Dr. Bernhardt
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Neujahrsempfang Kirchenthumbach: Gemeinschaft, Verantwortung und Blick nach vorn

Kirchenthumbach. Zahlreiche Gäste aus Politik, Militär, Vereinen und Ehrenamt folgten der Einladung der Marktgemeinde Kirchenthumbach zum Neujahrsempfang im Pfarrheim. Im Mittelpunkt standen aktuelle Projekte, internationale Partnerschaften und der Zusammenhalt in der Gemeinde.

Neujahrsempfang Kirchenthumbach: Gemeinschaft, Verantwortung und Blick nach vorn

Rund 100 Gäste aus Politik, Kirche, Militär, Vereinen und Ehrenamt folgten der Einladung der Marktgemeinde Kirchenthumbach zum Neujahrsempfang ins Pfarrheim. Foto: Petra Lettner
Neben den drei Bürgermeistern (1. Bürgermeister Ewald Plößner links) begrüßten die Glückskinder Mila Holl und Kiara Stengel die Gäste. Foto: Petra Lettner
Die Begrüßungsschlange war lang. Es waren gut 100 Gäste der Einladung gefolgt. Foto: Petra Lettner
Bürgermeister Ewald Plößner musste „gezwungenermaßen“ die Gäste im Sitzen begrüßen. Foto: Petra Lettner
Vertreter des Militärs: (von links) Brigadegeneral Christian Friedl mit Ehefrau Helga, Gastgeber Bürgermeister Ewald Plößner mit Ehefrau Simone, amerikanische Partnereinheit 4-319th Airborne Field Artillery Regiment mit Lieutenant Colonel Pete Harrington mit Frau Brietta, Command Sergeant Major Geoff Chapman mit Ehefrau Melinda. Foto: Petra Lettner

Beim Neujahrsempfang der Marktgemeinde Kirchenthumbach begrüßte 1. Bürgermeister Ewald Plößner zahlreiche Gäste im Pfarrheim, darunter Ehrengäste aus Politik und Militär, Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, Verbände, der örtlichen Wirtschaft sowie Mitglieder des Marktgemeinderats. Er begrüßte die amerikanische Partnereinheit 4-319th AFAR mit ihren Vertretern und wies auf die Städtepartnerschaft mit Đakovo in Kroatien hin.

Dankbarkeit und Zusammenhalt über Grenzen hinweg

Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, wieder persönlich auftreten zu können, nachdem ihn ein Skiunfall kurzfristig ausgebremst hatte. Dabei betonte er seine Dankbarkeit für die gute medizinische Versorgung und hob die Vorteile der Europäischen Union hervor – insbesondere offene Grenzen, hohe Standards und gelebte Solidarität über Ländergrenzen hinweg.

Politik, aber mit klarer Priorität

Nach dem Blick auf die Welt- und Europapolitik geht Plößner auf die Kommunalpolitik ein. Die Entwicklung der Marktgemeinde habe oberste Priorität. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Kommunalwahl am 8. März, lobte den fairen und respektvollen Wahlkampf vor Ort und ermutigte alle, sich zu informieren und zur Wahl zu gehen.

Projekt Offene Ganztagsschule und Schule

Zu den zentralen Projekten zählt der Neubau der Offenen Ganztagsschule. Die Arbeiten liegen im Zeit- und Kostenplan, eine Besichtigung für die Bevölkerung ist geplant, der Umzug soll in den Sommerferien 2026 erfolgen. Parallel dazu wird eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre sein: „Wie geht es mit dem Schulhaus weiter?“

Infrastruktur und große Aufgaben

Auch große Infrastrukturmaßnahmen wie die Erneuerung der Kläranlage, Abwasser- und Wasserversorgung wurden thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Jugendbeteiligung und Lebensqualität. Die erfolgreiche Jugendbeteiligung „NEW REAL Talk“ soll fortgesetzt werden. Das alles sind große Aufgaben, organisatorisch wie finanziell. Aber es sind Investitionen in die Zukunft der Marktgemeinde.

Herzstück der Gemeinde

Besonders betonte der Bürgermeister die Bedeutung des Ehrenamts. Über 40 Ortsteile, zahlreiche Vereine, drei Pfarrgemeinden und fünf Feuerwehren prägten das Gemeindeleben maßgeblich. In Dumba ist immer etwas los. Da sind die großen Feste, aber genauso die vielen kleinen Dinge, die oft gar nicht im Rampenlicht stehen. Schmücken der Orte, Herrichten von Räumen, Auf- und Abbau, Proben, Training und Betreuung. All das passiert ganz selbstverständlich, aber nur eben weil Menschen bereit sind, ihre Freizeit, ihre Kraft und ihr Herzblut einzubringen. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das Bürgerfest, das mit breiter Unterstützung aus Vereinen, Bürgerschaft und erstmals auch mit Unterstützung der amerikanischen Partnern umgesetzt wurde.

WITRON – Schnuppertage
WITRON – Schnuppertage

Großes Dankeschön

„Wir arbeiten zusammen, wir feiern zusammen und wir können Großes auf die Beine stellen. Mein Dank geht daher an die örtlichen Blaulicht- und Hilfsorganisationen, den Vereinen, den Pfarrgemeinden und allen, die sich kulturell, sozial, ökologisch oder nachbarschaftlich engagieren“, so der Bürgermeister.

Zum Abschluss dankte er den musikalischen Begleitern Vinzenz Plößner und Tobias Leißner, sowie dem Missionskreis für die Bewirtung und wünschte allen Gästen ein gesundes, erfolgreiches und gemeinschaftliches Jahr 2026.