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Schwartz bringt Netzbetreiber und Kommunen zusammen in Kümmersbruck

Amberg-Sulzbach. MdL Dr. Harald Schwartz holt Netzbetreiber und Kommunen an einen Tisch, um das Stromnetz zu stärken, mit Fokus auf die Ertüchtigung der 110-kV-Leitung O21 und Investitionen ins Umspannwerk in Kümmersbruck.

Schwartz bringt Netzbetreiber und Kommunen zusammen in Kümmersbruck

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Gespräch über Energieinfrastruktur. Foto: Thomas Hottner

Amberg-Sulzbach/München. Dr. Harald Schwartz, MdL, hat die Vertreter der Energieversorger, die für die Region entscheidend sind, zu einem Koordinierungsgespräch zur Zukunft der Stromversorgung eingeladen – mit dabei: Vertreter von TenneT TSO GmbH, Bayernwerk AG, Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH, Bürgermeisterin Elisabeth Gruber aus Kümmersbruck sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Amberg mbH.

Koordinierungsgespräch zur Zukunft der Stromversorgung in der Region

Bereits vor einigen Jahren hatte der Stimmkreisabgeordnete eine Koordinierung initiiert, um die Trassen von Bayernwerk und TenneT zusammenzuführen – mit dem Ziel, die Beeinträchtigung der Bürger insbesondere in Kümmersbruck zu reduzieren und die Stromversorgung in der gesamten Region zu verbessern. Ihm geht es darum, dass diejenigen, die das technisch umsetzen, vernetzt werden. In dem Gespräch haben die Akteure gegenseitig einige neue Informationen erhalten. Darauf wünscht man aufzubauen.

Ertüchtigung der 110-kV-Hochspannungsleitung O21 im Fokus

Im Mittelpunkt stand die Ertüchtigung der 110-kV-Hochspannungsleitung O21 – ein Vorhaben, das die Region direkt betrifft. Allein in Kümmersbruck sind 27 Masten betroffen, zwei davon mitten im Wohngebiet. Daneben muss in ein Umspannwerk investiert werden. Projekte, die jahrelangen Vorlauf benötigen.

Die Zahlen zeigen: Die installierte Leistung aus Photovoltaik und Wind ist seit 2016 um 169 % gewachsen. Bis 2045 könnte sich der Stromverbrauch verdoppeln. Ohne einen leistungsfähigen Netzausbau sind weder Wirtschaftswachstum noch Dekarbonisierung möglich.

Schwartz fordert Dialog für erfolgreichen Netzausbau

„Stromtrassen und Umspannwerke sind kein abstraktes Thema – sie entscheiden ganz konkret darüber, ob unsere Region wachsen und die Energiewende meistern kann. Energiepolitik findet vor der Haustür statt. Genau deshalb benötigen wir den Dialog zwischen allen technisch Beteiligten“, so Dr. Harald Schwartz, MdL.

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