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Aus der Gerüchteküche: Tomáš Rubeš vor Wechsel zu den Starbulls Rosenheim

Weiden. Verlieren die Blue Devils ihren wohl wertvollsten Spieler der vergangenen Jahre? Unbestätigten Meldungen zufolge soll sich der Captain des DEL2-Clubs mit Ligakonkurrent Rosenheim einig sein.

Aus der Gerüchteküche: Tomáš Rubeš vor Wechsel zu den Starbulls Rosenheim

Im April 2024 wurde Tomáš Rubeš als Most Valuable Player (MVP) der Play-offs ausgezeichnet. Zwei Jahre später sieht es so aus, als würde der Captain die Blue Devils verlassen. Foto: Blue Devils

Zugegeben, der Vergleich hinkt zwar etwas, ist aber prinzipiell richtig: Würde Harry Kane den FC Bayern verlassen, wäre das ein ähnlich herber Verlust wie der, der sich bei den Blue Devils Weiden anzubahnen scheint: Captain und Galionsfigur Tomáš Rubeš wird dem gewöhnlich gut unterrichteten „Eisblog“ zufolge nach der Saison den Nordoberpfälzer DEL2-Club in Richtung des Ligakonkurrenten Starbulls Rosenheim verlassen.

Einer der prägendsten Spieler

Wie es in dem Eisblogg-Post auf Instagram heißt, arbeiten die Starbulls intensiv an einer Verpflichtung des 33-Jährigen für die kommende Saison. Es sei bereits eine grundsätzliche Einigung zwischen beiden Seiten erzielt worden. Nun gilt der Eisblog zwar im Eishockeysport als gut vernetzt und informiert, aber ausnahmslos die Wahrheit gepachtet hat er nicht. So hat sich seine Meldung vor einigen Wochen, dass Weidens Ex-Trainer Sebastian Buchwieser ab der neuen Spielzeit den ESV Kaufbeuren übernimmt, nicht bewahrheitet.

Stimmen die Gerüchte, würden die Blue Devils mit Rubeš einen der prägendsten Spieler ihrer Geschichte verlieren. In den gut sieben Jahren seiner Weidener Zeit entwickelte sich der Deutsch-Tscheche zu einem absoluten Fixpunkt in der Mannschaft, auf und neben dem Eis. Wie sehr der gebürtige Prager Linksschützer seinem Team, gefehlt hat, zeigte sich in dieser Saison. Seit seiner Verletzung Anfang Dezember vergangenen Jahres ging es mit den Blue Devils steil bergab. Nicht nur seine Tore und Vorlagen wurden schmerzlich vermisst, auch sein persönlicher Einfluss auf die Mannschaft außerhalb des Spiels ist kaum zu ersetzen.

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Zach Tsekos fällt bis Saisonende aus. Foto: Christian Kaminsky

Zach Tsekos fällt lange aus

Wie zu erwarten gibt es von den Blue Devils keine Stellungnahme zu den Gerüchten. „Unser voller Fokus liegt auf den Playdowns und den anstehenden Aufgaben – nicht auf Gerüchten und Spekulationen“, heißt es von Vereinsseite kurz und bündig. Die bereits dritte anstehende Aufgabe ist die Play-down-Partie am heutigen Mittwoch (20 Uhr) gegen den EC Bad Nauheim. Nach den zwei sehr unglücklichen Niederlagen (2:3 n.V und 0:1) stehen die Devils heute schon unter Zugzwang. Eine weitere Schlappe und damit ein 0:3-Rückstand sind zwar theoretisch immer noch aufzuholen, wären aber schon eine Mammutaufgabe.

Außerdem reißen die Hiobsbotschaften für Trainer Alan Letang nicht ab. So wurde bekannt, dass Center Zach Tsekos für den Rest der Saison ausfällt. Wie der Verein in den Sozialen Medien mitteilte, muss sich der Kanadier wegen einer Oberkörperverletzung einer Operation unterziehen. Immerhin steht der Coach deshalb nicht vor der Frage, welchen Kontingentspieler er heute auf die Tribüne setzen muss. Am Sonntag hatte es doch recht überraschend Tyler Ward getroffen, der seit seiner Verletzung nur selten zu seiner gewohnten Form gefunden hatte. Bleibt die Hoffnung, dass beim Kanadier rechtzeitig der Knoten aufgeht.

Serien-Verlierer muss gegen Kaufbeuren ran

Unterdessen steht der Gegner in der zweiten Play-down-Runde fest: Die Freiburger Wölfe haben sich durch drei Siege gegen den ESV Kaufbeuren gerettet. Somit trifft der Verlierer der Serie Weiden – Bad Nauheim in den alles entscheidenden Spielen auf die Allgäuer. Das unterlegene Team muss den bitteren Gang in die Oberliga antreten. Sowohl die Blue Devils als auch Bad Nauheim hätten hier den Vorteil, dass ihnen wegen des Abstands von mehr als zehn Punkten auf Kaufbeuren bereits drei Siege zum Klassenerhalt reichen würden. Der ESV dagegen muss vier Spiele gewinnen.

WITRON – Osterferien
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