OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Blutspenden retten Leben: Die Geschichte von Barbara

Weiden. Ab sofort gibt es in der Max-Reger-Halle jeden Monat einen Blutspendetermin, regulär am dritten Montag von 14 Uhr bis 19 Uhr. Weitere Termine laufen im Landkreis Neustadt/WN; die Blutversorgung bleibt wichtig.

Weiden. Ab sofort gibt es in der Max-Reger-Halle jeden Monat einen Blutspendetermin, regulär am dritten Montag von 14 Uhr bis 19 Uhr. Weitere Termine laufen im Landkreis Neustadt/WN; die Blutversorgung bleibt wichtig.
Foto: Gerhard Kincl

Blutspenden retten Leben: Die Geschichte von Barbara

Blutspenden retten Leben – manchmal sogar mehr als einmal. In einer neuen Empfängergeschichte, die der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) aktuell in einem Video veröffentlicht, erzählt Barbara, wie sie gleich zweimal auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen war: nach der Geburt ihrer Tochter infolge einer schweren Blutung und Jahre später im Rahmen einer Lebertransplantation.

Nach der Geburt ihrer Tochter verlor sie plötzlich eine große Menge Blut – die Plazenta hatte sich nicht richtig von der Gebärmutter gelöst. Nur dank Bluttransfusionen konnte sie die Notfall-OP überleben. Vier Jahre später folgte die nächste Krise: Wegen einer Autoimmunerkrankung benötigte Barbara eine Lebertransplantation und erneut waren Blutspenden entscheidend, um den Eingriff zu überstehen.

Dankbarkeit und kontinuierlicher Bedarf

Heute ist Barbara unendlich dankbar, dass sie ihre Tochter aufwachsen sehen konnte: „Ich wollte wenigstens erleben, dass meine Tochter 18 wird. Jetzt ist sie 18 – und ich merke: Ich möchte noch so viel mehr.“

Diese emotionale Geschichte steht stellvertretend für unzählige Menschen und Schicksale. Sie verdeutlicht einmal mehr, wie unerlässlich eine verlässliche Blutversorgung für das Leben und Überleben Tausender Mitmenschen allein in Bayern ist – auch und gerade zum Jahreswechsel. Während viele Menschen im wohlverdienten Urlaub sind, bleibt der Bedarf in den Kliniken jedoch unvermindert.

Monatliche Blutspende in der Max-Reger-Halle Weiden

Der BSD bietet im Januar mehrere hundert Gelegenheiten, mit guter Tat ins neue Jahr zu starten. Ab sofort besteht in der Max-Reger-Halle in Weiden jeden Monat die Möglichkeit, Blut zu spenden. An jedem dritten Montag ist hier zukünftig ein Termin von 14 Uhr bis 19 Uhr geplant. Dafür entfällt der Dienstag als Spendetag.

  • Montag, 19. Januar 2026, 14 Uhr bis 19 Uhr, Weiden, Max-Reger-Halle
  • Montag, 16. Februar 2026, 14 Uhr bis 19 Uhr, Weiden, Max-Reger-Halle

Blutspende Max-Reger-Halle

Weitere Termine im Landkreis Neustadt/WN

  • Donnerstag, 15. Januar 2026, 16.30 Uhr bis 20 Uhr, Pleystein, Grund- und Mittelschule
Blutspende Pleystein
  • Dienstag, 20. Januar 2026, 16.30 Uhr bis 20 Uhr, Eschenbach, Mehrzweckhalle
www.blutspendedienst.com/eschenbach
  • Mittwoch, 28. Januar 2026, 16 Uhr bis 20 Uhr, Neustadt/WN, Stadthalle
Blutspende Neustadt/WN
  • Mittwoch, 18. Februar 2026, 16 Uhr bis 20.30 Uhr, Pressath, Stadthalle
Blutspende Pressath
  • Mittwoch, 25. Februar 2026, 16 Uhr bis 20 Uhr, Weiherhammer, Turnhalle
Blutspende Weiherhammer

Voraussetzungen und Anmeldung zur Blutspende

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag. Darüber hinaus muss man mindestens 50 kg wiegen. Zur Blutspende mitzubringen sind unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.

„Es wäre wünschenswert, wenn sich die Blutspenderinnen und Blutspender zum gewünschten Termin (Ort und Zeit) anmelden würden; nur so lassen sich die Kapazitäten entsprechend optimal für alle Seiten planen. Bei größeren Gruppen (zum Beispiel mehrere Blutspender*innen eines Vereins oder einer Firma) wird auch eine „Blockbuchung“ angeboten“, erzählt Markus Zimmermann, Blutspendebeauftragter beim BRK-Kreisverband Weiden und Neustadt/WN.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Anfrage und nähere Informationen hierzu per Mail an zimmermann@kvweiden.brk.de.

Stammzelltypisierung weiterhin möglich

Außerdem kann man sich bei der Blutspende hier in Zusammenarbeit mit der AKB auch weiterhin als potenzielle(r) Stammzellspender*in registrieren lassen. Zur Registrierung wird lediglich ein Blutröhrchen zusätzlich abgenommen.