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Kreisklasse West: Fünf Nachholspiele am Wochenende

Weiden. Auch in der Kreisklasse West beginnen die ersten Begegnungen bereits eine Woche frühen, denn es gibt mehrere Nachholspiele.

Kreisklasse West: Fünf Nachholspiele am Wochenende

Neusorg (weiß) will den 2. Tabellenplatz halten und in Wildenreuth gewinnen. Foto: Jenny Stemmer

Kreisklasse West, Nachholspiele

Sonntag, 15.03.2026

14 Uhr FC Dießfurt (1) – SV Hahnbach II (3)

Der FC Dießfurt geht mit einem komfortablen Vorsprung von acht Punkten auf den Verfolger Neusorg in diese Partie. Trainer Martin Ruda steht vor der Herausforderung, sein Team nach einer zähen Wintervorbereitung wieder in Topform zu bringen. Henry Schraml vom FCD beschreibt die Situation treffend: „Die Vorbereitung war sehr zäh. Wir hatten viele Kranke und Verletzte. Am Sonntag gegen Hahnbach II wird es aber hoffentlich wieder besser.“ Die Essenz dieser Begegnung liegt nicht nur im Kampf um die drei Punkte, sondern auch im Bestreben des FC Dießfurt, das ausgegebene Ziel des Aufstiegs zu erreichen. Die Dießfurter Spieler wissen, dass sie nun als Gejagte ins Spiel gehen und mit voller Energie agieren müssen. Schraml mahnt zur Konzentration: „Hahnbach II ist ein unbequemer Gegner. Das erste Spiel nach der Winterpause ist immer schwierig. Aber wir haben so viel Klasse, dass wir die drei Punkte einfahren können.“

Auf der anderen Seite des Spielfeldes möchte Hahnbach II alles daran setzen, sich den Relegationsplatz zu sichern. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Christian Gäck den Rückstand auf den begehrten Platz evtl. zwei verringern. Die Vorbereitung des SV Hahnbach II war, wie Gäck anmerkt, durchwachsen: „Wir konnten krankheits-, verletzungs- und urlaubsbedingt nie in Bestbesetzung antreten und hatten meist reichlich Luft nach oben.“ Dieser Umstand macht das Auftaktspiel nach der Winterpause besonders herausfordernd, da die Hahnbacher gleich gegen den ungeschlagenen Tabellenführer antreten müssen. Dennoch lässt sich Gäck nicht entmutigen. Er ist überzeugt, dass Wille und Einsatzbereitschaft der Schlüssel zu einem erfolgreichen Auftritt in Dießfurt sind: „Es gilt, wieder mehr Willen und Einsatzbereitschaft an den Tag zu legen, um überhaupt die Chance zu bekommen, Zählbares mit nach Hahnbach zu nehmen.“ Diese Entschlossenheit zeigt, dass Hahnbach II mit dem festen Ziel angreift, etwas Zählbares aus Dießfurt mitzunehmen und die eigenen Aufstiegsträume weiter am Leben zu erhalten. (Hinspiel 3:0)

14 Uhr TSV Königstein II (12) – TSV Pressath (11)

Am Sonntag steht ein Duell im Abstiegskampf an, wenn der TSV Königstein II den TSV Pressath empfängt. Beide Mannschaften kämpfen in der unteren Tabellenregion um jeden Punkt, und dieses Aufeinandertreffen könnte für den Ausgang der Saison von großer Bedeutung sein. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich in der Hinrunde bewiesen und ist alles andere als Kanonenfutter in der Liga. Trotz eines holprigen Starts hat sich das Team von Trainer Bernd Schmidt mittlerweile vom letzten Tabellenplatz befreit. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Wir können fast mit der gesamten Truppe den Kampf annehmen. Die Wichtigkeit der Partie kann man natürlich an den Tabellenplätzen sehen, aber wir spielen zu Hause und wollen die Begegnung auch gewinnen“, äußerte Schmidt optimistisch vor dem ersten Spiel nach der Winterpause.

In Pressath hingegen hat sich in der Winterpause viel verändert. Ein neuer Trainer und frische Spieler sollen helfen, den Ruck durch die Mannschaft zu bekommen. Daniel Käß, der neue Übungsleiter des TSV, beschreibt die Vorbereitung: „Die Vorbereitung war zweigeteilt. Im ersten Teil haben wir weitestgehend auf der Straße verbracht, um die körperlichen Grundlagen zu legen. Im zweiten Teil haben wir unsere Spielphilosophie und Taktik komplett neu aufgestellt. Das Team zog herausragend mit!“ Die Mannschaft aus Pressath zeigt sich bereit für den Restart und setzt alles daran, gegen einen direkten Tabellennachbarn zu punkten. „Ein Sieg ist Pflicht und daran wollen wir uns alle messen lassen“, so Käß entschlossen. (Hinspiel 5:5)

14 Uhr SVSW Kemnath (4) – DJK Ebnath (5)

Am Sonntag steht uns ein spannendes Landkreisderby bevor, das unter unterschiedlichen Vorzeichen angepfiffen wird. Die Gastgeber aus Kemnath benötigen dringend Punkte im Kampf um den Relegationsplatz 2, während die Gäste aus Ebnath mit einem soliden 5. Platz in der Tabelle und dem Ziel antreten, die Saison erfolgreich abzuschließen. Kemnaths Trainer Tobias Gradl äußert sich optimistisch, trotz der chaotischen Wetterbedingungen während der Vorbereitung: „Die vergangenen Wochen waren nicht einfach, aber wir haben alles gegeben und uns gut auf den Rückrundenstart vorbereitet. Der 1:0-Sieg gegen den letztjährigen Bezirksliga-Relegationsteilnehmer TSV Erbendorf hat uns sicherlich Auftrieb gegeben. Für uns zählt am Sonntag nur ein Sieg – die drei Punkte müssen in Kemnath bleiben, wenn wir weiter oben mithalten wollen.“ Die Trainingsbeteiligung zeigt, dass die Mannschaft hungrig ist und bereit, den Kampf aufzunehmen.

Auf der anderen Seite hat Ebnath einen etwas entspannteren Start nach der Winterpause erlebt. Trainer Johannes Reiß betont, dass man sich mit der aktuellen Tabellenposition wohlfühlt, jedoch nicht nachlassen will: „Die ersten Trainingstage waren herausfordernd, doch alle Einheiten haben stattgefunden. Die Umsetzung unserer Trainingsinhalte klappt gut. Leider haben wir in dieser Woche mit einer Krankheitswelle zu kämpfen, was uns vier Stammspieler gekostet hat. Ich hoffe, dass sich die Situation bis Sonntag verbessert, denn wir freuen uns darauf, endlich wieder um Punkte zu spielen.“ Das Derby verspricht also Spannung und Einsatz – beide Teams haben ihre eigenen Ziele. (Hinspiel 1:2)

14 Uhr SV Wildenreuth (9) – SV Neusorg (2)

Der Aufsteiger aus Wildenreuth hat bisher eine starke Saison gespielt und vor der Winterpause reichlich abstand zu den unteren Tabellenplätzen geschaffen. Und auch im Hinspiel hat man gezeigt, dass man mit den großen mithalten kann. Dennoch sieht sich Trainer Thomas Bayer als klarer Außenseiter in diesem Duell am Sonntag: „die Vorbereitung war im Grunde ein einziges Desaster. Witterungsbedingt lange Zeit kein Training aufm Platz möglich sondern nur Laufeinheiten oder wir sind ausgewichen in die Halle um wenigstens etwas an Kraft, Kondition und Beweglichkeit zu arbeiten. Die Beteiligung war zudem meist enttäuschend. Daher bin ich für das erste Spiel wenig optimistisch. Auch wenn das Spiel gegen Eschenbach (1:1) ein positiver Ansatz war sah ich uns nicht nur tabellarisch bedingt als absoluten Außenseiter. Zu gute kommt uns vielleicht unser schlechter Platz der den Winter über sehr gelitten hat und wohl kaum ein ansehnliches Spiel zulassen wird. Warten wirs ab und hoffen aufs Beste.“

In Neusorg will man versuchen, den 2. Tabellenplatz zu halten und wie im letzten Jahr die Relegation zu spielen. Nach einer ordentlichen und intensiven Vorbereitung startet der SV Neusorg am kommenden Sonntag in die Restsaison der Kreisklasse. Die Mannschaft von Trainer Patrick Müller möchte dabei natürlich gleich gut aus den Startlöchern kommen und mit einem positiven Ergebnis in die verbleibenden Spiele starten. Mit dem SV Wildenreuth wartet jedoch direkt eine schwierige Aufgabe. Die Gastgeber gelten als sehr heimstark und werden dem SV Neusorg alles abverlangen. Der SV Neusorg möchte seine Stärken auf den Platz bringen und mit Einsatz, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit auftreten. Der Kader dürfte – bis auf einige wenige Ausfälle – weitgehend komplett zur Verfügung stehen, sodass das Trainerteam auf mehrere Optionen zurückgreifen kann. Trainer Patrick Müller dazu: „Die Vorbereitung war ordentlich und die Jungs haben gut mitgezogen. Jetzt freuen wir uns, dass es wieder um Punkte geht. Uns ist bewusst, dass Wildenreuth zuhause sehr unangenehm zu bespielen ist und sie uns alles abverlangen werden. Außerdem haben wir das Hinspiel natürlich noch im Hinterkopf. Trotzdem wollen wir gut in die Restsaison starten und unsere Leistung auf den Platz bringen.“ (Hinspiel 1:1)

15 Uhr SV Immenreuth (10) – VfB Mantel (8)

Die Saison war für die Gastgeber bislang alles andere als einfach. Trainer Matthias Müller stand häufig vor der Herausforderung, Rückschläge hinzunehmen, doch trotz einiger verlorener Spiele hat die Mannschaft nach wie vor einen soliden Abstand zu den Abstiegsplätzen. „Die Vorbereitung ist wie bei vielen Vereinen sehr unterschiedlich gelaufen, eigentlich ein Auf und Ab. Dennoch bin ich im Großen und Ganzen zufrieden“, erklärte Müller. Er fügte hinzu, dass einige Schlüsselspieler zum Auftakt des Spiels nicht zur Verfügung stehen werden, was in dieser Saison jedoch bereits zur Normalität geworden ist. Trotz dieser Herausforderungen will der SV Immenreuth das Heimspiel gegen Mantel erfolgreich gestalten. Müller ist sich jedoch bewusst, dass der VfB Mantel ein unangenehmer Gegner sein kann: „Wenn wir noch zwei Siege holen, sollten wir dann auch sicher sein.“

Der VfB Mantel hingegen hat sich in dieser Saison relativ gut geschlagen und feiert zudem ein besonderes Jubiläum: den 100. Geburtstag des Vereins. In der Winterpause haben die Verantwortlichen Nägel mit Köpfen gemacht und mit Trainer Michael Nordgauer verlängert, was auf eine stabile Planung für die Zukunft hinweist. Mantel ist derzeit weit genug von den Abstiegsplätzen entfernt und wird alles daran setzen, bis Saisonende weiter zu siegen, um das Jubiläum gebührend feiern zu können. Beide Teams stehen also unter Druck, aber auch mit einer klaren Zielsetzung. (Hinspiel 1:0)

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