Kirchweihsieg: SV Etzenricht beendet Vorrunde als Tabellenzweiter

Kirchweihsieg: SV Etzenricht beendet Vorrunde als Tabellenzweiter
SV Etzenricht bestätigt gute Form zur Kirchweih: Janker macht sein 14. und 15. Saisontor, Mirko Griesbeck sorgt im zweiten Versuch für Klarheit und Ben Kippes macht vorher mit Köpfchen. Vohenstraußer Gegentreffer fällt zu spät für eine Aufholaktion der SpVgg. Etzenricht geht als Tabellenzweiter über die Ziellinie der Vorrunde und fühlt sich in dieser Position gut aufgehoben.
Fußball-Bezirksliga Nord
SV Etzenricht – SpVgg Vohenstrauß 4:1 (2:0)
Tore: 1:0 (34.) Johannes Janker, 2:0 (45.+1), 3:0 (53.) Mirko Griesbeck, 3:1 (82.) Felix Eichinger, 4:1 (89.) Johannes Janker – SR: Ameya Joshi (SV Mitterkreith) – Zuschauer: 200
Der SV Etzenricht feierte am Kirchweihsamstag den zehnten Saisonsieg und beendete damit am 15. Spieltag die Vorrunde mit einer Platzierung in der Spitzengruppe. Und damit setzt sich eine langfristige Etzenrichter Serie fort: Die SVE-Teams der letzten Spielzeiten haben sich zu diesem Termin immer von ihrer besten Seite gezeigt, ihre Fans an diesen Wochenenden nicht enttäuscht und für gute Stimmung beim Zeltfest auf der Sportheimterrasse gesorgt. Die erste Hälfte war die schlechtere, beiderseits schlichen sich zahlreiche Fehlpässe ein, dazu bremsten diverse kleine Fouls den Spielfluss lange Zeit.
Torreife Szenen blieben bis zur 33. Minute aus. Johannes Janker kam frei zum Kopfball, doch bei der SpVgg war Quirin Haberl aufmerksam. Bei der nächsten Szene war der Keeper aber machtlos. Janker nahm einen Steckpass auf und versenkte den Ball scharf, flach und exakt getimt ins Eck. Wenn das Kombinieren nicht nach Wunsch läuft, dann kann eine Standardsituation nützen. So kam es auch: SVE-Kapitän Andreas Koppman verlängerte per Heber und Ben Kippes spielte seine Kopfballstärke als Torschütze aus. Es ging mit dem 2:0 in die Halbzeit, denn im Gegenzug vereitelte Etzenrichts Schlussmann Dominik Pautsch mit einem Reflex die bis dahin beste und einzige Vohenstraußer Torgelegenheit.
Zweite Halbzeit und Vorentscheidung
Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel setzte der Regen ein, und Mirko Griesbeck besorgte im zweiten Versuch – Haberl hatte zunächst stark pariert – die Vorentscheidung. Mit dem Vorsprung im Rücken lief vieles flüssiger, die Automatismen stellten sich Zug um Zug ein. Noah Hammer und Finn Lenz hätten den vierten Treffer markieren können. Die Gäste steckten aber auch nach dem Rückstand keineswegs auf und konnten durch Felix Eichinger per Nachschuss auf 3:1 verkürzen. Den Schlusspunkt setzte Jo Janker nach einem starken, von viel Kampf plus Laufarbeit geprägten Auftritt, als er kurz vor dem Schlusspfiff des guten Unparteiischen Ameya Joshi alleine vor dem Gästegehäuse aufkreuzte und sicher mit seinem fünfzehnten Saisontor vollendete.
Stimmen der Trainer
Nicholas Neidhardt, Trainer der SpVgg Vohenstrauß: „Etzenricht war heute die effektivere Mannschaft. Leider fielen drei der vier Tore durch individuelle Fehler von uns. Zum schlechtesten Zeitpunkt bekamen wir das dritte Gegentor. Somit muss man sagen, dass wir gerechtfertigt verloren haben. Trotzdem sind wir mit der Hinrunde zufrieden, wissen aber, dass die Rückrunde noch ein hartes Stück Arbeit wird.“
Andy Wendl, SV Etzenricht: „Klar, war ein Kirchweihsieg unser großes Ziel. Die erste Halbzeit war durchwachsen. Auf beiden Seiten gab es wenig Torchancen. Wir wurden aber durchaus gefordert, in einer Phase hat uns die SpVgg richtig hinten rein gedrückt. Wenn da ein Tor fällt, sieht es anders aus. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen.“
Ausblick
Am kommenden Samstag empfängt der SV Etzenricht den FC Weiden Ost zum nächsten Derby.
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