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Bezirksliga-Neustart in Etzenricht mit drei Neuzugängen

Etzenricht. Der SV startet nach dem Abstieg mit frischem Schwung in die Bezirksliga Nord: drei Neuzugänge, die Rückkehr von Oliver Danzer und reizvolle Derbys sollen Fans locken. Andy Wendl und Klaus Herrmann dosieren den Umbruch.

Bezirksliga-Neustart in Etzenricht mit drei Neuzugängen

Spielertrainer Andy Wendl (rechts) und Klaus Herrmann (links) sind ein eingespieltes Team und sind für den sportlichen Bereich bei dem in der Bezirksliga startenden SV Etzenricht verantwortlich. Foto: Rudi Walberer

Nach den zuletzt wechselhaften Ergebnissen und Nachrichten über den bis zum Saisonende spannenden Kampf um den Klassenerhalt und die mit dem Abstieg endende Relegation geht der Blick beim SV in die Zukunft. Der Neustart in die Bezirksliga Nord hat zweifellos zahlreiche positive Aspekte. Kurze Wege und zahlreiche attraktive Derbys mit einer stärkeren Zuschauerfrequenz zählen primär dazu. Der Verein will auch wieder sportliche Erfolge einfahren und – wie vor fünf Jahren vor dem Wiederaufstieg in die Landesliga – eine gute Platzierung im oberen Tabellenfeld der Liga einnehmen.

Kaderplanung: Stamm bleibt, junge Spieler rücken nach

Nach den drei Abgängen der Leistungsträger Martin Pasieka, Noah Scheler und Nick Sperlich setzen Abteilungsleiter Manfred Herrmann und Andy Wendl, seit 2019 Spielertrainer, wie schon vor dem Aufstieg im Vorjahr auf einen intakten Stamm und moderate Veränderungen. „Andy Wendl ist es zuletzt gelungen, mit Jannik Herrmann und Bastian Schreml zwei junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nicht nur zu integrieren, sondern sie reif für die Landesligasaison zu machen; beide zählten zu den Pluspunkten in der Serie“, bestätigt Herrmann.

Dritter im Bunde war Damian Musiol, der auf einem guten Weg war und es wegen einer Verletzung leider bisher nur auf wenige Einsätze brachte. Gleiches gelang zuvor Johannes Janker über Bezirks- und Landesliga. Ein sportlicher Zugewinn ist zudem die Rückkehr von Oli Danzer, der sein Studium in den USA beendete. Stand Juni meldet der SVE drei Zugänge.

Oliver Danzer (rechts im blauen Trikot) wird nach Abschluss seines USA-Studiums wieder beim SV Etzenrcht, in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen. Foto: Rudi Walberer

Drei Neuzugänge für den SVE

Aus der Kreisstadt Neustadt wechselt das Talent Ben Kippes, der zuvor im Nachwuchssegment des SSV Jahn Regensburg ausgebildet wurde, nach Etzenricht. Ben Kippes äußert sich zum aktuellen Wechsel so: „Mir hat es nach der Rückkehr zur DJK Neustadt im zurückliegenden halben Jahr gut gefallen. Nun möchte ich beim SV Etzenricht die Möglichkeit wahrnehmen, mich sportlich weiterzuentwickeln, höherklassig Fußball zu spielen.“ Der Kontakt bestand schon länger, die Sympathie bestand beiderseits, und der Spieler ergänzt: „Auch hatte ich die Chance, dort schon mitzutrainieren, und ich habe zudem aus den Gesprächen mit Spielertrainer Andy Wendl und Manfred Herrmann gemerkt, dass es in einer angenehmen, nahezu familiären Umgebung auch zwischenmenschlich stimmt und sich ideal in den Takt meines Tagesablaufs, schulisch wie privat, einfügt“.

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Ben Kippes (rechts im Bild im gelben Trikot) wechselt von der DJK Neustadt kommend zum SV Etzenricht. Der 18-Jährige wurde wie der SVE-Spieler Stephan Herrmann beim SSV Jahn Regensburg ausgebildet. Foto: Rudi Walberer

Motiviert geht auch Noah Hammer in die neue Umgebung und sagt: „Ich gehe mit Vorfreude in die Saison, um Gas zu geben und persönlich neben dem Studium wieder Spaß am Fußball zu gewinnen.“ Er erwartet ein ruhig geführtes Umfeld und einen Verein mit Ambitionen und Kontinuität in der Entwicklung. Hammer ist 21 Jahre alt, stammt aus dem Nachwuchsbereich des SV Waldau und war zuletzt Stammspieler bei der SpVgg Schirmitz in der Bezirksliga. Aus Schirmitz kommt auch der dritte Neuzugang, für den auch ganz private Hintergründe gelten.

Familiengründe und Trainerfazit

Sebastian Treml (29) lebt im Ort, und seine fußballerische Entwicklung verlief vor seinem Engagement bei der SpVgg am Flutkanal bei der DJK Weiden. Sein Statement lautet: „Der Wechsel hat für mich vor allem familiäre Gründe. Da wir mit unseren zwei Kindern in Etzenricht wohnen und die Familie meiner Frau ebenfalls von hier stammt, bietet der Verein das perfekte Umfeld für uns. Außerdem suche ich eine neue sportliche Herausforderung und freue mich sehr darauf, diese anzugehen.“ Spielertrainer Andy Wendl findet die, wie im Vorjahr vor dem Aufstieg, dosierte Veränderung passend. Seine Sichtweise hat am meisten Gewicht und lautet: „Es freut mich sehr, dass wir die Drei für uns gewinnen konnten. Ich bin davon überzeugt, dass sie charakterlich super zu uns passen und uns auch sportlich bereichern können“.

LUCE – DENK.summit
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