Schulhaus: Umbau wird teurer
Schulhaus: Umbau wird teurer
Der Marktgemeinderat hatte die Durchführung dieses Vorhabens im Rahmen der Förderinitiative „Innen statt außen“ im Jahr 2018 beschlossen. Längst sind die Baugenehmigung erteilt und die Zuwendungen bewilligt worden.
Förderung von 80 Prozent
Am 7. Dezember 2021 hat der Marktgemeinderat die Vergabe mehrerer Gewerke beschlossen, die zum Teil erheblich über der Kostenberechnung vom Oktober 2018 lagen. Diese Steigerungen war laut der Vorlage von Kämmerer Roland Helm zum damaligen Zeitpunkt nicht vorhersehbar, jetzt aber sind diese Preiserhöhungen unvermeidbar.
Deshalb hat der Markt Eslarn bei der Regierung der Oberpfalz die Förderung der Mehrkosten
beantragt. Am 25. Januar 2022 erhielt der Markt Eslarn den Bewilligungsbescheid, dem die neu ermittelten Gesamtkosten von 3.243.929 Euro zugrunde gelegt waren. Daraus errechneten sich förderfähige Kosten von 2.670.000 Euro, für die bei einem Fördersatz von 80 Prozent Zuwendungen in Höhe von 2.136.000 Euro gewährt werden.
Gemeinderat stimmt für Fortsetzung
Bürgermeister Reiner Gäbl ließ mit dem Hinweis auf die Debatte im Marktgemeinderat am 7. Dezember 2021 keine erneute große Diskussion aufkommen. „Wir wissen, dass manche Mitglieder des Gremiums gegen das Vorhaben sind“. Wolfgang Voit (CSU) erklärte, dass in der Dezembersitzung die Entscheidung für die Fortsetzung des Umbaues getroffen worden war,
jetzt gebe es kein zurück mehr.
Nachdem die Regierung der Oberpfalz einen erneuten Marktgemeinderatsbeschluss gefordert
hatte, musste das Gremium nochmals eine fast formelle Entscheidung treffen. Mit zwei Gegenstimmen sprach sich der Marktgemeinderat für die Fortsetzung des Umbaues des ehemaligen Gäste- und Schulhauses aus.


