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Erste Arbeiten für Radlerrast am Thumbach verrichtet

Grafenwöhr. Die Stadt hat mit der Errichtung einer Natursteinmauer die erste Maßnahme zur Errichtung der Radlerrast am Thumbach begonnen. Auch das Wasserwirtschaftsamt hat angekündigt, noch dieses Jahr die lange geplanten Renaturierungsmaßnahmen durchzuführen.

Erste Arbeiten für Radlerrast am Thumbach verrichtet

Die Stadt hat Grund übernommen und durch die Errichtung einer Kalksteinmauer Garten und Fläche für die Radlerrast sauber getrennt. Foto: Stefan Neidl

Schon im März 2020 beschloss der Stadtrat die Schaffung einer Radlerrast am Thumbach in der Nähe des Kirchsteigs. Diese Stelle soll als wunderbare Schnittstelle einer Radlerwelt im Oberpfälzer Wald von Schwandorf bis Tirschenreuth dienen. Dazu soll eine kleine Insel entstehen, die durch Trittsteine im Thumbach erreicht werden soll.

Der Bauausschuss sah sich das betreffende Gelände in einem Ortstermin nun an. Um den notwendigen Platz zu schaffen, hat die Stadt von einem Anlieger ungenutzt liegenden Grund erworben und will sich um diesen zukünftig kümmern.

Gestaltung ist “klare Aufwertung”

Von der Erneuerung des Grund- und Mittelschulhofs übrig gebliebene Kalksteine grenzen das Gelände nun sauber zu einem anliegenden Garten ab. Als Natursteine sind diese wetterbeständig. Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) ist zufrieden: „Die Gestaltung ist eine klare Aufwertung.“ Die ehemalige Eigentümerin war gerade in ihrem Garten und erklärte ihre Wohlwollen mit der Regelung und der Gestaltung durch die Stadt.

Bürgermeister Edgar Knobloch erklärt dem Bauausschuss durchgeführte Maßnahmen am Thumbach und die Ankündigung des Wasserwirtschaftsamt die lange geplante Renaturierung durchzuführen. Foto: Stefan Neidl

Auch das Wasserwirtschaftsamt hat seit Jahren Maßnahmen zur Renaturisierung angekündigt – Der gerade Flusslauf soll verwinkelt werden und so ein natürlicherer Zustand geschaffen werden. Trotz mehrerer Nachfragen durch die Stadt ist aber nichts passiert – bis jetzt. Knobloch kann verkünden: „Das Wasserwirtschaftsamt hat versichert, die Maßnahme noch dieses Jahr durchzuführen.“ Die Ausschreibung solle bald beginnen.

Tatsächliche Verrichtung noch offen

Ein genaues Datum gibt es nicht – Gerald Morgenstern (CSU) fragt nach einem Termin. Knobloch kann nur die Zusage des Amtes wiedergeben: „Noch dieses Jahr.“ Thomas Schopf (FW) fragte nach Plänen für die Wege – Diese sind reine Feldwege und bei Regen oder nach Hochwasser matschig und für Fußgänger und Radfahrer nur schwer passierbar. Knobloch erklärte, Lösungen werden nach und nach kommen.

2. Kind für Stadträtin

Stadträtin Lisa Brandl ist nach dem Ausscheiden von Gerhard Stümpfl im Juli für die Freien Wähler in den Bauausschuss nachgerückt. Jedoch war sie entschuldigt. Der süße Grund war die Geburt von Sohn David, Brandls zweitem Kind. Dies konnte Opa Thomas Schopf (FW) stolz verkünden.

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Privates Bauvorhaben im Truppenübungsplatz

Viele Gebäude auf dem Truppenübungsplatz sind in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden. So plant nun die Firma Diehl Defence den Bau eines Gebäudes für Sozial- und Lagerzwecke am Hinteren und Vorderen Grünanger. Die Stelle ist auf Höhe von Kaltenbrunn in der Nähe der Drop Zone. Für gewöhnlich sind Baumaßnahmen der US-Armee im Truppenübungsplatz nur im Kenntnisnahmeverfahren – Diehl Defence ist aber ein privater Bauherr und als solches muss der Stadtrat die Genehmigung erteilen.

Das Gremium hatte aufgrund einer Privilegierung nach dem Baugesetzbuch, der Lage im Außenbereich und der geringen Größe von etwa 60 Quadratmetern keine Einwände und erteilte das Einverständnis.