DEL 2: Enttäuschende Blue Devils kassieren Heimniederlage gegen die Lausitzer Füchse
DEL 2: Enttäuschende Blue Devils kassieren Heimniederlage gegen die Lausitzer Füchse
Blue Devils Weiden – Lausitzer Füchse 2:5 (0:2,2:1,0:2)
Mit reichlich Rückenwind gingen die Blue Devils in den 12. Spieltag der DEL 2. Nicht nur der erste Auswärtssieg der Saison in Kassel am Freitagabend, sondern auch drei Siege aus den letzten vier Spielen sollten Auftrieb geben. Allerdings konnten die Blue Devils zu selten an die guten Leistungen anknüpfen und verloren verdient mit 2:5 gegen die Lausitzer Füchse. https://sporteurope.tv/del2/blue-devils-weiden-vs-lausitzer-fuechse
Patrik Mühlberger im Tor
Am Sonntag war Motto-Spieltag in Weiden. „Pink in the Rink“ soll die Brustkrebsvorsorge in den Vordergrund stellen. So liefen die Blue Devils in pinken Trikots auf und auch im Stadion und drumherum gab es viele Aktionen rund um dieses Thema. Im Vergleich zum 5:1 in Kassel gab es nur eine Änderung im Line-Up. Es fehlten weiter Tommy Muck, Vladislav Filin, Mario Scalzo, Filip Reisnecker, Georg Thal und Brayden Tracey. Im Tor begann diesmal Patrik Mühlberger, der den am Freitag so starken Kristian Hufsky ersetzte.
Eiskalte Gäste führen 2:0
Das erste Drittel bot den 2057 Zuschauern nur wenige spannende Torraumszenen. Bereits zu Beginn hatten beide Teams eine Überzahlmöglichkeit, die jeweils ungenutzt blieb. Wie aus dem Nichts fiel dann die Führung für Weißwasser, als Patrik Mühlberger in einem spitzen Winkel fast hinter dem Tor angeschossen wurde und der Puck ins Tor trudelte. Torschütze war John Broda (8.).
Weiden war danach bemüht und hatte durch Maximilian Brunner die erste Großchance des Spieles. Jubeln durften dann aber wieder die Fans aus Sachsen, weil Adam Brady zu frei im Weidener Drittel zum Abschluss kam und die Scheibe eiskalt im Winkel zum 0:2 (19.) versenkte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.
Blue Devils kommen zweimal heran
Der Start in das zweite Drittel verlief für die Blue Devils optimal. Einen schönen Pass von Charlie Jahnke von hinter dem Tor verwertete Alex-Olivier Voyer zum schnellen 1:2 (22.). Richtig Fahrt nahm das Spiel dennoch nicht auf, weil sich beide Teams zu viele Stockfehler leisteten und somit oftmals das Tempo in der Offensive fehlte.
Dass dennoch Tore fielen, war den starken Einzelaktionen zweier Akteure zu verdanken. Zunächst zockte der Goldhelm der Lausitzer Füchse, Clarke Breitkreuz, den Weidener Benedikt Jiranek aus und vollendete zum 3:1 (36.). Nur 30 Sekunden später nahm sich Luis Marusch ein Herz und setzte sich über die linke Seite vom eigenen Drittel kommend sehenswert durch und ließ Gästegoalie Anthony Morrone aus kurzer Distanz keine Chance. Wenig später ging es mit dem Ergebnis von 2:3 in die zweite Pause.
Viel Puckbesitz – keine Tore
Im letzten Drittel war den Blue Devils der Wille auf den Ausgleich anzumerken, was offensiv dabei aber herauskam, war aber zu wenig. Viel Puckbesitz, aber keine hochkarätigen Torchancen prägten den Spielverlauf. Der Knackpunkt war dann die 50. Spielminute, als Niklas Postel vor dem eigenen Tor den Puck vertändelte. Jacob Schmidt-Svejstrup sagte Danke und erzielte das 2:4.
In der Schlussphase riskierte Coach Dave Matsos alles, nahm den Goalie vom Eis, wurde für das Risiko aber nicht belohnt. Alexander Dosch schob die Scheibe in der 60. Minute zum Endstand ins leere Tor.
Am Freitag kommt der EV Landshut
Nach zwölf Spieltagen rangieren die Blue Devils mit 14 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Am nächsten Freitag kommt mit dem EV Landshut der Tabellendritte in die Oberpfalz.




