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DEL 2: Blue Devils Weiden chancenlos in Dresden

Mit 30 Minuten Verspätung, wegen eines Feueralarmes inklusive kompletter Stadionräumung, begann das Gastspiel der Blue Devils Weiden bei den Dresdner Eislöwen. Danach zeigte der Absteiger aus der DEL seine Klasse und dominierte das Spiel nach Belieben.

DEL 2: Blue Devils Weiden chancenlos in Dresden

Foto: Blue Devils
Foto: Blue Devils

Dresdner Eislöwen – Blue Devils Weiden 5:1 (2:0,2:0,1:1)

Mit viel Hoffnung aber ohne Punkte lief der kleine Neustart der Blue Devils Weiden am 7. Spieltag der DEL 2 – Saison. Beim DEL-Absteiger Dresdner Eislöwen war Weiden über die gesamte Spieldauer chancenlos und verlor klar und verdient mit 1:5

Zu ihrem vierten Auswärtsspiel dieser Saison ging es für die Blue Devils Weiden am Freitagabend zu den Dresdner Eislöwen. In der sächsischen Landeshauptstadt wurde bereits im Vorfeld mit viel Spannung das abendliche Line-Up erwartet. Denn binnen einer Woche präsentierten die Oberpfälzer mit Maxim Golod, Benedikt Jiranek und Kristian Hufsky gleich drei Neuzugänge.

Die Reise nach Dresden machte aber nur Benedikt Jiranek mit, zudem kehrten Vladislav Filin und Maximilian Brunner aufs Eis zurück. Mit Paul Vinzens hatten die Blue Devils dann sogar noch einen besonderen Pfeil im Köcher, das Weidener Eigengewächs wechselte im Sommer zum ERC Ingolstadt und lief am Abend mit einer Förderlizenz für Weiden auf.

Georg Thal und Philipp Faulhaber liefen per Förderlizenz in der Oberliga auf, Filip Reisnecker fehlte noch verletzte. Das Coaching stand erstmals in einem Pflichtspiel unter der Leitung von Dave Matsos, der nach gut vier Wochen erstmals an der Bande seines neuen Teams stand. Auch in der seit Wochen unklaren Situation um Luca Gläser wurde Licht ins Dunkle gebracht, der Stürmer wechselte im Laufe des Freitages zum Lokalrivalen Selber Wölfe in die Oberliga.

Feueralarm verzögert den Spielbeginn – 21:1 Torschüsse im 1. Drittel

Die Dresdner Eislöwen gewannen ihre letzten drei Spiele und wollten mit viel Schwung vor den eigenen Fans in das Spiel gehen. Kurz nach dem Einlauf ging aber der Feueralarm in der Dresdner JoynextArena los und das komplette Stadion musste geräumt werden. Zuschauer und Spieler mussten den Gang ins Freie antreten. Nachdem auch die Feuerwehr angerückt war und grünes Licht gab, wurde das Spiel nach einer weiteren Warm-Up-Phase um 20 Uhr mit 30 Minuten Verspätung endlich angepfiffen.

Richtig im Spiel waren dann aber nur die Gastgeber, die ein starkes erstes Drittel spielten und technisch gutes, aber auch strukturiertes Eishockey boten. Die Blue Devils liefen der Scheibe nur hinterher und hatten nur bei einer Überzahlsituation eine längere Phase den Puck auf den Schläger.

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Auf der anderen Seite war es Goalie Patrik Mühlberger und eine schlechte Chancenauswertung, bei 21:1 Torschüssen, der Eislöwen zu verdanken, dass es zur ersten Pause nur 2:0 durch die Tore von Tomas Andres (1.) und Tyson Spink (6.) stand. Mit teilweise drei Spielern gleichzeitig waren die Besuche auf der Strafbank von den blauen Teufeln zu häufig und zu unnötig. Kurz und knapp – es war ein Klassenunterschied auf dem Eis.

Mehr Gegenwehr – kein Ertrag

Im zweiten Durchgang schafften es die Weidener für mehr Entlastung zu sorgen und gestalteten das Spiel ein wenig ausgeglichener. Dennoch ging es zumeist nur in Richtung des Gästetores. In Überzahl erarbeiteten sich die Blue Devils dann die besten Torchancen des Spieles durch Jordan Knackstedt und Alex-Olivier Voyer, welche aber ungenutzt blieben.

Gegen Ende des Drittels zogen die Eislöwen das Tempo nochmals an und erhöhten durch den zweiten Treffer von Tyson Spink (32.) und David Suvanto (39.) auf 4:0. Bei mittlerweile 34:7 Torschüssen ein hochverdientes Resultat. Bitter für die Blue Devils war zudem der Ausfall von Kapitän Tommy Muck, der nach einem abgeblockten Schuss in der Pause in der Kabine blieb.

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Ehrentreffer von Luis Marusch im 3. Drittel

Das letzte Drittel ist dann schnell erzählt, weil Dresden einen Gang nach unten schaltete und sich die Blue Devils zumindest ehrenhaft aus dem Spiel verabschieden wollten. Beide Mannschaften waren noch jeweils einmal erfolgreich. Luis Marusch (56.) traf für Weiden, Ricardo Hendreschke (59.) für Dresden.

Sonntag gegen Ravensburg

Am Sonntag wartet bereits der 8. Spieltag auf die Blue Devils und seine Fans, dann gastiert mit den Ravensburg Towerstars der Tabellensiebte in der Hans-Schröpf-Arena.