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Zeitreise in alten Postkarten begeistert KAB St. Johannes Weiden

Weiden. Beim KAB-Ortsverband St. Johannes begeisterte am 5. Mai 2026 im Pfarrheim St. Johannes der frühere „Buchtandlara“ Martin Stangl mit einer Zeitreise in alten Postkarten. Sein neues Projekt heißt „Weidener Heimatgefühle“.

Weiden. Beim KAB-Ortsverband St. Johannes begeisterte am 5. Mai 2026 im Pfarrheim St. Johannes der frühere „Buchtandlara“ Martin Stangl mit einer Zeitreise in alten Postkarten. Sein neues Projekt heißt „Weidener Heimatgefühle“.
Foto: Alois Schröpf

Zeitreise in alten Postkarten begeistert KAB St. Johannes Weiden

Die Versammlung des KAB-Ortsverbands St. Johannes Weiden fand am 5. Mai 2026 im Pfarrheim St. Johannes statt.

Weidener Heimatgefühle: neues Buchprojekt vorgestellt

Kaum sind die Recherchen für die „Schuxn, Schoitln und Schlosserboum“ abgeschlossen und im Buch veröffentlicht, wagt der ehemalige „Buchtandlara“ Martin Stangl, wie er sich selbst gerne bezeichnet, ein neues Projekt. Unter dem Titel „Weidener Heimatgefühle – Spannendes und Überraschendes in alten Postkarten-Ansichten“ soll in den nächsten Monaten ein neues Buch erscheinen. Die Mitglieder der KAB St. Johannes dienten als dankbare Versuchsbühne für eine spannende und unterhaltsame Zeitreise.

Bei seinen Recherchen hat er unter anderem entdeckt, dass es in Weiden früher ein Bankenviertel und ein Villenviertel gab. Weitere Kapitel beschäftigten sich mit Weidens Kirchen, Schulen und Militärgeschichte. Mit vielen Anekdoten von Gesprächen mit Zeitzeugen ließ er die Geschichte lebendig werden, und die Gäste steuerten selbst viele Erinnerungen an die gute alte Zeit bei.

Eisenbahnbau ab 1863 und prägende Betriebe

In faszinierenden Bildern beleuchtete Stangl auch den Bau der Eisenbahn ab 1863, der als Startschuss für die rasante industrielle Entwicklung der Stadt diente. Die beiden bis heute prägenden Porzellanfabriken Bauscher und Seltmann sowie die Glashütte Kupfer – später Detag und Flachglas – lagen damals auf Moosbürger Gebiet, weit vor der Stadt.

Das Publikum erkannte zahlreiche markante Bauwerke (vom Schützenhaus bis zum Storchenbrunnen am Oberen Markt) wieder. Bedauert wurde der Verlust vieler reizvoller Bausubstanz durch Abrisse und Modernisierungen. Es gibt aber auch positive Veränderungen wie die restaurierte Fassade am Geschäftshaus Max-Reger-Straße/Ringstraße.

Dank für einen kurzweiligen Vortrag

KAB-Ortsvorsitzender Hermann Stadler dankte abschließend dem Referenten für den interessanten und kurzweiligen Vortrag.

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