Können die Blue Devils gegen Rosenheim und in Freiburg nachlegen?
Können die Blue Devils gegen Rosenheim und in Freiburg nachlegen?
Das Aufatmen bei Spielern, Trainern und Verantwortlichen nach dem hart umkämpften 4:3‑Sieg gegen die Ravensburg Towerstars am vergangenen Sonntag war bis auf die letzten Ränge förmlich zu spüren. Noch lauter war aber der Jubel der Fans über den zweiten Saisonsieg der am Freitag zuvor in Dresden noch arg gebeutelten (1:5) Blue Devils.
Matsos hat „viel Gutes gesehen“
Jetzt heißt es erst mal nachlegen für die Truppe des wiedergenesenen Cheftrainers Dave Matsos. Der Coach sah am Sonntag schon „viel Gutes“ seiner Mannschaft, wollte aber nichts davon wissen, dass dies schon allzu viel mit seiner Rückkehr zu tun gehabt habe. „Wir haben die Fehler von Dresden aufbereitet, angesprochen und versucht, am Sonntag abzustellen. Das ist uns zum größten Teil gelungen“, betont Matsos. Erfreulich sei für ihn hauptsächlich, gewesen, dass man nicht in alte Muster verfallen sei und bis zur letzten Minute an sich geglaubt habe.
Neugierig werden die Fans vor allem auf die Premiere von Maxim Golod sein, der am Wochenende erstmals zum Einsatz kommen wird. Der 26-jährige Kanadier spielte in San Diego mit Sturm-Ass Brayden Tracey zusammen. Sportlicher Leiter Stephan Seeger Jun. hält große Stücke auf den Angreifer: „Max ist ein schneller, dynamischer Spieler, der offensiv für viel Produktivität sorgt. Wir erwarten, dass er offensiv Akzente setzen und insbesondere im Powerplay eine wichtige Rolle einnehmen wird.“ In der Abwehr gehen den Blue Devils aber langsam die Spieler aus: Captain Tommy Muck, der sich in Dresden beim Blocken eines Pucks verletzt hat, wird länger fehlen. Dasselbe passierte Luis Marusch, auch sein Einsatz am Wochenende ist noch unsicher.
Zwei harte Aufgaben
Am Freitag (20 Uhr) kommt es zum Duell mit den Starbulls Rosenheim. Die Gäste belegen mit zwölf Punkten aus acht Spielen Rang 7 und haben damit vier Zähler mehr auf dem Konto als die Blue Devils (12.). Rosenheim gewann drei seiner letzten fünf Spiele und setzte sich zuletzt mit 3:0 in Freiburg durch. Vor allem defensiv präsentieren sich die Starbulls bislang stabil: Im Schnitt kassieren sie 2,13 Gegentore pro Partie.
Am Sonntag geht es dann in den Breisgau. Der EHC Freiburg rangiert mit sieben Punkten auf Rang 13 und steht schon etwas mit dem Rücken zur Wand. Mit durchschnittlich 1,5 erzielten Toren pro Spiel tut sich Freiburg bislang hauptsächlich in der Offensive schwer. Dennoch dürfte die Begegnung für die Devils keine leichte Aufgabe werden. Ein Sieg gegen einen wohl potenziellen Konkurrenten im Abstiegskampf wäre für das Matsos-Team Gold wert.


