94 Minuten Dramatik pur: Public Viewing im Stadtpark
94 Minuten Dramatik pur: Public Viewing im Stadtpark
Pressath. “Das gibt’s doch nicht”, “Schon wieder so ein Fehlpass”, “Der nächste Weltmeister, der in der Vorrunde ausscheidet” – so verzweifelten die Fans beim Spiel gegen Schweden in ganz Deutschland und natürlich auch in der Fan Arena der Jungen Union Pressath.
Stefan Neidl
Das Spiel gegen Schweden war an Dramatik nicht zu überbieten. Rückstand – Ausgleich – Sieg in der Nachspielzeit. Die Junge Union hätte sich für ihr Public Viewing in der Professor-Dietl-Anlage keinen spannenderen Verlauf wünschen können. Über 400 Leute hatten sich im Stadtpark versammelt um auf der 15 Quadratmeter großen Leinwand den Weltmeister anzufeuern, für den es im zweiten Spiel bereits um alles oder nichts ging.
Dabei hatte das Wetter den ganzen Tag schon für Spannung gesorgt, denn die Temperaturen passten nicht so recht zum Sommer und nachmittags hatte es auch schon angefangen, zu regnen. Doch pünktlich zum Übertragungsbeginn klarte es auf. Die Fans packten sich warm ein und so stand dem Erfolg der Fanmeile nichts mehr im Weg.
Spannung bis zur 94. Minute
Um für ordentlich Stimmung zu sorgen, verteilte die JU Vuvuzelas. Im Fan-Shop konnten sich die Besucher dann auch noch mit weiteren Fanartikeln eindecken. Für Heiterkeit sorgten die für lokale und regionale Unternehmen selbstgedrehten Werbespots. Die Mitglieder des Politiknachwuchses hatten sich viel einfallen lassen um Versicherungen, Metzgereien, Friseurläden und andere Geschäfte stilvoll zu präsentieren. Vor Spielbeginn und in der Halbzeitpause führten sie die Filme auf, die auch schon bald online zu finden sind.
Die Darsteller erhielten dafür fast genauso viel Beifall wie der 2:1 Siegtreffer. Toni Kroos Freistoß brachte die Erlösung für das Publikum. Zuvor waren sie 94 Minuten lang angespannt und litten mit der Mannschaft. Nach dem Treffer sprangen sie von den Bänken, Tischen und bereitgestellten Liegestühlen voller Begeisterung auf, um den Erfolg gebührend zu feiern.
Bilder: Stefan Neidl




