Freier Wählerblock setzt auf fairen Wahlkampf in Pressath

Freier Wählerblock setzt auf fairen Wahlkampf in Pressath
Recht positiv verliefen bisher die Wahlversammlungen des „Freien Wählerblocks“ in den Ortsteilen von Pressath. Jetzt steht nur noch die Abschlussveranstaltung am 24. Februar in Pressath aus. Beginn ist um 19 Uhr im Gasthof Heining.
FWB stellt sich vor und grenzt sich ab
Erster Vorsitzender Wolfgang Graser freute sich über den guten Besuch und die sachliche Diskussion mit den Teilnehmern. Zu Beginn jeder Veranstaltung stellte er den FWB kurz vor. Diese Gruppierung gibt es schon seit 1948. Der Aufgabenbereich erstreckt sich, laut Satzung, nur auf Pressath mit seinen Ortsteilen. Besonders erwähnte er, dass der FWB kein Mitglied der Freie-Wähler-Partei von Hubert Aiwanger sei.
Berichte aus dem Stadtrat und Zusammenarbeit
Fraktionssprecher Richard Waldmann und dritte Bürgermeisterin Barbara Krauthahn berichteten dann von der Tätigkeit des Stadtrats in den letzten sechs Jahren. Sie lobten die gute und sachliche Zusammenarbeit der drei Gruppierungen. Man merkte nun aber auch, dass Wahlen vor der Tür stehen.
Nächster Programmpunkt war die persönliche Vorstellung der Kandidaten. Sie erläuterten die Gründe, warum sie in den Stadtrat wollen, und stellten ihre Ziele vor. Thomas Busch besprach die Punkte, für die sich der FWB auch künftig einsetzen wolle. Das waren unter anderem: die Zukunft für Familien sichern, Vereine unterstützen, Handwerk und Gewerbe fördern. Besonders erwähnte er noch, immer für Sorgen und Ideen der Bürger da zu sein.
Fair Play, Bürgermeisterwahl und Ausblick
Die Schlussworte sprach noch Barbara Krauthahn. Sie betonte, dass der FWB immer „Fair Play“ spielen werde und weder bei Wahlversammlungen noch in der Presse jemanden persönlich angreifen werde. Die anderen Parteien sehe man nicht als Gegner, sondern als Kollegen. Auch werden die „Freien“ keine Aussagen zu den beiden Bürgermeisterkandidaten machen. Hier handelt es sich um eine reine Persönlichkeitswahl. Wichtig erschien ihr auch, dass für die Zukunft keine Gruppierung eine absolute Mehrheit erreiche. Dies täte der Stadt sicherlich nicht gut.
Um dies zu verhindern, bat sie, auch den FWB tatkräftig mit Stimmen zu unterstützen. Zum Abschluss der Versammlungen nahmen sich die Kandidaten des FWB noch sehr viel Zeit für die Anregungen, Sorgen und Fragen der Besucher. Viele Fragen konnten zufriedenstellend beantwortet werden.




