Kreisklasse West: Wer kann den Herbstmeister stoppen?
Kreisklasse West: Wer kann den Herbstmeister stoppen?
Kreisklasse West, 13. Spieltag
Samstag, 17.10.2026
SV Neusorg – TSV Pressath
Für den SV Neusorg steht am Samstag ein besonderes Heimspiel auf dem Programm. Im Rahmen des traditionellen Kirwaspiels empfängt die Heimelf den TSV Pressath und will vor heimischer Kulisse unbedingt die volle Punkteausbeute einfahren. Es gilt, den Heimvorteil zu nutzen und den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Trainer Patrick Müller sagt: „Das Kirwaspiel am Samstag ist immer etwas Besonderes. Meine Jungs brauchen dafür keine zusätzliche Motivation. Wir müssen jetzt schauen, dass wir die notwendigen Punkte einfahren, um vorne dranzubleiben. Dafür brauchen wir von der ersten Minute an die richtige Einstellung und volle Konzentration.“
Die Gäste aus Pressath reisen mit Rückenwind an. Mit dem Sieg gegen Riglasreuth gelang endlich wieder ein Dreier, was das Selbstvertrauen enorm gestärkt hat. Markus Zibell erklärt: „Vor allem kämpferisch waren wir richtig stark. Diese Einsatzbereitschaft müssen wir in Neusorg wieder abrufen. Das ist ein Topteam der Liga mit viel Power und einer extrem starken Offensive. Da heißt es, defensiv von Beginn an bissig zu sein und die Nadelstiche nach vorne konsequent zu Ende zu spielen. Neusorg geht als klarer Favorit ins Spiel, aber wir werden unsere Chancen bekommen und wollen es ihnen möglichst schwer machen.“
SV Immenreuth – SV Waldeck
In diesem „kleinen Derby“ gibt es am Samstag eigentlich keinen klaren Favoriten. Die Gastgeber sind allerdings fast zum Siegen verdammt, denn sie stehen tief im Tabellenkeller. Zuletzt reichte es für die Mannschaft von Trainer Matthias Müller beim 2:2 in Wildenreuth nur zu einem Punkt. Müller war danach mit der eigenen Leistung alles andere als zufrieden, entsprechend deutlich fällt seine Ansage aus: „Für uns zählen nur Punkte! Aber dafür muss gegen einen guten Aufsteiger eine gewaltige Leistungssteigerung her.“
Beim Aufsteiger aus Waldeck verlief die Hinrunde bislang stark. Nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen Kirchenthumbach will die Mannschaft von Trainer Michael Sollfrank im nachbarschaftlichen Duell wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und den positiven Trend der bisherigen Saison fortsetzen. Im letzten Spiel der Hinrunde sollen die Punkte mit ins nahe Waldeck genommen werden. Für beide Teams geht es damit um viel: Immenreuth will sich aus dem Keller befreien, Waldeck seine gute Ausgangslage behaupten.
SV Riglasreuth – SV Hahnbach II
Auch der SV Riglasreuth bestreitet am Samstag ein Kirwaspiel, und die Vorgabe der Heimmannschaft ist damit klar. Trainer Lukas Emmerich sagt: „Am Samstag beim Kirwaspiel müssen wir unbedingt wieder Punkte holen. Nach der bisher schlechtesten Saisonleistung gegen Pressath erwarte ich eine entsprechende Reaktion der Mannschaft. Jetzt gilt es, Charakter zu zeigen, als Team aufzutreten und von Anfang an den nötigen Einsatz und Siegeswillen auf den Platz zu bringen.“
In Hahnbach weiß man nach der Hinrunde nicht so recht, wo man steht. Ein stetiges Auf und Ab prägte die bisherigen Spiele, zuletzt setzte es beim 2:5 gegen Seugast/Freihung eine deutliche Niederlage. Trainer Holger Fleck erwartet ein schweres Auswärtsspiel: „Für beide Mannschaften ist es ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Für uns wird es in der aktuellen Phase entscheidend sein, wieder zu den Basics zurückzufinden. Vor allem müssen wir defensiv wieder stabiler stehen und es endlich schaffen, hinten die Null zu halten. Gleichzeitig muss jeder Spieler seine Aufgaben konsequent erfüllen. Das wird die Grundlage sein, um nach zuletzt schwierigen Wochen wieder etwas Zählbares mitzunehmen.“
Sonntag, 18.10.2026
SC Kirchenthumbach – TSG Weiherhammer
Die Vorrunde hätte für den Kreisliga-Absteiger aus Kirchenthumbach kaum besser laufen können. Mit der jungen, wilden Truppe hat man in der Kreisklasse schnell Fuß gefasst und steht unter den ersten drei der Tabelle. Das soll auch am letzten Hinrundenspieltag so bleiben. Trainer Christian Ringler sagt: „Nach den guten Leistungen der letzten Wochen wollen wir auch zuhause wieder überzeugen. Endlich zwei beziehungsweise vier Heimspiele in Folge. Auch wenn mit dem Vorletzten der Tabelle ein vermeintlich leichterer Gegner wartet, dürfen wir ihn keinesfalls unterschätzen. Wir müssen von Beginn an konzentriert und mit der nötigen Einstellung auftreten und an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Dann wollen wir die drei Punkte natürlich zuhause behalten.“
Beim Aufsteiger aus Weiherhammer weiß man, was am 13. Spieltag wartet. Zuletzt hatte man dem Spitzenreiter aus Kemnath beim 0:2 einen großen Fight geliefert. Aus dem Lager der Gäste heißt es: „Auf uns wartet das dritte Schwergewicht dieser Liga in Folge. Natürlich sind wir wieder der klare Außenseiter, jedoch hat uns diese Rolle in den vergangenen beiden Partien sehr gut gelegen. Ich hoffe, dass wir es dem Gegner diesmal wieder genauso schwer machen wie letzte Woche und dieses Mal vielleicht auch etwas mitnehmen können. Das wäre auch dringend notwendig, wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft.“
SVSW Kemnath – Germania Amberg
Beim unangefochtenen Spitzenreiter der Kreisklasse gastiert am Sonntag ein eher unbekannter Gegner. Dennoch hat man in der Hinrunde genug Selbstvertrauen getankt, um auch diese Hürde zu meistern. Tobias Gradl sagt: „Wir spielen gegen einen Gegner, dem wir in einem Pflichtspiel sicher schon etliche Jahre nicht mehr gegenübergestanden haben. Unbekannt ist uns die Mannschaft deshalb jedoch keineswegs. Der aktuelle fünfte Tabellenplatz zeigt, dass unser Gast über viel Qualität verfügt und sich völlig zu Recht in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat. Gerade gegen einen Gegner, mit dem uns die direkten Erfahrungswerte fehlen, müssen wir von Beginn an besonders aufmerksam sein. Es wird darauf ankommen, schnell in die Partie zu finden, die Zweikämpfe konsequent anzunehmen und mit der nötigen Geduld unser eigenes Spiel durchzusetzen. Unser Ziel ist klar: Wir möchten auch dieses Heimspiel erfolgreich gestalten und die nächsten drei Punkte in Kemnath behalten.“
Die Germania aus Amberg zeigte sich in dieser Saison recht ausgeglichen und hat schon mehreren Teams aus der Spitzengruppe ein Bein gestellt, zuletzt etwa beim 3:3 gegen Neusorg. Das soll nun auch in Kemnath gelingen, die sehr lange Heimreise will man jedenfalls nicht ohne Punkte im Gepäck antreten.
SV Wildenreuth – VfB Mantel
Der Tabellenletzte aus Wildenreuth wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg und hat zum ersten Relegationsplatz bereits etwas Rückstand. Dennoch will man im Heimspiel gegen den VfB Mantel alles in die Waagschale werfen, um endlich den ersehnten Dreier zu holen. Trainer Thomas Bayer sagt: „Aktuell haben wir den Anschluss zu den Relegationsplätzen logischerweise verloren. Wir versuchen weiterhin, gute Leistungen zu zeigen, vor allem kämpferisch, und hoffen natürlich auf einen Sieg. An sich ist Mantel natürlich eine anspruchsvolle Aufgabe, die sich in den letzten Wochen mit vielen erfolgreichen Ergebnissen doch schon etwas aus dem direkten Abstiegskampf entfernt haben.“
Der VfB Mantel hat tatsächlich einen ordentlichen Lauf hinter sich und sich aus der Gefahrenzone gearbeitet. Zuletzt setzte es allerdings beim 2:3 in Ebnath eine knappe Niederlage. In Wildenreuth will die Mannschaft nun wieder anknüpfen und den nächsten Schritt Richtung Tabellenmittelfeld machen. Für die Gastgeber geht es dagegen darum, den Rückstand auf die Relegationsplätze nicht noch größer werden zu lassen.
SG Seugast/Freihung – DJK Ebnath
Aktuell ganz stark spielt die Spielgemeinschaft aus Seugast und Freihung auf. Mehrere Spiele in Folge konnten gewonnen werden, zuletzt das 5:2 in Hahnbach, und man ist wieder in der Spitzengruppe vertreten. Das soll sich auch im Heimspiel gegen die DJK Ebnath nicht ändern. Florian Weiß sagt: „Wir wollen unseren Lauf auch am Sonntag fortsetzen und am Kirwawochenende natürlich mit einem Sieg danach feiern. Wir werden aber auch Ebnath keinesfalls unterschätzen und, wie auch schon die letzten Wochen, versuchen, die Punkte bei uns zu lassen.“
Die Gäste aus dem Landkreis Tirschenreuth haben ebenfalls eine kleine Serie hingelegt und sich von den hinteren Tabellenplätzen verabschiedet. Nun weiß man aber auch, dass die Trauben in Seugast hoch hängen. Florian Horn sagt: „Nach den letzten drei Siegen wollen wir unsere Erfolgsserie natürlich fortsetzen und den positiven Trend beibehalten. Uns ist bewusst, dass uns mit Seugast eine schwere Aufgabe erwartet. Dennoch fahren wir mit dem nötigen Selbstvertrauen und großer Motivation dorthin. Unser klares Ziel ist es, alles auf dem Platz zu lassen und etwas Zählbares mitzunehmen, damit wir nicht mit leeren Händen nach Ebnath zurückkehren.“




