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Stadthalle Grafenwöhr: Mehr Fördergelder als erwartet

Grafenwöhr. Die Schlussrechnung der Stadthalle ist abgerechnet: Die Sanierung kostete knapp 11 Millionen Euro. Bürgermeister Edgar Knobloch zeigt sich mit den erhaltenen Fördergeldern zufrieden: Die Stadt trägt weniger als die Hälfte der Gesamtkosten.

Stadthalle Grafenwöhr: Mehr Fördergelder als erwartet

Die Schlussrechnung steht: Die Sanierung der Stadthalle kostete 10.948.000 Euro. Über die Hälfte wurde gefördert. Foto: Stefan Neidl

Vorzeigeobjekt Stadthalle: Grafenwöhr ist stolz auf seine generalsanierte Mehrzweckhalle im Zentrum des Kulturhügels mit Schule und Jugendheim. Das ganze Jahr über finden dort Veranstaltungen, Hochzeiten und natürlich Sport in der 1000 Quadratmeter großen Arena statt.

Nach der einstigen Eröffnung des Ursprungsbaus im November 1980 war die Stadthalle in die Jahre gekommen – Der Boden war löchrig, das Dach undicht und die Wasserleitungen tropften. Im November 2018 vergab der Stadtrat die Sanierungsarbeiten an das Architekturbüro m3plan aus Grafenwöhr. Der Spatenstich erfolgte im Juni 2020, die Fertigstellung war zunächst für das Frühjahr 2022 geplant. Dann kamen Corona und Ukraine-Krieg und sorgten für Verzögerungen.

Corona und Ukraine-Krieg erschweren Umsetzung

Arbeiter hatten Probleme bei der Einreise, Teile waren nicht lieferbar und Lieferketten unterbrochen. Dadurch verzögerten sich die Maßnahmen bis zum März 2023. Nachträglich nahm der Stadtrat den Bau einer Galerie und ein selbst-verdunkelndes Sage-Glas für Halle und Foyer in die Planung auf. Die Baukosten stiegen von geplanten 8,3 Millionen Euro brutto auf knapp 11 Millionen. Hinzu kommen Kosten für Möblierung und Ausstattung von 712.000 Euro – Diese sind nicht förderfähig.

Nun, ein gutes Jahr nach der Eröffnung, ist die Schlussrechnung mit der Bewilligung der Fördermittel geprüft und abgerechnet. Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) kann dem Stadtrat verkünden, dass von den 10.948.000 Euro Gesamtkosten 4.390.000 Euro gefördert worden sind. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 5.133.000 Euro, dies entspricht 46,83 Prozent der Gesamtkosten.

Lob für Beteiligte

Für Bürgermeister Knobloch eine gute Nachricht: “Die Regierung hat sich hier großzügig gezeigt. Wir bekommen mehr Förderung als erwartet.” Er sprach seinen Lob an die Kämmerei und Bauverwaltung aus. Diese haben die Schlussrechnung ausführlich geprüft und durchgerechnet. Ein weiterer Dank galt dem Planungsbüro.

Auch Hubert Schmid, Sachgebietsleiter Städtebau bei der Regierung der Oberpfalz, habe die sanierte Stadthalle gelobt. Schmid hatte schon zum Spatenstich die Installation einer Tribüne oder Galerie angeregt und Fördergelder in Aussicht gestellt.

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