baumann (8), Thomas Gmeiner (9), Andreas Dimper (10), Birgit Übelmesser (11) und Karl Wöhrl (12).
Bei der kurzen Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber betonte Hans Walter, dass man erneut stolz darauf sei, motivierte und engagierte Persönlichkeiten aus nahezu allen Ortsteilen der Gemeinde Kastl für eine Kandidatur gewonnen zu haben. Die Liste vereine eine gesunde Mischung aus amtierenden Gemeinderäten sowie neuen Kandidatinnen und Kandidaten aus Kastl und den umliegenden Dörfern. Alle stünden mit beiden Beinen im Leben, seien beruflich wie ehrenamtlich fest verankert, in Vereinen und Organisationen aktiv und wüssten sehr genau, welche Themen für die Zukunft der Gemeinde entscheidend seien.
Im Mittelpunkt stehe für alle nicht das Dagegensein, sondern die ehrliche, konsequente und konstruktive Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Ziel, das Beste für die Dorfgemeinschaften in der Gemeinde Kastl zu erreichen. Genau dieses Miteinander sei die Grundlage für eine erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit in den kommenden Jahren.
Rückblick auf sechs herausfordernde Jahre
Im weiteren Verlauf blickte Hans Walter auf sechs intensive Jahre im Bürgermeisteramt zurück. Die vergangenen sechs Jahre seien von außergewöhnlichen Herausforderungen wie Pandemie, Energiekrise, Inflation und steigenden Anforderungen an die Kommunen geprägt gewesen. Dennoch habe Kastl diese Zeit nicht nur bewältigt, sondern aktiv gestaltet – mit vollem Einsatz, klarer Haltung und persönlicher Verantwortung.
Ein zentraler Punkt seiner Ausführungen war seine tiefe Verwurzelung in der Gemeinde. Walter verwies auf seinen langjährigen kommunalpolitischen Weg innerhalb der CSU, auf zahlreiche ehrenamtliche Funktionen sowie auf seine enge Verbindung zu Vereinen, kirchlichen Gruppen und Dorfgemeinschaften. Besonders diese Nähe zu den Personen vor Ort sei für ihn Grundlage einer glaubwürdigen und handlungsfähigen Kommunalpolitik. Ein Bürgermeister müsse wissen, „wo es brennt“.
Investitionen in Sicherheit, Familien und Zukunft
Trotz aller Krisen zog der Bürgermeister eine positive Bilanz der vergangenen Jahre. Investiert wurde unter anderem in Feuerwehr und Sicherheit, Kinderbetreuung mit der neuen Kinderkrippe, Bau- und Gewerbegebiete, Infrastruktur, Digitalisierung sowie Energie und Nachhaltigkeit. Diese Maßnahmen seien keine Prestigeprojekte, sondern Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde.
Deutlich sprach Walter auch unbequeme Themen an. Ehrliche Kommunalpolitik bedeute auch unbequeme Entscheidungen zu treffen – etwa bei Gebühren, Rücklagen oder Investitionen. Kommunalpolitik sei kein Showbusiness, sondern verantwortungsvolle Sacharbeit für die Menschen vor Ort.
Kontinuität als Schlüssel für die nächsten Jahre
Mit Blick auf die kommende Wahlperiode machte Walter klar, dass Kontinuität nun entscheidend sei. Große Projekte wie Kinderkrippe, Bauhof, Feuerwehr, Infrastruktur und Energiefragen müssten konsequent weiter und zu Ende geführt werden. Ebenso brauche es den Blick für weitere Themen, die in den nächsten Jahren anstehen. Dafür brauche es Erfahrung, Verlässlichkeit und ein starkes Team im Gemeinderat.
Zum Abschluss bat Hans Walter um ein klares Signal der Unterstützung – für seine erneute Kandidatur als Bürgermeister und für die CSU-Liste zur Kommunalwahl. Sein Anspruch bleibe unverändert: Verantwortung übernehmen statt ausweichen, Lösungen finden statt Probleme zu verwalten, zusammenhalten statt spalten. Kastl sei mehr als eine Gemeinde – Kastl sei Heimat, Einigkeit und Zukunft.
Marco Streng begründet Nominierung mit klaren Argumenten
Bereits im Vorfeld der Nominierung hatte CSU-Fraktionssprecher und stellvertretender Ortsvorsitzender Marco Streng die erneute Kandidatur von Hans Walter vorgeschlagen. In einer engagierten und zugleich sehr persönlichen Rede begründete Streng diesen Schritt mit der außergewöhnlichen Leistungsbilanz des amtierenden Bürgermeisters und dessen kompromisslosem Einsatz für die Gemeinde Kastl. Der Vorschlag wurde von den anwesenden Mitgliedern mit deutlichem Zuspruch und zustimmendem Applaus aufgenommen – ein Zeichen für die Ernsthaftigkeit und breite Akzeptanz dieses Votums.
Streng betonte, dass es bei der anstehenden Wahl um nicht weniger als die Zukunft der Gemeinde gehe. Hans Walter habe in den vergangenen sechs Jahren eindrucksvoll gezeigt, was es bedeute, das Bürgermeisteramt nicht nur auszuüben, sondern zu leben. Seine ständige Erreichbarkeit, seine Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern sowie sein persönlicher Einsatz – oft weit über übliche Amtszeiten hinaus – seien gelebte Bürgernähe und keineswegs selbstverständlich. Gerade in kritischen Situationen wüssten viele Menschen in Kastl, dass sie sich auf ihren Bürgermeister verlassen können.
Als weitere zentrale Stärke hob Streng den Weitblick und den Mut Walters hervor, auch unbequeme oder zunächst ungewöhnlich erscheinende Ideen konsequent weiterzuverfolgen. Viele Projekte seien nicht auf kurzfristige Effekte, sondern auf eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde über Jahrzehnte hinweg ausgelegt. Dieser strategische Ansatz habe Kastl sichtbar vorangebracht und mache die Gemeinde heute attraktiv und zukunftsfähig.
Beispiele für erfolgreiche Projekte
Konkret verwies Streng unter anderem auf den Neubau des Kinderhauses mit einem Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro. Ein Projekt, das von schwierigen Grundstücksverhandlungen, hoher Bürokratie und großem Koordinationsaufwand geprägt gewesen sei. Statt auszuweichen habe Walter verhandelt, vermittelt und Lösungen gesucht – und das Projekt schließlich erfolgreich auf den Weg gebracht. Ähnlich gelagert seien die Entwicklungen im Gewerbegebiet Senkendorf gewesen, wo es trotz zäher Verhandlungen gelungen sei, Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Basis der Gemeinde zu stärken.
Auch beim Baugebiet Lerchenbühl habe Hans Walter Durchhaltevermögen bewiesen. Trotz erheblicher Widerstände und umfangreicher Nachweispflichten gegenüber übergeordneten Behörden habe er an dem Projekt festgehalten und den notwendigen Bedarf konsequent belegt. Das Ergebnis spreche für sich: hohe Nachfrage, zahlreiche Bauvorhaben und viele junge Familien in der Gemeinde.
Abschließend stellte Streng die Bedeutung des gewachsenen politischen Netzwerks von Hans Walter heraus, das bis in die Landes- und Bundespolitik reiche. Gute persönliche Kontakte, etwa auch auf Ministerebene, seien kein Selbstzweck, sondern ein echter Standortvorteil für Kastl – insbesondere, wenn es um Fördermittel, Unterstützung und schnelle Lösungswege gehe.
Der klare Tenor seiner Ausführungen: Hans Walter sei kein Bürgermeister, der verwalte, sondern einer, der zuhöre, anpacke und Verantwortung übernehme. Genau diese Verlässlichkeit und Kontinuität brauche Kastl auch in den kommenden sechs Jahren. Die anschließende einstimmige Nominierung bestätigte diese Einschätzung eindrucksvoll.
Unterstützung von Landrat Grillmeier
Unmittelbar nach der einstimmigen Nominierung war Landrat Roland Grillmeier der erste Gratulant. Er wünschte Hans Walter alles Gute und viel Erfolg für den bevorstehenden Wahlkampf. Grillmeier betonte, dass er Walter bereits seit über 25 Jahren sehr gut kenne und ihn persönlich wie politisch sehr schätze: als zuverlässigen, fleißigen und geradlinigen Bürgermeister, der gerade als Vertreter der jüngeren Generation eindrucksvoll bewiesen habe, Verantwortung zu übernehmen und eine Gemeinde in vergleichsweise kurzer Zeit nachhaltig zu prägen.
In diesem Zusammenhang erinnerte der Landrat an die gemeinsame Zeit in der Jungen Union. Hans Walter sei damals Ortsvorsitzender gewesen, er selbst Kreisvorsitzender – und Markus Söder Landesvorsitzender der Jungen Union. Bereits in dieser Phase seien Kontakte und ein Netzwerk entstanden, „das fürs Leben trägt“ und sich gerade in der Kommunalpolitik bis heute als wertvoll erweise – etwa, wenn es um Rückhalt, Unterstützung und gute Wege bei wichtigen Anliegen gehe.
Grillmeier unterstrich zudem, dass viele der positiven Entwicklungen im Landkreis Tirschenreuth – wie auch in der Gemeinde Kastl – maßgeblich von der CSU mitgestaltet und verantwortet worden seien, auch wenn manche das nicht wahrhaben wollten. Sein Fazit fiel entsprechend klar aus: Verlässliche Politik gebe es nur mit einer starken CSU – mit Hans Walter als Bürgermeister in Kastl und ihm selbst als Landrat im Landkreis Tirschenreuth.
Zustimmung von Bürgermeister Schäffler
Auch Bürgermeisterkollege Roman Schäffler aus Kemnath ergriff in Unterbruck das Wort, um Hans Walter herzlich zur erneuten Nominierung zu gratulieren. Schäffler betonte aus Sicht der Stadt Kemnath, wie angenehm, konstruktiv und verlässlich die Zusammenarbeit mit Hans Walter innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft sei. Dabei griff er augenzwinkernd einen mittlerweile fast legendären Satz Walters auf: „Alles, was für Kemnath gut ist, ist für Kastl nicht schlecht.“ Dieser Spruch habe durchaus einen wahren Kern – mache aber zugleich deutlich, wie partnerschaftlich und lösungsorientiert das Miteinander gelebt werde.
Gleichzeitig stellte Schäffler klar, dass diese Zusammenarbeit keine Einbahnstraße sei. Kemnath sei in vielen Bereichen ebenso auf Kastl angewiesen – etwa bei den gemeinsamen Schulverbänden, in der Wasser- und Abwasserversorgung, bei der Zusammenarbeit der Bauhöfe oder innerhalb der Steinwaldallianz. In all diesen Feldern sei die Gemeinde Kastl – und insbesondere Bürgermeister Hans Walter – ein verlässlicher, kompetenter und jederzeit ansprechbarer Partner, mit dem man gerne und auf Augenhöhe zusammenarbeite.
Mit Blick auf die dynamische Entwicklung des gesamten Kemnather Landes machte Schäffler deutlich, dass Stillstand keine Option sei. Gerade in Zeiten großer Veränderungen brauche es Bürgermeister, die Entwicklungen früh erkennen, mit Weitblick und Entschlossenheit handeln und dabei stets das große Ganze im Blick behalten. Hans Walter habe genau diese Fähigkeiten in den vergangenen Jahren mehrfach unter Beweis gestellt. Deshalb, so Schäffler, brauche es auch künftig einen Hans Walter als Bürgermeister von Kastl, um den positiven Kurs fortzusetzen und die Region gemeinsam weiter voranzubringen.




