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Vollsperrung an der Deyerling-Kreuzung wegen Ampelumbau

Grafenwöhr. Der barrierefreie Umbau der Ampeln an der Deyerling-Kreuzung führt vom 30. September bis voraussichtlich 14. November 2026 zur Vollsperrung auch für Fußgänger. Bürgermeister Edgar Knobloch warnt vor Behinderungen.

Grafenwöhr. Der barrierefreie Umbau der Ampeln an der Deyerling-Kreuzung führt vom 30. September bis voraussichtlich 14. November 2026 zur Vollsperrung auch für Fußgänger. Bürgermeister Edgar Knobloch warnt vor Behinderungen.
Der barrierefreie Umbau der Ampelanlage an der Deyerling-Kreuzung führt ab 30. September bis voraussichtlich 14. November 2026 zu einer Vollsperrung des Kreuzungsbereiches für alle Verkehrsteilnehmer. Foto: Robert Dotzauer

Vollsperrung an der Deyerling-Kreuzung wegen Ampelumbau

Vorsichtshalber warnt Bürgermeister Edgar Knobloch: „Es wird Ärger geben.“ Sein Blick richtete sich in der Stadtratssitzung auf die Deyerling-Kreuzung. Wegen Umbauarbeiten erwartet die Verkehrsteilnehmer eine längere Vollsperrung.

An den Ampeln der Kreuzung soll Barrierefreiheit geschaffen werden. Es ist ein lange gehegter Wunsch, den auch der Rat der Stadt befürwortet. Nun macht das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach ernst. Geplant sind erhebliche Eingriffe in die Ampelanlage und damit verbunden in den Fahrbahnkörper, die eine Vollsperrung erforderlich machen. Zum Bauumfang gehören zudem die Straßensanierung im Kreuzungsbereich und Kanalarbeiten. Der Bürgermeister verwies in der Stadtratssitzung auf eine entsprechende Mitteilung des Bauamtes. Die Vollsperrung für den gesamten Fahrzeugverkehr sowie für die Fußgänger soll ab Mittwoch, 30. September 2026, bis voraussichtlich 14. November 2026 gelten.

Die komplette Schließung der Kreuzung hat erhebliche Auswirkungen auf die örtliche Verkehrsführung. Edgar Knobloch informierte über geplante Umleitungen des Durchgangsverkehrs über die Felsmühlstraße. Verschiedene Siedlungen seien vorübergehend nur über die Schulstraße und die Thumbachstraße zu erreichen. Der Fußgängerverkehr soll über den Kirchensteig und den Stadtpark geführt werden. An den Ersatzlinien für Schul- und Linienbusse wird noch getüftelt.

Es sind „Horrormeldungen“ für alle Verkehrsteilnehmer, auch mit Blick auf die aktuelle Vollsperrung der Staatsstraße zwischen Grafenwöhr und Eschenbach, bedauerte Knobloch. „Doch es hilft nix, da müssen wir durch“, befand der Rathauschef, um gleichzeitig alle Verkehrsteilnehmer und die betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Einschränkungen zu bitten. Der Sitzungsleiter kündigte zudem Informationen mit Handzetteln und Mitteilungen auf der städtischen Homepage sowie über die Heimat-Info-App der Stadt an.

Änderungen im Partnerschaftsvertrag mit Serravalle

Amtsschimmel gibt es auch im Land des „Dolce Vita“. Im Rahmen des Grafenwöhrer Altstadtfestes am 9. Mai 2026 unterzeichneten die Grafenwöhrer einen Partnerschaftsvertrag mit der italienischen Gemeinde Serravalle Pistoiese. Nun wünscht sich die neue Partnergemeinde auf Anweisung des italienischen Innenministeriums für einige Artikel neue Vertragsformulierungen. In einigen Artikeln ist nunmehr von „beabsichtigten“ Aktivitäten ohne Zusammenarbeit lokaler Unternehmen und im Tourismusbereich die Rede. Den Vorgaben des italienischen Gesetzgebers folgend ändert sich auch die Vertragsdauer. Den neuen Formulierungen im Partnerschaftsvertrag stimmte der Stadtrat vollinhaltlich zu.

Vergabeentscheidungen

Zur Kenntnis nahm das Gremium eine Vergabeentscheidung des Bürgermeisters zur Modernisierung der Elektroinstallation im städtischen Waldbad. Dem Bauauftrag in Höhe von 135.746 Euro an die Firma Elektro Bauer aus Freihung als günstigster und wirtschaftlichster Bieter ging eine Ermächtigung des Bauausschusses an den Rathauschef voraus. Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrates veröffentlichte der Erste Bürgermeister Vergaben zur Generalsanierung der Verwaltungsgebäude am Marienplatz an das Büro Günther Regele und Claus Vetterling aus Bamberg zur weiteren archäologischen Begleitung mit einer Auftragssumme von 35.674 Euro, für Estricharbeiten an die Firma Asphalt- und Isolierbau zum Angebotspreis von 111.726 Euro und an die Firma Richter Elektrotechnik aus Mitterteich für die Stark- und Schwachstromanlagen zum Betrag von 536.660 Euro.

Witron – Nachmittag der Ausbildung
Witron – Nachmittag der Ausbildung

Im Anfragenteil regte Zweiter Bürgermeister Thomas Weiß eine Info-Tafel zur Historie des Alten Bahnhofs an. Von Gerald Morgenstern gab es viel Lob und Anerkennung für das Benefizkonzert der Stadtkapelle mit dem Männerchor der niederländischen Luftwaffe in der Stadthalle.

Der barrierefreie Umbau der Ampelanlage an der Deyerling-Kreuzung führt ab 30. September bis voraussichtlich 14. November 2026 zu einer Vollsperrung des Kreuzungsbereichs für alle Verkehrsteilnehmer.

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