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Haushalt 2026 genehmigt – Amberg investiert in Klinikum und Infrastruktur

Amberg. Die Regierung der Oberpfalz hat die Haushaltssatzung der Stadt Amberg für das Jahr 2026 rechtsaufsichtlich genehmigt. Trotz einer angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage und steigender Belastungen für die Kommunen bleibt die Stadt investitionsfähig. Besonders im Fokus stehen dabei die Zukunftsfähigkeit des Klinikums St. Marien Amberg sowie der Ausbau der sozialen und gewerblichen Infrastruktur.

Amberg. Die Regierung der Oberpfalz hat die Haushaltssatzung der Stadt Amberg für das Jahr 2026 rechtsaufsichtlich genehmigt. Trotz einer angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage und steigender Belastungen für die Kommunen bleibt die Stadt investitionsfähig. Besonders im Fokus stehen dabei die Zukunftsfähigkeit des Klinikums St. Marien Amberg sowie der Ausbau der sozialen und gewerblichen Infrastruktur.
Foto: OberpfalzECHO/David Trott

Haushalt 2026 genehmigt – Amberg investiert in Klinikum und Infrastruktur

Die Stadt Amberg hat in diesem Zuge nun die offizielle Genehmigung für ihren Haushalt 2026 erhalten. Mit einem Gesamtvolumen von rund 183 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und geplanten Investitionen von über 42 Millionen Euro setzt die Stadt ihren Kurs der aktiven Stadtentwicklung fort.

Die Regierung der Oberpfalz bescheinigt der Stadt Amberg dabei eine weiterhin gesicherte dauernde Leistungsfähigkeit. Sie mahnt jedoch zugleich angesichts steigender Schuldenstände zu weiter anhaltender Haushaltsdisziplin.

Investitionsschwerpunkte: Klinikum, Gewerbegebiete, Bildung

Trotz eines Rückgangs des Investitionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr bleibt das Pensum beachtlich: Zu den Schwerpunkten zählen Darlehen und Zuschüsse für das Klinikum St. Marien (circa zehn Millionen Euro), die Erschließung von Gewerbegebieten sowie der Ausbau der Kita Ammersricht und der Max-Josef-Grundschule.

Oberbürgermeister Michael Cerny sieht in der Genehmigung eine Bestätigung des bisherigen Kurses solider Finanzen, warnt aber gleichzeitig vor den strukturellen Problemen der Kommunalfinanzen:

„Die Genehmigung der Regierung ist ein klares Spiegelbild unserer Arbeit: Sie honoriert die solide und verantwortungsbewusste Haushaltspolitik der vergangenen Jahre, durch die wir uns wichtige Puffer erarbeitet haben. Gleichzeitig offenbart sie aber schonungslos die aktuelle Finanznot der deutschen und jetzt auch bayerischen Städte.“

Mittelfristige Finanzplanung und Schuldenentwicklung

Die mittelfristige Finanzplanung bis 2029 zeigt, dass der Schuldenstand der Stadt aufgrund der massiven Investitionen in die Infrastruktur weiter ansteigen wird. Die Regierung der Oberpfalz rät daher dringend dazu, jede Investition weiterhin kritisch auf ihre Notwendigkeit zu prüfen.

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Dennoch setzt Amberg bewusst Akzente: Die Hebesätze für die Gewerbesteuer bleiben stabil, und auch im Bereich der freiwilligen Leistungen – von der Sportförderung bis hin zur Vereinspauschale – hält die Stadt an ihrer Unterstützung für das gesellschaftliche Leben fest, um die Lebensqualität in der Vilsstadt trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu sichern.

Zahlen und Fakten zum Haushalt 2026

  • Verwaltungshaushalt: 183,3 Millionen Euro.
  • Investitionsvolumen (Vermögenshaushalt): 42,2 Millionen Euro.
  • Genehmigte Kreditaufnahme: 12,8 Millionen Euro.
  • Wichtigste Projekte: Klinikum St. Marien, Kita-Neubau Ammersricht, Erschließung Gewerbegebiete Nord/West.