Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Chefärztin Kuchlbauer informiert Ver.di-Senioren in Weiden über Vorsorge

Weiden. Bei den Ver.di-Senioren erklärte Chefärztin Dr. Stefanie Kuchlbauer die Bedeutung von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und riet, früh mit Angehörigen zu klären, wer entscheidet, und Hausarzt einzubinden.

Weiden. Bei den Ver.di-Senioren erklärte Chefärztin Dr. Stefanie Kuchlbauer die Bedeutung von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und riet, früh mit Angehörigen zu klären, wer entscheidet, und Hausarzt einzubinden.
Von links: Vorsitzende Karin Neugirg und Agnes Söllner. Bild: Manfred Haberzeth

Chefärztin Kuchlbauer informiert Ver.di-Senioren in Weiden über Vorsorge

Anhand der Formblätter für die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung erläuterte die Chefärztin an der Klinik für Palliativmedizin in Weiden, Dr. Stefanie Kuchlbauer, bei den Ver.di-Senioren eingehend Inhalt und Bedeutung für Patienten und Angehörige. Es geht dabei, so die Kernaussage der Erläuterungen, rechtzeitig vorher mit allen Beteiligten Grundsätzliches zu besprechen. So ist in der Vorsorgevollmacht zu klären, wer anstelle des Patienten entscheiden kann, wenn er selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Es sollte anhand der Fragen nichts offengelassen werden, nur so gibt es Sicherheit in einem späteren Lebensabschnitt und auch Entlastung für Angehörige in schwerer Zeit. Die Patientenverfügung beinhaltet dazu, was nach dem Willen des Betroffenen gemacht werden darf. Natürlich auch, was zu unterlassen ist. Diese Festlegungen sind für die Behandlung bindend.

Aufgabenteilung unter Angehörigen als praktische Empfehlung

Als empfehlenswert aus der Praxis zeigt sich unter Angehörigen die Aufteilung von Aufgaben im Falle der eingeschränkten Handlungsfähigkeit. Von medizinischen bis finanziellen Aufgaben kann dies sinnvoll sein, besonders wenn sich räumliche Abstände ergeben. Damit ein niedergelegter Wille auch vollzogen werden kann, müssen die Beteiligten über Inhalt und Aufbewahrungsorte laufend informiert sein. Dazu zählt auch die Verfügbarkeit bei notwendigen Aufenthalten im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung.

Beratungsangebote und Einbindung des Hausarztes

Unterstützung erhalten Betroffene und Angehörige in flächendeckend vorhandenen Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände und der Gebietskörperschaften. Unbedingt sollte der Hausarzt eingebunden werden. In der Diskussion wurde die Bedeutung nochmals herausgestellt. Klar wurde, dass die Anwesenden eine gesetzlich zugewiesene Betreuung vermeiden wollen.

Teilnehmer. Bild: Manfred Haberzeth
Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!
OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden