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Bayernliga Nord: Härtetest beim Tabellenzweiten - Weiden fährt mit Respekt, aber ohne Angst nach Würzburg

Würzburg. Auf die SpVgg SV Weiden wartet am Samstag eine der anspruchsvollsten Aufgaben der bisherigen Saison.

Bayernliga Nord: Härtetest beim Tabellenzweiten - Weiden fährt mit Respekt, aber ohne Angst nach Würzburg

Die Weidener Abwehr hat bereits 29 Gegentreffer. Sie muss gegen Würzburg dicht bleiben. Foto. D. Nachtigall

Um 15 Uhr gastiert die Mannschaft von Chefcoach Michael Riester beim Tabellenzweiten Würzburger FV 04. Die Rollen scheinen angesichts der Tabellenkonstellation klar verteilt – doch die Weidener wollen sich beim formstarken Gastgeber keineswegs verstecken.

Der Würzburger FV präsentiert sich derzeit in beeindruckender Verfassung. Acht Siege, zwei Unentschieden und lediglich drei Niederlagen stehen nach 13 Spieltagen zu Buche. Besonders die jüngste Bilanz unterstreicht die Stärke der Unterfranken: Aus den vergangenen fünf Begegnungen holte der WFV satte 13 Punkte. Zuletzt setzte sich Würzburg mit 2:1 gegen die SpVgg Bayern Hof durch.

Weiden dagegen befindet sich aktuell auf Rang 14 und hat zwölf Punkte auf dem Konto. Nach drei Siegen und drei Unentschieden musste die SpVgg SV bereits sieben Niederlagen hinnehmen. Zuletzt gab es immerhin ein 1:1 gegen den SV Viktoria Aschaffenburg. Gerade defensiv besteht allerdings weiterhin Steigerungspotenzial: 29 Gegentore bedeuten im Schnitt mehr als zwei Treffer pro Partie.

Personelle Rückschläge – aber volles Vertrauen in die Mannschaft

Die personelle Situation macht die Aufgabe in Würzburg nicht einfacher. Mit Christoph Fenninger fällt ein absoluter Unterschiedsspieler aus. Auch Stefan Pühler, Eldin Becic und Paul Brand stehen nicht zur Verfügung. Dennoch sieht Riester keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. „Wir hatten diese Saison personell schon ungewohnt einiges zu verkraften. Aber das darf für uns keine Ausrede sein, auch wenn uns immer wieder viel Qualität und Erfahrung fehlte in der Vergangenheit. Wir haben großes Vertrauen in die Jungs, die jetzt auf dem Platz stehen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und jeder bereit ist, für den anderen alles rauszuhauen.“

Genau dieser Zusammenhalt wird in Würzburg gefragt sein. Denn die Gastgeber verfügen nicht nur über individuelle Qualität, sondern kommen auch mit dem Selbstvertrauen einer Mannschaft, die sich in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord festgesetzt hat.

„Richtig harte und intensive Aufgabe“

Riester weiß um die Schwere der Herausforderung, blickt dem Duell aber mit Vorfreude entgegen. „Am Samstag wartet mit dem WFV Würzburg der Tabellenzweite auf uns, eine richtig harte und intensive Aufgabe, auf die wir uns trotzdem sehr freuen.“ Der Ausfall von Fenninger wiegt dabei besonders schwer. „Mit Fenninger fehlt uns natürlich ein absoluter Unterschiedsspieler, der uns als Mannschaft und jeden Einzelnen besser macht.“ Die Weidener wollen sich also nicht allein darauf konzentrieren, den Schaden beim Tabellenzweiten möglichst gering zu halten. Vielmehr soll die Partie zur Gelegenheit werden, ein Zeichen zu setzen – für die eigene Mannschaft und den gesamten Verein.

Grammer Solar
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„Wir wollen das Vertrauen der sportlichen Leitung, der Vorstandschaft und des gesamten Vereins auf dem Platz zurückzahlen, alles investieren und mit Respekt vor dem Gegner, aber keiner Angst, etwas Zählbares mit nach Hause bringen“, so Riester.