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SPD Ortsverein startet unter neuer Führung in die Zukunft

Windischeschenbach. Zur Jahreshauptversammlung hatte der SPD-Ortsverein am Freitag in das Café Baumgärtl eingeladen. Kurt Giehl folgt auf Stefan Seitz als Vorsitzender.

SPD Ortsverein startet unter neuer Führung in die Zukunft

Bei der Hauptversammlung wurde viel diskutiert und es fand ein Führungswechsel statt. (Von links): Annemarie Tögel, Stefan Seitz, Kurt Giehl, Waltraud Haberkorn, Werner Sauer. Foto: Manfred Haberzeth

Vorsitzender Stefan Seitz berichtete über die Aktivitäten des Ortsvereins seit der letzten Mitgliederversammlung im August letzten Jahres. So erstellte und verteilte der Ortsverein den Abfallkalender für das Jahr 2023.

Am 24. Dezember besucht eine Abordnung des Ortsvereins seit vielen Jahren das Seniorenheim, das Stellwerk der Bahn und die Straßenmeisterei in Neuhaus, um sich mit einem kleinen Präsent zu bedanken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Tag für die Allgemeinheit ihren Dienst verrichten und nicht bei ihren Familien sein können.

Zahlreiche Aktionen

Im Fasching richtete die SPD ihren traditionellen Seniorennachmittag mit Auftritten der Narrhalla aus, der mit 160 Gästen sehr gut besucht war. Außerdem beteiligte sich der Ortsverein mit einem Grillstand am Bürgerfest, nahm am Sponsorenschwimmen teil und unterstützte das Ortsjugendwerk der AWO beim „Hüpfburgenfestival“. Darüber hinaus fanden Vorstandssitzungen statt und Genossinnen und Genossen wurde zu runden Geburtstagen gratuliert.

Weitergabe der Verantwortung

Mit kurzer Unterbrechung führte Stefan Seitz 19 Jahre lang die SPD und gehörte dem Stadtrat mehrere Perioden an.

Corona hatte die politischen Aktivitäten stark beeinflusst. Auch beim Ortsverein hat die „Zeitenwende“ erheblichen Diskussionsbedarf ergeben. Ereignisse der letzten Zeit und persönliche Gründe führen nun zur Weitergabe der Verantwortung.

Hohe Pro-Kopf-Verschuldung

Entsprechend den Regularien wurden weitere Berichte erstattet. Dazu gehörten von Waltraud Haberkorn der Kassenbericht, von Petra Schmidt der Revisionsbericht und ausführlich durch Fraktionssprecher Werner Sauer der Fraktionsbericht. Ihm war wichtig darzulegen, dass die Entwicklung der Stadt oft von äußeren Bedingungen beeinflusst wird.

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Notwendige Investitionen sind in großem Umfang davon abhängig, ob ein entsprechender Finanzbeitrag von Land und Bund kommen. Das zeigt auch die Pro-Kopf-Verschuldung, die trotz jahrelanger Niedrigzinsen immer noch fast doppelt so hoch ist wie im Landesdurchschnitt. Verbesserungen bei den Steuereinnahmen bringen hier zwar Entlastung, scheinen aber nicht mehr groß verbesserungsfähig.

Architektenwettbewerb

Die Fraktion hat sich mit Vorschlägen positiv in die Entwicklung eingebracht. Das jüngste Beispiel hierfür ist: Die SPD-Fraktion konnte die CSU überzeugen, einen Architektenwettbewerb für den Neubau der Grund- und Mittelschule durchzuführen.

Der Stadtrat beschloss dann mehrheitlich diesen Vorschlag. Beim darauf folgenden Architektenwettbewerb, unter der Führung von Jakob Oberpriller vom Büro Oberprillerarchitekten, wurde der erste Preis einstimmig an das Architekturbüro BFK Gmbh + Co. KG vergeben. Der Entwurf wurde vom Gremium als funktionale und wirtschaftliche Lösung bezeichnet.

“Es geht um die Zukunft unserer Kinder”

“Es war der richtige Weg, denn es geht um die Zukunft unserer Kinder und den Schulstandort Windischeschenbach für die nächsten Jahrzehnte”, so Werner Sauer. Er dankte abschließend Stefan Seitz für seinen vielfältigen Einsatz für seine Heimatstadt mit einem kleinen Präsent. Dem Bericht schloss sich eine lebhafte Debatte an.

Besonderen Raum nahm hierbei der behindertengerechte Ausbau der öffentlichen Wege ein. Beispielsweise stellen nicht abgesenkte Gehsteige eine genauso große Herausforderung dar, wie Ortsstraßen ohne Gehsteig oder mit vielen geparkten Hindernissen auf den Gehsteigen.

Eindeutiges Votum

Die durch den Rückzug von Stefan Seitz erforderlich Neuwahl des Vorsitzenden brachte ein eindeutiges Votum für Kurt Giehl. Nach längerer Zeit bei der Regierung von Oberbayern und dem IT-Dienstleistungszentrum des Freistaates Bayern in München war er die letzten Jahre bei der neuen Außenstelle des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung tätig. Die Ferne zur Heimatstadt hat es bisher nicht zugelassen, sich im Ortsverein aktiv einzuschalten.

Sein Ziel ist die Konzentration auf die örtlichen und landespolitischen Herausforderungen. Ein weiterer Wahlgang schloss sich an. Es wurden zwei Delegierte für die Europa Unterbezirkskonferenz gewählt. Die meisten Stimmen erhielten als ordentliche Delegierte Kurt Giehl und Manfred Haberzeth. Ersatzdelegierte sind Annemarie Tögel und Petra Böhm.