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Weiss-Schuhe – 2026 (127580)
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Kreisliga Nord: Spitzenmannschaften treffen aufeinander

Weiden. Tabellenführer Grafenwöhr trifft auf den formstarken TSV Erbendorf, während Weiden-Ost und Trabitz vermeintlich leichtere Aufgaben haben.

Kreisliga Nord: Spitzenmannschaften treffen aufeinander

Der SV Grafenwöhr empfängt am Samstag den TSV Erbendorf zum Topspiel. Foto: Jürgen Masching

Kreisliga Nord, 7. Spieltag

Freitag, 04.09.2026

18 Uhr: SV Kulmain – TSV Pleystein

Am Freitagabend empfängt der SV Kulmain den TSV Pleystein zum Auftakt des 7. Spieltags. Die Gäste stehen mit fünf Punkten auf Platz elf und werden nach der deutlichen Niederlage vom vergangenen Wochenende alles daransetzen, in Kulmain anders aufzutreten. Entsprechend anspruchsvoll dürfte die Aufgabe für den SVK ausfallen.

Florian Greger vom SV Kulmain erklärte, es gelte, den Fokus klar auf die eigene Leistung zu richten. Die Mannschaft zeige großen Einsatz und investiere viel in die Spiele, habe sich dafür bislang aber nicht immer belohnen können – das solle sich nun ändern. Mit Einsatz, Willen und der nötigen Konsequenz solle die gute Arbeit endlich in Punkte umgemünzt werden. Das Ziel laute, die drei Punkte am Freitagabend in Kulmain zu behalten.

In Pleystein ist nach gutem Saisonstart etwas die Luft raus. Trainer Alexander Schön kündigte an, man wolle das eigene Spiel verbessern und anders auftreten, da zuletzt gut trainiert worden sei. Man habe sich zusammengesetzt und wolle in Kulmain alles probieren, auch wenn das schwer werde, da Kulmain seines Erachtens im Mittelfeld der Kreisliga mitspiele. Man werde dennoch alles versuchen, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen – das wäre ein großer Erfolg. Vor allem aber wolle man wieder ein gutes Spiel abliefern, nachdem die letzte Partie klar analysiert worden sei. Personell fehlten weiterhin drei bis vier Spieler, damit müsse man sich arrangieren.

18:30 Uhr: SpVgg Trabitz – SC Eschenbach

Das Derby steht an, und es ist die Partie David gegen Goliath: Die SpVgg Trabitz will in die Bezirksliga aufsteigen, der Gast aus Eschenbach kämpft gegen den Abstieg und hat in dieser Saison noch keinen Punkt geholt.

Christian Recht von der SpVgg betonte, man werde die Mannschaft um Spielertrainer Benni Scheidler trotz des Tabellenletzten keinesfalls unterschätzen. Man müsse zunächst die Grundtugenden auf den Platz bringen und das Spiel von Beginn an konzentriert annehmen, ehe die spielerischen Qualitäten zur Geltung kämen. Gleichzeitig wolle man die Neuzugänge schnell integrieren, um den Spielfluss zu verbessern. Personell könne man fast auf den vollen Kader zurückgreifen, lediglich Beer und Tesar fehlten. Man freue sich auf ein intensives Derby unter Flutlicht mit hoffentlich zahlreichen Zuschauern. Die Marschroute sei klar: die Vorgaben des Trainerteams kompromisslos umsetzen, die drei Punkte in Trabitz behalten und die Ungeschlagen-Serie fortsetzen.

In Eschenbach ist niemand mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Spielertrainer Benjamin Scheidler sprach von einer echten Herausforderung, Favoritenrolle und Druck lägen klar beim Gastgeber. Auch wenn wohl niemand auf sein Team setze, fahre man nicht nach Trabitz, um nur mitzuspielen. Man habe nichts zu verlieren und könne befreit aufspielen, wolle dem Gegner dennoch einen großen Kampf bieten. Vielleicht glaube keiner an sie, so Scheidler, aber sie glaubten an sich selbst – genau diese Chance wolle man nutzen.

Grammer Solar
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Samstag, 05.09.2026

16 Uhr: SV TuS/DJK Grafenwöhr – TSV Erbendorf

Das Topspiel des 7. Spieltags steigt am Samstag in Grafenwöhr, wenn der Tabellenführer den Viertplatzierten aus Erbendorf empfängt.

Trainer Turan Bafra berichtete, seine Mannschaft habe am Dienstag gut trainiert und werde am Donnerstag nochmals gezielt üben, um sich auf Erbendorf vorzubereiten. Der Gegner spiele in dieser Saison etwas anders als in den Vorjahren – eher defensiv kompakt und lauernd auf Konter, verfüge aber über eine sehr gute Offensive. Man müsse dagegenhalten und trotzdem dem Gegner den eigenen Stempel aufdrücken. Grafenwöhr sei gut drauf und wolle Erbendorf auch zu Hause schlagen, so Bafra. Ob die eigene Serie weiter halte, wisse er nicht, doch man wolle so lange wie möglich jedes Spiel gewinnen und grundsätzlich gute Leistungen bringen. Kadertechnisch fehlten drei bis vier Urlauber, dennoch sei man mit 15 bis 16 guten Spielern stark genug aufgestellt, um den siebten Sieg in Folge anzustreben und Tabellenführer zu bleiben.

Erbendorfs Trainer Roland Lang sprach von einer riesigen Wand, die es beim unangefochtenen Tabellenführer zu erklimmen gelte. Erschwert werde die Aufgabe durch massive Personalsorgen: Sechs Stammspieler seien wegen Verletzung, Arbeit, Familienfeiern und Urlaub nicht verfügbar. Da man nicht in der Lage sei, kurzfristig Landesligaspieler zu verpflichten, werde man aus Reserve und A-Jugend auffüllen. Eines sei aber sicher – man werde sich nicht kampflos ergeben.

Sonntag, 06.09.2026

15 Uhr: FC Vorbach – TSV Eslarn

In Vorbach ist Kirwa, entsprechend zusätzlich motiviert geht der FC Vorbach in die Partie. Nach dem ersten Saisonsieg in Altenstadt/WN. will man auch gegen Eslarn nachlegen.

Trainer Manuel Lautner erklärte, der Sieg der Vorwoche sei wichtig für Kopf, Moral und Stimmung gewesen, was auch im Training zu spüren gewesen sei. An der Kirwa sei seiner Mannschaft alles zuzutrauen – das sei schon in seiner eigenen aktiven Zeit in Vorbach so gewesen. Gleichzeitig wisse er genau, welche Mannschaft nach Vorbach komme: Eslarn habe in den vergangenen drei Spielen gegen die drei Topmannschaften der Liga mit knappen Ergebnissen gezeigt, was möglich sei. Dennoch wolle man den eigenen Fans gerade zur Kirwa einen Sieg schenken.

Eslarns Spielertrainer Peter Rackl sprach nach zuletzt vier sieglosen Spielen von dem klaren Ziel, in Vorbach wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Wenngleich der FCV ein extrem unangenehmer und heimstarker Gegner sei, zählten nun nur noch Punkte. Man reise nach einer guten Trainingswoche topmotiviert zum weiten Auswärtsspiel und wolle dort etwas Zählbares mitnehmen.

15:15 Uhr: FC Weiden-Ost – ASV Haidenaab

Die Max-Reger-Städter sind nach sechs Spieltagen weiterhin ungeschlagen, und das soll auch gegen die Gäste aus Oberfranken so bleiben.

Trainer Tim Schlesinger vom FC Weiden-Ost erklärte, der ASV Haidenaab sei ihm bislang weitgehend unbekannt. Michael Kaufmann scheine jedoch ein engagierter Trainer zu sein, weshalb man sich nicht nur auf lange Bälle einstellen müsse. Er könne sich ein enges, fußballerisch ansprechendes Spiel vorstellen – auch wenn sich am Ende erneut zeigen könnte, dass überwiegend mit langen Bällen gearbeitet werde. Darauf sei man aufgrund der letzten Spiele bestens vorbereitet, volle Konzentration sei angesagt.

Beim ASV ist man nach dem starken Auftreten in Eschenbach, bei dem lediglich die ersten 25 Minuten verschenkt worden seien, wieder voll im Soll und will auch in Weiden etwas Zählbares holen. Trainer Michael Kaufmann sprach von einem intensiven Septemberprogramm mit vier Aufstiegskandidaten in Folge. Man treffe seiner Meinung nach auf eine der stärksten Mannschaften der Liga – wer gegen ein solches Topteam die ersten Minuten verschlafe, komme kaum mehr zurück, wie zuletzt das Spiel in Erbendorf gezeigt habe. Nur wenn man durchgängig alles auf den Platz bringe, könne man etwas mitnehmen. Defensiv brauche es mehr Stabilität und anderes Zweikampfverhalten. Zwar würden erneut einige Spieler fehlen, doch ab Mitte September sei Besserung in Sicht – was auch anderen Spielern die Chance gebe, sich zu beweisen.

15:15 Uhr: FC Tremmersdorf-Speinshart – TSV Reuth

Beide Mannschaften sind noch nicht ganz da, wo sie sich zu Saisonbeginn hingewünscht hatten. Die Gastgeber wirken jedoch stark genug, um dies mit einer Serie zu ändern.

Trainer Robert Schäffler vom FC Tremmersdorf-Speinshart erklärte, man wolle nach der Niederlage in Erbendorf eine Reaktion zeigen und zu Hause gegen Reuth wieder einen Dreier einfahren. Dabei wolle man sich auch nicht vom Tabellenplatz der Gäste irritieren lassen – der TSV zähle in den vergangenen Jahren zu einer starken und erfahrenen Kreisliga-Mannschaft, vor der man Respekt habe. Aufgrund urlaubs- und verletzungsbedingter Ausfälle werde es personell zu Veränderungen und etwas Rotation kommen.

Beim Tabellenvorletzten aus Reuth ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf noch nicht zufrieden, da bislang nur gegen den Tabellenletzten aus Eschenbach gepunktet werden konnte. Dies soll sich nun schnellstmöglich ändern. Spielertrainer Martin Bächer betonte, in Tremmersdorf sei es stets schwierig zu bestehen, was auch die makellose Heimbilanz des Gegners zeige. Auf die Einsatzbereitschaft aus dem letzten Spiel lasse sich jedoch aufbauen. So wolle man am Sonntag erneut mit voller Entschlossenheit auftreten und diesmal versuchen, zumindest einen Punkt aus Tremmersdorf mitzunehmen, um den Rückstand auf die vorderen Tabellenplätze nicht weiter anwachsen zu lassen und den Anschluss im Mittelfeld der Liga zu wahren.

15:15 Uhr: FC Dießfurt – SV Altenstadt/WN.

Nach dem ersten und vor allem eindrucksvollen Saisonsieg in Pleystein (6:0) will man beim Aufsteiger in Dießfurt nachlegen und einen weiteren Aufsteiger in die Schranken weisen.

Henry Schraml vom FC Dießfurt erklärte, nach dem ersten Dreier in Pleystein wolle man nun auch zu Hause den ersten Sieg einfahren. Das Ziel müsse ein Erfolg gegen Altenstadt/WN. sein – gelinge es, die Herangehensweise aus dem Pleystein-Spiel annähernd zu wiederholen, sei das durchaus machbar. Unterschätzen wolle man jedoch keine Mannschaft, schon gar nicht den Mitaufsteiger. Personell werde nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen, die Mannschaft sei aber stark genug, um dies aufzufangen.

In Altenstadt hat man sich das letzte Spiel etwas anders vorgestellt und ist zuletzt wieder nach hinten abgerutscht. Trainer Marvin Häffner sagte, man treffe am Sonntag mit Dießfurt auf einen Aufsteiger, der am vergangenen Wochenende seinen ersten Dreier geholt habe und nun im Lauf sei. Man wisse, was einen auswärts erwarte, fahre aber natürlich nach Dießfurt, um zu gewinnen. Es werde sehr schwer, vor allem offensiv sei der Gegner brandgefährlich. Man werde sich in der Trainingswoche bestmöglich auf diese Herausforderung vorbereiten und wolle unbedingt die drei Punkte mit nach Altenstadt nehmen, um im weiteren Saisonverlauf wieder Anschluss an die vorderen Tabellenregionen zu finden.