Freie Wähler planen in Neustadt Konzept für seniorengerechte Kommune

Freie Wähler planen in Neustadt Konzept für seniorengerechte Kommune
Lebensqualität im Alter stärken – eine kommunale Aufgabe mit Zukunft. Für einen Vortrag zu diesem interessanten Thema konnten die Freien Wähler Dr. Mathias Abbé aus Forchheim gewinnen.
Lebensqualität: Definition und soziale Kontakte
Zuerst definierte er den Begriff als den Grad des subjektiven Wohlbefindens, der vor allem von der eigenen Gesundheit sowie von der Erfüllung persönlicher Bedürfnisse und Erwartungen abhängt. Soziale Kontakte nennt er dabei den Schlüssel zur Zufriedenheit. Denn Menschen, die in ein stabiles soziales Netzwerk eingebunden sind, fühlen sich deutlich zufriedener. Vereinsleben, Nachbarschaftskontakte oder gemeinsame Aktivitäten sind daher weit mehr als Freizeitangebote – sie sind wichtige Bausteine für seelisches Wohlbefinden.
Weiterhin betonte er, dass die meisten älteren Menschen sich wünschten, möglichst lange eigenständig in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dieses Bedürfnis stellt Kommunen vor die Aufgabe, Rahmenbedingungen zu schaffen, die genau das ermöglichen – unabhängig vom Alter oder möglichen Einschränkungen.
Kommunale Voraussetzungen für ein gutes Alter
Als Faktoren, welche die Lebensqualität beeinflussen, nannte Dr. Abbé altersgerechte und bezahlbare Wohnungen, eine gute Nahversorgung, medizinische Vorsorge und Pflegeangebote, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe sowie eine Unterstützung im Alltag, beispielsweise durch Nachbarschaftshilfen. Und hier sollte eine kommunale Seniorenpolitik ansetzen.
Aber auch jeder Einzelne kann selbst zu einer besseren Lebensqualität beitragen – mit einer bewussten Gesundheitsvorsorge, einer aktiven Pflege sozialer Beziehungen sowie dem Wahrnehmen sinnstiftender Aufgaben.
Konkrete Schritte in Neustadt
Inspiriert durch den Vortrag wollen die Freien Wähler Neustadt in der kommenden Legislaturperiode ein umfassendes Konzept für eine seniorengerechte Kommune auf den Weg bringen. Zum Abschluss bedankte sich Zweiter Ortsvorsitzender Karl Meier bei Dr. Mathias Abbé mit einem Korb regionaler Köstlichkeiten.




