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Zertifizierung bestätigt Fortschritte im Eishockey-Nachwuchs 2025/2026

Neuss. Die Ergebnisse der fünf-Sterne-Zertifizierung für 2025/2026 fallen positiv aus. Mehrere Clubs aus PENNY DEL, DEL2 und den DEB-Oberligen erreichen fünf Sterne oder fünf-Sterne-Plus, während der Nachwuchs weiter wächst.

Neuss. Die Ergebnisse der fünf-Sterne-Zertifizierung für 2025/2026 fallen positiv aus. Mehrere Clubs aus PENNY DEL, DEL2 und den DEB-Oberligen erreichen fünf Sterne oder fünf-Sterne-Plus, während der Nachwuchs weiter wächst.
Foto: Lea Stadler – KI unterstützt

Zertifizierung bestätigt Fortschritte im Eishockey-Nachwuchs 2025/2026


Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) arbeitet gemeinsam mit der PENNY DEL und der DEL2 am „5-Sterne-Nachwuchsprogramm“ und hat die aktuelle Zertifizierungsphase abgeschlossen. Nach umfangreichen Vor-Ort-Analysen und einer abschließenden Auswertung der Daten ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz; Uli Liebsch (PENNY DEL), Markus Gleich (DEL2) und Florian Ondruschka (DEB-Ligen) sehen insgesamt stetige Fortschritte in der strukturellen und sportlichen Entwicklung der beteiligten Vereine.

Ergebnisse der Saison 2025/2026

Ligaübergreifend fällt das Ergebnis der diesjährigen „5-Sterne-Zertifizierung“ positiv aus. In der PENNY DEL erhielten die Eisbären Berlin, die Dresdner Eislöwen, die Iserlohn Roosters, die Kölner Haie und Adler Mannheim die „5-Sterne-Plus“-Bewertung, außerdem erreichten die Augsburger Panther und die Schwenninger Wild Wings fünf Sterne.
In der DEL2 ging die „5-Sterne-Plus“-Auszeichnung in diesem Jahr an den EV Landshut und die Düsseldorfer EG. In den DEB-Oberligen zeigen die Standorte weiterhin positive Entwicklungen, zudem finden immer mehr Kinder den Weg in die Eishallen. Mit dem EC Bad Tölz ist in dieser Saison wieder ein Verein mit einer „5-Sterne“-Bewertung dabei.

Was das 5-Sterne-Programm leistet

Das „5-Sterne-Nachwuchsprogramm“ bildet einen zentralen Baustein im sportlichen Gesamtkonzept des DEB und bietet Vereinen klare Leitlinien für nachhaltige, qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit. Die Vereinsbetreuer bewerten die Clubs bei Vor-Ort-Terminen anhand eines detaillierten Kriterienkatalogs und beziehen dabei alle relevanten Bereiche ein – von Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung bis hin zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.
Besonders hohe Anforderungen gelten in den oberen Altersklassen bis zur U20, wo Trainingsqualität, individuelle Förderung und langfristige Entwicklung im Fokus stehen. Die Verantwortlichen richten ihre Empfehlungen entsprechend auf diese Schwerpunkte aus.
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Die Verantwortlichen setzen in der Weiterentwicklung des Programms auf neue Strukturen. Die neu eingeführte Position des „Head of Coaches“ soll Nachwuchsabteilungen personell und inhaltlich stärken, die Trainerentwicklung in den Vereinen vorantreiben und für eine einheitliche Ausbildungslinie sorgen.
Zusätzlich planen die Verantwortlichen den Einsatz von Vollzeittrainern im START-Bereich (U11 und jünger). Dieser Schritt fordert vor allem kleinere Vereine heraus, gilt aber als notwendig, um die Nachwuchsarbeit langfristig weiterzuentwickeln.

Stimmen aus DEL2, DEB und PENNY DEL

Der für Talent- und Standortentwicklung in der DEL2 zuständige Markus Gleich ordnet die Resultate ein: „Wie auch in der Vergangenheit sind wir als DEL2 unglaublich stolz auf die Entwicklung der Nachwuchsstandorte. Dort wurde flächendeckend wirklich gute Arbeit geleistet, was man eben auch an den Zertifizierungen sieht. Dieses Jahr haben wir zwei 5-Sterne-Plus-Standorte und drei weitere 5-Sterne-Standorte. Hinzu kommen vier 4-Sterne-Standorte. Im Schnitt haben unsere Standorte einen Wert von 4,0 erzielt – was der beste Wert ist, den wir jemals als Gesamtschnitt erreicht haben. Düsseldorf hat als Neuling in der DEL2 eine 5-Sterne-Plus-Wertung erhalten. Landshut hat zum ersten Mal diese Auszeichnung bekommen. Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und Freiburg kann sich über die erstmalige Vergabe von vier Sternen freuen. Das sind gute Beispiele für die positive Entwicklung an allen Standorten. Ich möchte zudem erwähnen, dass wir erneut einen unglaublich hohen Zulauf an Kindern verzeichnet haben, was die erfolgreiche Rekrutierungsarbeit widerspiegelt. Auch wenn wir vielerorts Eiszeiten hinzugewinnen konnten, sind die Kapazitäten in den Eishallen eine große Herausforderung. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen der DEL2 einmal bei allen Helfern, Ehrenamtlichen, Eltern und Sponsoren bedanken, ohne die das Ganze auch in dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Wir werden weiterhin alles tun, um die Clubs dabei zu unterstützen, die bestmögliche Ausbildung für Kinder und Jugendliche anzubieten.“
Der DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung Florian Ondruschka zieht ebenfalls ein positives Bild: „Wir können nach der Saison 2025/2026 ein positives Fazit ziehen. Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern. Uns ist bewusst, dass insbesondere viele kleine Vereine vor großen Herausforderungen stehen, um sich zu nachhaltigen und stabilen Standorten zu entwickeln, die eine gute Ausbildung für unsere Kinder gewährleisten. Auf diesem Weg möchten wir weiterhin unterstützend zur Seite stehen. Abschließend möchten wir uns noch bei allen Funktionären, Trainern und Helfern für ihr herausragendes Engagement bedanken.“

Entwicklung im Grundlagen- und Aufbaubereich

Auch der Koordinator für den deutschen Eishockey-Nachwuchs in Kooperation mit der Deutschen Eishockey Liga, Uli Liebsch, betont die Dynamik: „Auch wenn zwei der Stammvereine aus der PENNY DEL in der Sterne-Bewertung abgerutscht sind, gibt es viele positive Entwicklungen im Rahmen des 5-Sterne-Programms. Gerade im Grundlagen- und Aufbaubereich begeistern sich, dank ungebrochenem Zuwachs, immer mehr Kinder für unseren Sport. Mit dem Wachstum steigt zugleich unser Anspruch. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Qualität der inhaltlichen Ausbildung weiter zu erhöhen. Bei den Rahmenbedingungen ist positiv, dass immer mehr Kooperationen mit Schulen möglich werden, um zusätzliche Trainingszeiten während der Unterrichtszeit zu ermöglichen. Ein großer Dank geht an alle Vereinsoffiziellen, Trainer, Betreuer und Eltern, die sich für unseren Nachwuchseishockey engagieren.“

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