Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden

Blue Devils verabschieden drei weitere Spieler

Weiden. Nach über 900 Pflichtspielen für die Bietigheim Steelers, Rostock Piranhas und die Blue Devils Weiden verabschiedet sich Ralf Herbst von der Eishockeybühne. Der 37-jährige Verteidiger beendet seine aktive Karriere. Neben Ralf Herbst verabschieden die Blue Devils mit Mirko Schreyer und Martin Heinisch zwei weitere verdiente Spieler.

Blue Devils verabschieden drei weitere Spieler

Nach über 900 Pflichtspielen für die Bietigheim Steelers, Rostock Piranhas und die Blue Devils Weiden verabschiedet sich Ralf Herbst von der Eishockeybühne. ER bleibt dem Verein aber in anderer Funktion erhalten. Foto: Werner Moller
Martin Heinisch, einer der besten Punktelieferanten, die je im Blue Devils-Trikot aufliefen, wird ebenfalls gehen. Foto: Werner Moller
Auch Marco Schreyer (vorne) verlässt die Blue Devils. Foto: Tobias Neubert

Ralf Herbst, der 37-jährige Verteidiger, war in den vergangenen zehn Jahren eine zuverlässige und erfahrene Stütze der Weidener Abwehr und als Kapitän sowohl auf als auch neben dem Eis ein wichtiger Faktor für die Mannschaft.

500 Spiele für Blue Devils

Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei DEB-Pokalsiege (2012 und 2013) und die Zweitligameisterschaft (2013) mit den Bietigheim Steelers sowie zwei Oberliga-Süd-Meisterschaften (2022 und 2023) mit den Blue Devils. Im Januar wurde Herbst für 500 Pflichtspiele für die Oberpfälzer geehrt und belegt mit Abschluss der Saison den vierten Platz in der vereinsinternen ewigen Tabelle der meisten Spiele (527). Ralf Herbst: „Obwohl ich reiflich darüber nachgedacht habe, ist der Entschluss, meine Karriere zu beenden, bereits im Dezember gefallen. Natürlich fiel mir die Entscheidung nicht leicht, aber ich denke, dass es der richtige Schritt für mich ist. Glücklicherweise werde ich dem Klub erhalten bleiben, also bin ich nicht ganz weg. Besonders in Erinnerung bleiben mir die sportlichen Erfolge mit Bietigheim sowie die letzten zwei Jahre hier in Weiden. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht und um den Aufstieg mitgespielt. Ich möchte mich beim Verein, meinen Mitspielern und den Fans bedanken, die mich in all den Jahren unterstützt haben.“

Jürgen Rumrich, der sportliche Leiter der Blue Devils: „Ich möchte mich bei Ralf für seine
hervorragenden Leistungen auf und neben dem Eis bedanken. Seine Erfahrung, seine
Professionalität und sein Einsatz werden in Zukunft im Team fehlen. Ich wünsche ihm alles
Gute für die Zukunft.“

Zwei weitere Abgänge

Neben Ralf Herbst verabschieden die Blue Devils noch zwei weitere verdiente Spieler. Nach
sieben Jahren werden Verteidiger Mirko Schreyer und Stürmer Martin Heinisch in der
kommenden Saison nicht mehr die Schlittschuhe für die Oberpfälzer schnüren. Schreyer wechselte zur Saison 2016/17 vom EV Regensburg nach Weiden. Der gebürtige Straubinger debütierte am 30. September 2016 im Spiel gegen die Lindau Islanders. Anfang dieses Jahres absolvierte der Linksschütze sein 300. Pflichtspiel für die Blue Devils. In insgesamt 315 Spielen erzielte der 27-Jährige fünf Tore und steuerte 44 Assists bei.

Vierter der ewigen Bestenliste

Martin Heinisch kam ebenfalls zur Saison 2016/17 nach Weiden. In den letzten Jahren galt der Deutsch-Tscheche als Punktegarant und er wird zweifelsfrei als einer der besten Stürmer in die Vereinsgeschichte eingehen. Mit 396 Punkten belegt er in der ewigen Tabelle der meisten Scorerpunkte den vierten Platz. In seinem 300. Pflichtspiel am 2. April erzielte er im Playoff-Viertelfinale gegen die Hannover Indians einen lupenreinen Hattrick und schoss die Blue Devils ins Halbfinale.

Jürgen Rumrich: „Zuallererst möchte ich mich bei Mirko und Martin für ihre herausragende
Vereinstreue und ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten sieben Jahren bedanken. Mirko
hat sich immer uneigennützig in den Dienst der Mannschaft gestellt und war ein fester
Bestandteil unserer starken Abwehr. Martin wiederum zählt zweifelsohne zu den besten
Stürmern der Oberliga und hatte mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten großen Anteil an unserem Erfolg. Trotz ihrer Verdienste habe man sich dazu entschieden, die Verträge mit
beiden Spielern nicht zu verlängern. Ich wünsche Mirko und Martin alles erdenklich Gute für
ihre sportliche und private Zukunft.“

Grammer Solar
Grammer Solar