20 Jahre Döpfer Schulen Regensburg: Erfolgsgeschichte mit Zukunft

20 Jahre Döpfer Schulen Regensburg: Erfolgsgeschichte mit Zukunft
Mit einem großen Aufgebot feierten die Döpfer Schulen Regensburg ihr 20-jähriges Jubiläum. Bei der Veranstaltung im Jahnstadion gratulierten zahlreiche Gäste aus Politik, Verbänden und von Kooperationspartnern. Auch der nächste Schritt ist geplant: ein umfassendes Gesundheitszentrum als „Ausbildungs-Hub“ für die gesamte Region.
„Gäbe es die Döpfer-Schulen nicht, man müsste sie erfinden“, zeigte sich die stellvertretende Landrätin Irmgard Sauerer (Freie Wähler) begeistert. Was 2006 mit jeweils einer Ausbildungsklasse in Physiotherapie und Pflegefachhilfe begann, hat sich zu einem zentralen Akteur der regionalen Bildungslandschaft entwickelt. Um der Bedeutung des Jubiläums gerecht zu werden, hatte Schulgründer und -träger Hubert Döpfer Mitarbeiter der Standorte Regensburg, Kelheim und Schwandorf sowie prominente Gäste aus Politik und Verbänden und Kooperationspartner wie das Krankenhaus Barmherzige Brüder ins Jahnstadion eingeladen.
Wichtiger Partner gegen den Fachkräftemangel
„Der Fachkräftemangel in Pflege und Therapie macht Berufsfachschulen wie die Döpfer Schulen unersetzlich“, betonte der Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol (Grüne). Als gelernte Pflegefachkraft weiß er: „Es geht nicht nur um Fachwissen, Empathie ist mindestens genauso wichtig.“ Die Ausbildung junger Menschen sei eine Investition in die Zukunft, ergänzte Mistol. Auch Sauerer unterstrich: „Wir brauchen gut ausgebildete und engagierte Nachwuchskräfte, um zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.“
An sieben Berufsfachschulen und einer Kosmetikschule bilden die Döpfer Schulen Regensburg jährlich bis zu 900 Auszubildende in Physiotherapie, Ergotherapie, Massage, Pflege, Pflegehilfe, Notfallsanitätswesen und Kosmetik aus. Die Entwicklung spricht für die strategische Weitsicht von Hubert Döpfer und Standortleiter Martin Gleixner ebenso wie für den steigenden Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften.
Wie wichtig Qualität und Praxisnähe sind, betonte Dr. Christine Endres-Akbari, Sachgebietsleiterin Gesundheit der Regierung der Oberpfalz: „Die Anforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen verändern sich schnell. Die Döpfer Schulen haben sich darauf gut eingestellt, denn ihre Absolventen werden den Gesundheitssektor in Zukunft tragen.“
Auch Stadtrat Alexander Irmisch (SPD) zeigte sich beeindruckt: „Die Ausbildungen sind ein wichtiger Beitrag zur Zukunft der Stadt und ein wesentlicher Teil der Regensburger Bildungslandschaft.“
Gesundheitszentrum soll Ausbildung und Praxis verbinden
In einem Impulsvortrag stellte Hubert Döpfer seine Vision für die Region vor. „Die Verzahnung von Ausbildung, beruflicher Weiterbildung und Hochschulen ist essenziell“, erklärte der CEO der Döpfer Gruppe, zu der auch eine private Hochschule und eine Fort- und Weiterbildungsakademie gehören. Geplant ist ein Gesundheitszentrum, das Therapie, Training und private Gesundheitsleistungen vereint.
Die Berufsfachschulen sollen dabei eng mit Fortbildungen sowie ausbildungs- und berufsbegleitenden Studiengängen verzahnt werden. Ziel ist ein durchgängiges Bildungsangebot „aus einer Hand“. „Das Portfolio haben wir bereits in der Gruppe. Jetzt geht es darum, diese Kompetenzen auch räumlich zu bündeln“, so Döpfer.
Zusätzlich sollen Zertifikats- und Modulfortbildungen ausgebaut werden. So könnten beispielsweise Module aus Masterstudiengängen zunächst als Zertifikatsfortbildungen absolviert und später auf ein Studium angerechnet werden. Skills Labs und eine engere Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern sollen zudem Theorie und Praxis stärker verbinden. Damit wolle man den steigenden Anforderungen und erweiterten Berufsfeldern künftiger Pflege- und Therapiefachkräfte begegnen.
Rückblick, Ehrungen und gesicherte Nachfolge
Neben fachlichen und strategischen Themen kam auch das Feiern nicht zu kurz. Martin Gleixner blickte in einer unterhaltsamen Präsentation auf 20 Jahre Standortgeschichte zurück – vom „Sommermärchen 2006“ bis zur Entwicklung des Maßbierpreises. Gemeinsam mit Hubert Döpfer ehrte er langjährige Mitarbeiter, darunter Beschäftigte, die seit der Gründung am Standort tätig sind.
Zudem stellte Hubert Döpfer, der das Unternehmen vor 35 Jahren gründete, mit Nico Matthiesen einen langjährigen Mitarbeiter als neuen COO der Döpfer Gruppe vor. Auch die familiäre Nachfolge ist gesichert: Sohn Stephan Döpfer betreut seit zehn Jahren vor allem die Schulstandorte Nürnberg und München, Tochter Alexandra Döpfer stieg im September dieses Jahres ins Unternehmen ein.
Mit einem ausgelassenen Get-together mit fliegendem Buffet und Musik endete das besondere Jubiläum eines ebenso besonderen Unternehmens im Jahnstadion.
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