Dr. Bernhardt
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Bezirksliga Nord: Tabellenführer SV Etzenricht ist trotz großer Personalsorgen klarer Favorit

Etzenricht/Grafenwöhr. Vor unterschiedlichen Aufgaben stehen in der Bezirksliga der SV Etzenricht und die SV Grafenwöhr: Während der Tabellenführer gegen Vilseck klarer Favorit ist, erwartet die SV mit dem FC Amberg die "Mannschaft der Stunde" in der Liga.

Bezirksliga Nord: Tabellenführer SV Etzenricht ist trotz großer Personalsorgen klarer Favorit

Für die zuletzt fehlenden Torgaranten Martin Pasieka und Mirko Griesbeck ist zuletzt Nick Sperlich (rechts) erfolgreich eingesprungen. Foto: Rudi Walberer

Bezirksliga Nord, 18. Spieltag

Samstag, 4. November, 14.30 Uhr

SV Etzenricht – FV Vilseck

Durch den 2:0-Sieg beim FC Schlicht hat der SV die alleinige Tabellenführung übernommen. „Es war ein verdienter Sieg. Wir haben geduldig auf unsere Möglichkeiten gewartet und angesichts unserer Personalprobleme sehr gut gespielt”, freute sich Spielertrainer Andy Wendl. Am Samstag hat sein Team zum letzten Mal vor der Winterpause Heimrecht, wenn der Tabellen-Vierzehnte gastiert.

Zuletzt war die Ausfallliste beim SVE mit elf fehlenden Spielern extrem lang. Tom Herrmann und Yannick Englhardt rückten auf die Bank nach und kamen zu den ersten Einsätzen in dieser Saison. Die A-Junioren konnten zuletzt nicht helfen, weil sie parallel spielten und das Spitzenspiel bei der DJK Vilzing mit 2:1 gewannen. Wer von den zuletzt wegen Krankheit oder Verletzung aussetzenden Martin Pasieka, Michael Wexlberger, Mirko Griesbeck, Andreas Koppmann, Max Herrmann, Sebi und Chris Ermer, Patrick Pohl, Bastian Strehl, Tom Paul, Domini Pautsch und Fabian Kunz wieder einsteigen kann, entscheidet sich am
Spieltag.

Vilseck sehr kampfstark

Die Truppe von FV-Trainer Daniel Liermann kämpft darum, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien und gibt sich in keinem Match auf. So geschehen in der Hinrunde, als sich der SVE nach 2:0-Führung mit einem 2:2-Remis zufriedengeben musste. Zuletzt musste sich Vilseck beim FC Weiden Ost nach großem Kampf in der Nachspielzeit mit 4:5 geschlagen geben. Unterschätzen sollte man diesen Gegner deshalb nicht, zumal bis zur Pause noch zwei
brisante Aufgaben warten: Es geht zum FC Weiden Ost und zur SpVgg Pfreimd.

Andreas Wendl: „Der Druck liegt sicherlich bei uns und wir sollten ähnlich wie in den vergangenen Wochen ruhig und zielgerichtet damit umgehen. Wir sind vor Vilseck gewarnt und wissen, dass der Gegner es uns extrem schwer machen wird.”

Sonntag, 5. November, 14.30 Uhr

SV TuS/DJK Grafenwöhr – FC Amberg

Durch einen späten Gegentreffer in der Nachspielzeit ließ sich die SV zuletzt in Hahnbach den Sieg entreißen. Am Sonntag gastiert der wiedererstarkte Landesliga-Absteiger FC Amberg im Sportpark. Amberg ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga. Mit zuletzt 18 Punkten aus sechs Partien machte die Elf des Weidener Ex-Trainers Andreas Scheler viele Plätze in der Tabelle gut.

Starke Gäste mit toller Serie

Seit drei Spielen ungeschlagen ist auch die SV Grafenwöhr um Kapitän Christopher Fleischmann. Mit 32 Punkten steht man auf dem vierten Tabellenplatz. Die Gäste rangieren mit nur einem Zähler weniger auf Platz sechs. Das Hinspiel endete nach dem späten Ausgleich durch Amberg 2:2. SV-Trainer Martin Kratzer weiß, worauf es am Sonntag ankommt: „Wir wissen um die Qualität der Gäste. Die Siegesserie motiviert den FC außerdem. Zudem verfügt Amberg über viele junge Talente.” Nichtsdestotrotz wolle man die Amberger Serie mit einem Sieg beenden. Kratzer: „In Hahnbach war es bitter, dass wir weit in der Nachspielzeit in Unterzahl den Ausgleich kassieren.” Bei Gleichzahl wäre das wohl nicht passiert.” Aber auch in Unterzahl habe man einige Möglichkeiten vergeben.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Kratzer appelliert an die Zuschauer: „Ich erhoffe ich mir neben einer spannenden Partie auch eine tolle Zuschauerkulisse. Die Mannschaft hat sich das aufgrund ihrer bisherigen starken Leistung mehr als verdient.”