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Bayernliga Nord: Weiden ringt Neumarkt nach intensivem und temporeichem Duell nieder

Neumarkt. Was für ein Auftritt der SpVgg SV Weiden beim ambitionierten ASV Neumarkt: In einem schnellen, körperbetonten und taktisch anspruchsvollen Nachholspiel setzen sich die Oberpfälzer mit 2:1 (1:1) durch – und senden ein deutliches Signal an die Konkurrenz.

Bayernliga Nord: Weiden ringt Neumarkt nach intensivem und temporeichem Duell nieder

Jahi Sylejmani war der Matchwinner beim 2:1 Sieg in Neumarkt. Foto: D. Nachtigall

Trainer Michael Riester brachte es nach Abpfiff auf den Punkt: „Das war ein sehr schnelles und intensives Bayernliga-Spiel beider Mannschaften, in dem wir die klareren Chancen hatten und uns daher auch den Sieg verdient haben. Sehr stolz bin ich aber noch mehr auf die Art und Weise, da wir heute dreimal das System während des Spiels ändern mussten und die Jungs das überragend umgesetzt haben.“

Rodler eröffnet, Grübl antwortet

Weiden begann furios. Bereits nach fünf Minuten prüfte Christoph Fenninger das Außennetz – ein früher Fingerzeig. Nur wenig später machte es Josef Rodler besser: Nach feiner Vorarbeit von Niklas Lang köpfte der formstarke Angreifer in der 17. Minute zur Führung ein. Doch der Tabellendritte zeigte seine Klasse: Peter Grübl nutzte eine Unachtsamkeit in der Weidener Defensive und schob frei vor Keeper Justin Bartl zum 1:1 ein (24.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Fenninger (25.) die erneute Führung auf dem Fuß hatte, jedoch verzog.

Taktische Flexibilität als Schlüssel

Personell musste Weiden umbauen: Christoph Sibler rückte für den rotgesperrten Petr Vacek in die Startelf. Zudem reagierte Riester früh – Kapitän Felix Behnke musste noch vor der Pause runter, für den Abwehrrecken kam Angreifer Patryk Bytomski (40.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Neumarkt den Druck, doch die Defensive der Gäste stand stabil. Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten: Lukas Schaller (55.) und Selim Mjaki (63.) vergaben für die SpVgg SV aussichtsreich.

Joker Sylejmani wird zum Matchwinner

Die spielentscheidende Szene in der 73. Minute: Torschütze Rodler verließ den Platz und für den Routinier kam Jahi Sylejmani. Sieben Minuten später war der Joker zur Stelle: Nach einem Eckball reagierte er am schnellsten und traf zum umjubelten 2:1 (80.). Ein Treffer, der sinnbildlich für die Effizienz der Weidener stand.

Die Gastgeber warfen in der Schlussphase alles nach vorn, schwächten sich jedoch selbst: Leon Gümpelein sah in der 89. Minute die Gelb-Rote Karte. Weiden brachte den Vorsprung routiniert und sicher über die Zeit und feierte einen verdienten Auswärtssieg.

Kaum Zeit zum Durchatmen: Eltersdorf kommt

Viel Zeit zum Feiern bleibt nicht. Nach kurzer Regeneration wartet am Freitag bereits der nächste Kracher: Im heimischen Spardabankstadion empfängt die SpVgg SV Weiden um 19 Uhr den Tabellenführer SC Eltersdorf – ein weiteres Topspiel unter Flutlicht.

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weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.