Dr. Bernhardt
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Der Tabellenführer war für die Weidener Basketballer eine Nummer zu groß

Weiden. Hatten die TB-Basketballer vor einigen Wochen noch Tabellenführer Dingolfing vom Thron gestoßen, sollte auch Herzogenaurach besiegt werden. Doch die Longhorns erwiesen sich mindestens eine Nummer zu groß.

Der Tabellenführer war für die Weidener Basketballer eine Nummer zu groß

Hier noch als Spieler im Trikot der Weidener, ab dem nächsten Heimspiel als Trainer: Daniel Waldhauser. Foto: Dagmar Nachtigall

Basketball Bayernliga

TB Weiden – Longhorns Herzogenaurach 51:72 (17:16/13:10/8:17/13:29)

Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber noch vom nächsten Triumph gegen ein Top-Team träumen. Doch ab dem dritten Viertel wurden die Gäste immer stärker und zogen klar davon.

Im ersten Abschnitt startete der TB mit starken, offensiven Aktionen. Doch leider musste man auch schlechte defensive Rebounds verzeichnen. Dennoch konnte man das Viertel knapp für sich entscheiden. Das zweite Viertel verlief ähnlich und so führte man zur Pause überraschend mit 30:26. Dennoch war hier schon deutlich, dass die Gäste wegen der unzureichenden TB-Defensive zu unnötigen Körben kamen.

Einbruch nach der Pause

Nach der Pause wurde auch die Offensive der Gastgeber schwächer, man leistete sich zu viele Fehler durch zahlreiche Fehlversuche. Auch die kam mit den Gästen nicht mehr zurecht. Im letzten Abschnitt dominierte Herzogenaurach weiterhin, während die Gastgeber defensiv und offensiv zu fehlerhaft agierten. So stand am Ende eine verdiente und deutliche Heimniederlage.

110 Prozent bis zur Halbzeit reichen nicht

Das Fazit von Trainer Johnny Griffin lautete: „Die ersten zwei Viertel haben wir 110 Prozent gegeben. So konnten wir zwei Viertel gewinnen. Doch Herzogenaurach steht nicht umsonst an der Tabellenspitze. Sie gaben im gesamten Spiel 110 Prozent und legten nach der Pause noch einmal zu.“ Dennoch bleibt Aufsteiger Weiden auf einem guten vierten Tabellenplatz und kann die Saison beruhigt zu Ende spielen.

Marc Deinlein (14 Punkte) und Daniel Waldhauser (13) waren die besten Werfer beim TB.

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